Britta Nijhof
15.03.2012
Audi Denkfabrik
Welche Faktoren bestimmen die Stadt von morgen?

Die Städte dieser Welt werden sich verändern. Doch wie gestalten sich die Städte der Zukunft? Wir wollen Antworten finden und haben deshalb 2010 die Audi Urban Future Initiative gestartet. Unser Film gibt einen Überblick.

Die Städte dieser Welt werden sich verändern. Doch wie gestalten sich die Städte der Zukunft? Wir wollen Antworten finden und haben deshalb 2010 die Audi Urban Future Initiative gestartet.

Seit Beginn der Initiative haben sich drei wichtige Kernthemen herausgebildet: Energies of Data, Energies of Social Relations und Energies of Resources. Diese Energien treiben unsere Städte auf der ganzen Welt an und verändern sie. Unser Film veranschaulicht diese zentralen Aspekte.

Wir haben Annegret Maier, Verantwortliche des Films und Teammitglied der Initiative, getroffen und für Euch nochmal genau nachgefragt:

Welche Bedeutung haben die im Film gezeigten Kernthesen?

Annegret Maier:2010 fand der erste Audi Urban Future Award statt. Die drei Themenblöcke „Data“, „Social Relations“ und „Resources“ sind der kleinste gemeinsame Nenner aus den Wettbewerbsbeiträgen der fünf teilnehmenden Architekturbüros – und gleichzeitig inhaltlicher Ausgangspunkt für den Summit 2011. Die Aufteilung in drei Kernthesen soll Orientierung gegeben, da das gesamte Themenfeld Mobilität und Stadt sehr vielseitig und komplex ist. Wir können das Thema so besser strukturieren und die Initiative zielgerichtet weiterentwickeln.

Können Sie uns diese Begriffe genauer erklären?

Annegret Maier: „Data“ beschreibt für uns bei Audi die Kommunikation des Autos mit anderen Autos, Menschen und der Stadt, z. B. mit Ampeln oder auch Häusern. Ein Ziel könnte die optimierte Verkehrsführung sein, ein anderes die digitale Vernetzung des Fahrers mit seiner Umwelt. Bei Audi nennen wir das „Audi connect“.

Bei „Social Relations“ geht es um soziale Kontakte und das Angebot von Services um das Auto herum. Jemand möchte beispielsweise zum Museum und teilt diese Information „online“. Das nächste Auto mit dem Ziel „Museum“ reagiert entsprechend.

Beim Thema „Resources“ diskutieren wir ein neues Verständnis von Ressource, auch über den Energiebegriff hinaus. Weitere Ressourcen sind beispielsweise „Zeit“ oder „Platz“. Der Raum in der Stadt könnte flexibel mal Autos, mal Fußgängern oder Radfahrern zu Verfügung stehen, je nach Bedarf. Trotzdem spielt Energie als Ressource auch hier eine wichtige Rolle. Konkret, wie die Gewinnung und Speicherung von Energie mit dem Auto verbunden werden kann. Ein Beispiel bei Audi ist das Projekt „Balanced Mobility“.

Was macht für Sie die Arbeit mit den Themen zur Stadt von morgen so spannend?

Annegret Maier: Städte sind Schmelztiegel, in denen kulturelle, wirtschaftliche und soziale Faktoren zusammenkommen, die Veränderungen ermöglichen und auch fordern. Zudem sind in den Städten in der Regel die interessantesten Menschen, die offen sind für neue Entwicklungen und selbst sehr innovativ sind. Mit diesen Menschen ins Gespräch zu kommen und über neue Angebote im Umfeld Stadt zu sprechen ist super spannend, weil wir als Unternehmen unheimlich viel lernen können dazu, wie sich die Gesellschaft verändert und welche Auswirkungen das auf unser Angebot hat.


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