02.05.2012
Audi R8
Mit heißen Reifen über den Asphalt

Im Audi R8 driftet Rennfahrer Dindo Capello die Zahl 500.000 in den Asphalt. Was es mit dieser spektakulären Drifting-Aktion auf sich hat, verrät Capello direkt von der Rennstrecke in Barcelona.

Sechs Uhr morgens auf einer kleinen Rennstrecke südlich von Barcelona. In dem beschaulichen Örtchen Calafat ist es noch still. Die ersten Sonnenstrahlen scheinen auf den kühlen Asphalt, über 20 Grad sollen es heute werden. Etwas abseits der Strecke öffnet sich ein Tor zu einem Boxenstall. Der Audi R8 V10 rollt auf die Rennstrecke.

Mit der Stille ist es schlagartig vorbei: Die 525 PS dröhnen bis hinunter zum Mittelmeer. „Wir sind hier, um etwas ganz besonderes mit diesem wunderschönen Auto zu versuchen“, sagt Audi-Rennfahrer Dindo Capello, der am Steuer sitzt. „Ihr werdet staunen, was ich alles mit einem Audi auf der Rennstrecke machen kann.“

Capello ist dreifacher Le Mans Sieger und dienstältester Audi-Fahrer. „Ich habe diese Challenge sofort angenommen, weil ich wusste, dass sie sich an alle Audi-Fans richtet. Ich konnte einfach nicht ‚Nein‘ sagen.“ Anfang April hat die Audi Deutschland Facebook-Seite die 500.000-Fan-Marke durchbrochen. Was Capello heute vorhat: die Zahl 500.000 auf den Asphalt driften – als großes Dankeschön an alle Audi-Facebook-Fans. „Früher wäre es unmöglich gewesen mit einem normalen Serienauto zu driften, aber mit einem Audi R8 geht das heute.“

Eine 20-köpfige Crew begleitet die spektakuläre Drifting-Aktion. Mit fünf Kameras und aus über 15 Perspektiven hält das Audi-Team die Asphaltbrandmarkung fest. Rennfahrer Capello erklärt, warum die Aktion nicht ganz so leicht ist: „Normalerweise hat ein Fahrer die Kupplung um das Auto zu stabilisieren. Mit einem Automatik-Auto, wie dem Audi R8, muss alles über das Lenkrad gesteuert werden“, gesteht er. „Sobald das Auto rutscht, liegt es am Gefühl und Verhalten des Fahrers, ob das Drifting klappt.“

Dindo Capello bespricht mit dem Regisseur, wie er fahren wird. „Normalerweise würde ich die Nullen ohne Stopp fahren. Das heißt, ich würde zuerst gegen den Uhrzeigersinn, dann wieder mit, und so weiter fahren, bis ich alle Nullen fertig habe. Aber leider geht das mit der Automatik nicht. Jetzt fahre ich jede Null nacheinander mit einzelnen Stopps. Die schwierigste Zahl wird wohl die Fünf sein.“ Capello startet den Motor und fährt los. Der R8 rotiert im Kreis, die Reifen drehen durch und Rauch steigt auf. Es wirkt wie eine Szene aus einem Actionfilm. Dabei ist der Audi R8 als Serienwagen kein präparierter Stuntwagen. Die Belastung ist groß, doch es müssen lediglich die Reifen in einer Pause ausgetauscht werden.

Als Capello wenig später aussteigt, grinst er bis über beide Ohren. „Als Rennfahrer liebe ich es, zu driften. Damit kann ich so viel Spaß in einem Auto haben.“ Trotzdem warnt der 48-jährige Italiener vor Nachahmungsversuchen: „Bitte nur nicht zu Hause ausprobieren!“

 

Sehen Sie hier die Drifting-Aktion mit Audi-Fahrer Dindo Capello für 500.000 Audi Deutschland Facebook-Fans:

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R8 V10

Kraftstoffverbrauch kombiniert in l/100 km: 11,4**;
CO2-Emission kombiniert in g/km: 272**

**Angaben zu den Kraftstoffverbräuchen und CO2-Emissionen sowie Effizienzklassen bei Spannbreiten in Abhängigkeit vom verwendeten Reifen-/Rädersatz.


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