Thomas Tacke
19.06.2012
Fahrveranstaltung
Journalisten als Trucker

Journalisten aus der ganzen Welt testen noch bis zum 22. Juni in der Steiermark den neuen Audi RS 4 Avant. Ein Highlight neben dem sportlichsten Mitglied der A4-Familie: eine Fahrt mit einer MAN-Zugmaschine über den Red Bull Ring.

Noch bis zum 22. Juni testen Journalisten aus der ganzen Welt in der Steiermark den neuen Audi RS 4 Avant. Dabei erkunden sie die nahegelegene Rennstrecke, den Red Bull Ring, nicht nur mit dem sportlichsten Mitglied der A4-Familie: In einer MAN-Zugmaschine können sich die Journalisten einmal wie echte Trucker fühlen.

Mit den kurvenreichen Landstraßen und dem Red Bull Ring ist das Terrain rund um das österreichische Spielberg für den RS4 Avant ideal geeignet. Der Supersportler beweist dort seine Alltagstauglichkeit und vielfältige Qualitäten: Entspanntes Cruisen auf Landstraßen und sportliches Rundenfahren schließen sich dabei nicht aus. Auf insgesamt 200 Testkilometern, von denen etwa 30 auf der Rennstrecke zurückgelegt werden, können die 300 internationalen Medienvertreter das ganze Spektrum des Autos kennenlernen.

Dreh- und Angelpunkt der Veranstaltung ist der Red Bull Ring. Hier, wo bis 2003 noch Formel 1 Rennen stattfanden, werden die Journalisten zuerst mit den Testfahrzeugen vertraut gemacht. Danach geht es auf zwei Testrouten durch die Obersteiermark und nach dem „Warmfahren“ auf die Rennstrecke. Auf dem Red Bull Ring können sich die Journalisten dann ganz auf den RS 4 konzentrieren, ohne auf den Tachometer schauen zu müssen.

Lange Anreise, Pressekonferenz, Briefing, Testfahrten und Expertengespräche – eine Fahrvorstellung im Ausland verlangt viel von den Journalisten. Auf der RS 4-Pressepräsentation in der Steiermark sorgt Audi gemeinsam mit der Konzernschwester MAN für Abwechslung: Eine LKW-Zugmaschine wartet darauf, von den Journalisten gefahren zu werden. Wer Wartezeit bis zur Freigabe der Rennstrecke zu überbrücken hat, der setzt sich ans Steuer der bulligen Zugmaschine. Unter fachkundiger Anleitung eines MAN-Experten kann das 680 PS starke Ungetüm über eine abgesperrte Strecke gesteuert werden – ganz ohne LKW-Führerschein.

Einer, der sich diese Gelegenheit nicht entgehen lässt, ist Christian Kerbler von der österreichischen „Kronen Zeitung“. Mühelos steuert er den V8-Diesel mit seinen imposanten 3.000 Nm über den Parkplatz vor dem Red Bull Ring. Die Fahrt macht ihm sichtlich Spaß: „Der Kontrast ist beeindruckend! Mit seinen acht Tonnen ist der LKW richtig schwer. Dabei lässt sich das Fahrzeug unglaublich leicht steuern.“ Auf die Frage, ob denn der V8 des LKW mit dem des RS 4 vergleichbar sei, meint er: „Nein, die Drehzahl des LKWs ist viel niedriger und das Getriebe schaltet viel früher.“ Und beinahe etwas enttäuscht: „Außerdem riegelt die Zugmaschine bei 90 Stundenkilometern ab.“ Aber: „Aber der MAN-Truck fährt sich durchaus emotional.“

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RS 4 Avant

Kraftstoffverbrauch kombiniert in l/100 km: 10,7**;
CO2-Emission kombiniert in g/km: 249**

**Angaben zu den Kraftstoffverbräuchen und CO2-Emissionen sowie Effizienzklassen bei Spannbreiten in Abhängigkeit vom verwendeten Reifen-/Rädersatz.


4 Antworten auf Journalisten als Trucker

  1. WINMAN 19.06.2012 um 10:23 #

    sehr nette Veranstaltung! Es ist halt nur echt schade, dass nicht alle Journalisten die Möglichkeit dazu bekommen, sondern scheinbar nur ausgewählte… 🙁

    • Thomas Tacke 19.06.2012 um 13:47 #

      Hallo WINMAN,

      leider haben wir bei der Pressevorstellung von Nischenprodukten wie dem Audi RS 4 Avant nur beschränkte Kapazitäten. Dafür können wir aber bei Modellen mit großen Stückzahlen deutlich mehr Journalisten die Möglichkeit geben, dabei zu sein. Für die Fahrveranstaltung zum Audi A3 haben wir beispielsweise sehr großflächig eingeladen, zum ersten Mal auch viele Blogger.

      Viele Grüße
      Thomas Tacke

  2. WINMAN 19.06.2012 um 17:46 #

    Hallo Thomas,

    ja das habe ich mittlerweile schon gehört! ich war dankenswerter Weise auch beim A3 dabei, jedoch ist es schaden wenn man als Journalist und Blogger für audi4ever.com von den wirklich heißen Autos nicht berichten kann, sondern nur von außen zusehen darf.

    Beste Grüße
    WINMAN

  3. Maddin 18.07.2012 um 14:41 #

    Mich hat mal eine Zugmaschine in einer Baustelle ausbeschleunigt. (60 auf 90)
    Natürlich war ich mit einem sehr schwach motorisiertem Fahrzeug unterwegs, trotzdem eine sehr interessante Erfahrung.

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