Eva Haupenthal
25.06.2012
Audi Freiwilligentag
Mitmachen ist Ehrensache

330 Ingolstädter Audi Mitarbeiter haben beim ersten Freiwilligentag auf ihren freien Samstag verzichtet und sich für ehrenamtliche Projekte engagiert. Ob Gärtnern, Handwerken oder Vorlesen: Knapp 50 Einrichtungen bekamen Unterstützung.

Es ist Samstagmorgen, Sonne pur und blauer Himmel – der perfekte Start ins Wochenende. Und beste Bedingungen, um Gutes zu tun. Für den ersten Audi Freiwilligentag verzichten 330 Ingolstädter Audi Mitarbeiter auf ihren freien Samstag und unterstützen Einrichtungen und Vereine. Ob Gärtnern, Handwerken oder Vorlesen: Rund 50 Projekte in und um Ingolstadt standen zur Auswahl.

„Pimp my Krankenwagen“ – das ist heute der Job von Tobias Becker, der normalerweise im Audi Personalmarketing arbeitet. „Ich bin dem Aufruf gerne gefolgt“, erzählt er, während er die Beklebung eines Krankenwagens mit Silikonentferner abreibt. Der 19 Jahre alte VW soll vom Krankentransporter zum Gerätewagen umfunktioniert werden. Transportliege raus, neue Beschriftung her. Und dann der Ausbau des Innenraums. Die Arbeit in der Sonne ist schweißtreibend, aber der Spaß kommt trotzdem nicht zu kurz: „Für mich ist es eine Ehrensache, meinen Samstag hier zu verbringen“, so Becker.

Auch Stefanie Köppe zeigt vollen Einsatz: Mit bunter Farbe malt die Kollegin aus dem Bereich Fahrerassistenzsysteme Hüpf- und Gesellschaftsspiele auf den geteerten Pausenhof im Sprachförderzentrum Ingolstadt. „Meine künstlerische Ader kommt hier gut zum Tragen, außerdem wollte ich schon immer mal etwas Ehrenamtliches machen.“ Der Audi Freiwilligentag bietet nun eine gute Gelegenheit.

Susanne Weber aus der Rechtsabteilung könnte sich sogar vorstellen, dass aus ihrem Engagement etwas Langfristiges entsteht. Sie hilft heute im Ingolstädter Tierheim, wo das Hundehaus eine Renovierung nötig hat. Mit Kabelbinder und Zeltplane bastelt sie einen Sichtschutz für die Tiere. Myra Martsch vom Tierschutzverein freut sich über die tatkräftige Unterstützung der Audi Mitarbeiter: „Wir wollen die Lebensumstände der Tiere verbessern, der Sichtschutz entlastet die gestressten Hunde.“

Märchen in sechs verschiedenen Sprachen hören – das gibt es im Ingolstädter Konradviertel. Pierre Besnier aus der Technischen Entwicklung ist einer der Vorleser. Die Kinder lauschen gespannt und Bresnier ist begeistert: „Ich finde es wichtig, dass Audi etwas für die Region tut“. Wer so viel arbeitet, darf auch feiern: Nach erfolgreicher Arbeit geht es für die Freiwilligen zur After-Work-Party im Audi Sportpark – um sich über die Erfahrungen des Tages auszutauschen.

Viele Audi Mitarbeiter sind in ihrer Freizeit bereits ehrenamtlich tätig. Unter dem Namen „Audi Ehrensache“ würdigt der Automobilhersteller dieses Engagement und ermutigt weitere Mitarbeiter, sich für eine gute Sache zu engagieren.


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