Britta Meyer
01.10.2012
Interview
Fred Schulze über den Freiwilligentag

Eine Kanutour mit Jugendlichen, ein Gartenprojekt mit Senioren oder eine winterfeste Unterrichtshütte für eine Stiftung: 260 Audi-Mitarbeiter aus Neckarsulm waren beim Freiwilligentag aktiv – auch Werkleiter Fred Schulze war dabei.

„Große Hilfe für kleine Helden“, das war am Wochenende das Motto von Fred Schulze und seinem Team. Der Neckarsulmer Werkleiter hat gemeinsam mit sieben Audi-Mitarbeitern für den gleichnamigen Verein der SLK-Kliniken in Heilbronn eine Hütte für den Außenbereich gezimmert. Im Interview erzählt Schulze, warum er sich mit rund 260 Kollegen im Rahmen des Audi Freiwilligentages für die gute Sache engagiert hat.

Audi Freiwilligentag Neckarsulm

Werkleiter Fred Schulze (vorne) und sein Team haben für den Verein „Große Hilfe für kleine Helden“ eine Hütte gezimmert

Herr Schulze, bei welchem Projekt waren Sie am Samstag aktiv?
Ich war Pate für das Projekt „Gartensitzplatz für kleine Helden“. Zusammen mit sieben Audi-Mitarbeitern habe ich ein Holzhaus und eine Sitzgruppe für den Verein und die Stiftung „Große Hilfe für kleine Helden“ der SLK-Kliniken in Heilbronn gebaut. Der Verein unterstützt kranke Kinder und ihre Familien während des stationären Aufenthalts in der Kinderklinik und auch in der Zeit danach – und am Samstag haben wir geholfen.

Was nehmen Sie aus diesem Einsatz für sich mit?
Die handwerkliche Arbeit im Team hat mir großen Spaß gemacht. Ich habe mich sehr über das Engagement der 260 Audi-Mitarbeiter gefreut. Der Einsatz hat mir einmal mehr gezeigt, dass wir bei Audi in Neckarsulm ein großartiges Team sind.

Was genau ist die Idee hinter dem Freiwilligentag und wie wurde sie konkret umgesetzt?
Die Idee hinter dem Audi Freiwilligentag in Neckarsulm ist es, Projekte in der Region zu realisieren, die sonst nicht möglich wären. Wir helfen da, wo Teamarbeit, Tüftlergeist, technisches Know-how und Organisationstalent gefragt sind. Insgesamt haben wir 24 Projekte umgesetzt, für die jeweils ein Audi-Manager die Patenschaft übernommen hat.

Warum sollten sich Unternehmen wie Audi verstärkt für solche Projekte engagieren?
Mit dem Freiwilligentag und der Initiative „Ehrensache“ möchten wird das Engagement unserer Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter fördern, für ein verantwortungsvolles Miteinander sensibilisieren und als Unternehmen einen Beitrag für die Region leisten.

Wird es eine Fortsetzung geben?
Im Rahmen von „Audi Ehrensache“ sind schon heute weitere Projekte geplant: So stehen weitere Audi Freiwilligentage, eine Vermittlungsplattform für ehrenamtliche Projekte oder die organisatorische Unterstützung im Ehrenamt auf der Agenda.

Ende Juni hatten sich bereits 330 Ingolstädter Audi-Mitarbeiter im Rahmen des ersten Freiwilligentages für die gute Sache engagiert. In unserem Artikel „Mitmachen ist Ehrensache“ können Sie mehr über die Projekte lesen.


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