04.10.2012
Audi Türöffner-Tag
Die Maus schließt auf

Auf Initiative der „Sendung mit der Maus“ haben am Tag der deutschen Einheit bundesweit rund 370 Unternehmen, Museen oder Initiativen in ganz Deutschland ihre Türen geöffnet. Bei Audi in Ingolstadt konnten rund 5.000 Kinder und ihre Eltern hinter die Kulissen schauen.

Audi Türöffner-Tag

Natürlich hat auch die Maus selbst beim Türöffner-Tag nicht gefehlt

Schnipsel flattern durch die Luft, kleine Windräder rotieren auf Hochtouren und der Wind bläst eisig ins Gesicht. Wir sind im Audi Windkanal in Ingolstadt. Rund zwanzig Kinder halten gespannt den Atem an, als „der Mann im Audi Shirt“ den Wind einfach „anschaltet“. Geschwindigkeit: 22 Stundenkilometer.

Es ist Türöffner-Tag bei Audi. Das heißt, rund 5.000 Kinder und Eltern schauen im Werk hinter die Kulissen und können hautnah erleben, was hinter den sonst verschlossenen Türen der Technischen Entwicklung passiert. Wie arbeiten Designer? Welche Konturen kann ein Fahrzeug annehmen? Was für eine Form braucht das Auto, um einen möglichst geringen Windwiderstand zu haben? All diese Fragen werden am 3. Oktober beantwortet – auf Initiative der „Sendung mit der Maus“.

Juliane, Anna und Paula wurden in die Maus-Gruppe eingeteilt. Die drei Freundinnen sind extra früh aufgestanden. „Ich bin schon um halb sechs aufgewacht, weil ich so aufgeregt war“, erzählt die siebenjährige Anna. Zuerst schauen sich die drei im Kundencenter um. Hier stehen für die kleinen Gäste Hüpfburg, Kletterwand, Popcorn und Zuckerwatte bereit.

Doch schon nach kurzer Zeit kommt die Bimmelbahn, die die Maus-Gruppe zur nächsten Station fährt. Erster Halt: das Design. Dort wird gebastelt, gemalt, gekratzt und geklebt. „Die große Orangene muss dahin“, erklärt Juliane. Mit „Orangene“ meint sie die Maus und „dahin“ heißt mitten auf den Außenspiegel. Die Kinder dürfen nämlich ihren eigenen Audi entwerfen und einen nagelneuen A1 mit selbstgebastelten Maus-Motiven bekleben.

Zurück zum Windkanal: Den Kindern wird zuerst gezeigt, wie sich der Wind um ein Auto krümmt. Danach erklären die Audi-Mitarbeiter, welche Form am besten für Gegenwind geeignet ist. Ein Beispiel: Wer hat den geringsten Windwiderstand, die Maus oder der Elefant? „Der Elefant ist besser!“, ruft Ferdinand.

Der Neunjährige hat nämlich aufgepasst: „Das ist so wie mit der kleinen und großen Kugel: Die kleinere gewinnt. Und der Elefant ist auch kleiner als die Maus.“ Ferdinand hat Recht. Die Kinder haben das Prinzip im Windkanal also verstanden. „Ich fand besonders toll, wie durch den Wind der Rauch über das Auto geweht ist“, beschreibt der elfjährige Markus seine Erlebnisse.

Audi Türöffner-Tag

Im Windkanal haben die Kleinen gestaunt

Ein paar Gebäude weiter bastelt Anna eine Maus aus Autostoffen, Leder, Gurten und Gummi. Doch das eigentliche Highlight im Design wartet noch auf sie: ein Audi aus Lehm, der wie Schokolade aussieht. Und das Beste: Die Kinder dürfen selbst daran Hand anlegen und an dem Modell spachteln, drücken – eben alles, was irgendwie die Form verändern könnte. Der siebenjährigen Lara gefällt es im Design besonders gut – und das hat einen Grund: „Da darf ich am Auto kratzen!“ Zuhause ist das schließlich verboten.

Nach rund zehn Stunden und unzähligen spannenden Erlebnissen ist der Türöffner-Tag bei Audi vorbei. Über 800 Kinder haben im Design, im Windkanal, im Vorseriencenter und im Museum viele neue Eindrücke gesammelt. Eine Überraschung war der Auftritt der DTM-Fahrer, die eine Autogrammstunde gegeben und einige Kinder auf eine Spritztour mitgenommen haben. Und die Maus – die war natürlich auch zu Besuch.

Weitere Informationen zum Türöffner-Tag der „Sendung mit der Maus“ und den weiteren Angeboten gibt es im Internet.


2 Antworten auf Die Maus schließt auf

  1. Kay 05.10.2012 um 11:33 #

    Wurde da ein ganzes Auto aus Knetmasse gebaut? (Foto links mitte)

    • Hanna van der Velden 05.10.2012 um 12:03 #

      Das ist ein Modellauto aus Lehm, an dem die Kinder die Konturen „verfeinern“ konnten. Beste Grüße

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