Britta Meyer
09.11.2012
VDZ Publishers‘ Night
„Goldene Victoria“ für Rupert Stadler

Audi-Chef Rupert Stadler hat am Donnerstag in Berlin die „Goldene Victoria für den Unternehmer des Jahres“ erhalten. Der Verband Deutscher Zeitschriftenverleger würdigt damit sein erfolgreiches und nachhaltiges Handeln für das Unternehmen.

VDZ Publishers' Night

Philipp Rösler überreichte die Goldene Victoria an Rupert Stadler

Für sein erfolgreiches und nachhaltiges Handeln für die Traditionsmarke wurde Audi-Chef Rupert Stadler am Donnerstagabend in Berlin vom Verband Deutscher Zeitschriftenverleger (VDZ) mit der „Goldenen Victoria für den Unternehmer des Jahres“ geehrt. Die Preisverleihung fand im Rahmen der VDZ Publishers‘ Night statt, zu der rund 800 Gäste aus Medien, Politik und Wirtschaft geladen waren.

Neben Stadler wurden Ex-Außenminister Hans-Dietrich Genscher, der irische Premier Enda Kenny und Deutsche Bahn-Chef Rüdiger Grube ausgezeichnet. Genscher erhielt die Ehren-Victoria für sein Lebenswerk, Kenny wurde als „Europäer des Jahres“ gewürdigt. Rüdiger Grube erhielt die „Goldene Victoria für Integration“ für sein zukunftsorientiertes und beispielhaftes Handeln für Respekt, Toleranz und Verständnis.

Rupert Stadler habe bei Audi nicht nur für Rekordumsätze gesorgt, sondern dem Unternehmen auch eine vielversprechende Zukunftsperspektive gegeben, so der VDZ. Der Audi-Chef hingegen betonte, dass die Auszeichnung nicht ihm allein gelte: „Ich nehme sie heute stellvertretend entgegen. Sie gilt vor allem den 65.000 ‚Unternehmern im Unternehmen‘, die bei Audi für den Erfolg sorgen.“

Die Laudatio hielt Bundeswirtschaftsminister Philipp Rösler, der Stadler wie auch die Jury als stringent agierenden und weitsichtigen Manager würdigte. Dieser freute sich in seiner Dankesrede darüber, dass es in der Wirtschaft in letzter Zeit nicht mehr nur um wertorientierte Unternehmensführung gehe, sondern auch um werteorientiertes Handeln. „Was ein Buchstabe schon ausmachen kann“, so der studierte Betriebswirt.

VDZ Publishers' Night

Die vier Preisträger: Rupert Stadler, Enda Kenny, Hans-Dietrich Genscher und Rüdiger Grube

Stadler, der seit 1990 für Audi arbeitet und seit 2007 Vorstandsvorsitzender ist, beschrieb sein Idealbild eines erfolgreichen Unternehmers: „Nicht der erfolgreiche Unternehmenslenker sollte uns ein Leitbild sein, nur weil er gerade mal eben einen Milliardengewinn eingefahren hat, sondern der ehrbare Kaufmann, der umsichtig und langfristig agiert“, so der 49-Jährige. Er forderte dazu auf, alte Tugenden wieder mehr zu pflegen: „Wir brauchen wieder mehr Mut, Verantwortung zu übernehmen. Und wir brauchen mehr Optimismus und Unternehmergeist.“

Die Automobilbranche stehe vor dem größten technologischen Wandel, der nachhaltige Lösungen für die individuelle Mobilität der Zukunft fordere, so der Audi-Chef weiter. Um diese Herausforderungen zu meistern, hat Audi im Zuge der Unternehmensstrategie 2020 bereits Anfang 2011 angekündigt, bis zum Ende des Jahrzehnts 10.000 neue Stellen im In- und Ausland zu schaffen. In nur zwei Jahren sind bereits 7.000 Arbeitsplätze entstanden. Die Auszeichnung als „Unternehmer des Jahres“ habe die Messlatte für Audi nun noch höher gelegt, so Stadler.


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