Enno Reddies
26.11.2012
Gastbeitrag
Mit dem Audi A3 Sportback durch Monaco

Ab Frühjahr 2013 steht er bei den Händlern, schon jetzt konnten Journalisten und Blogger den neuen Audi A3 Sportback testen. Autoblogger Enno Reddies hat für uns in Monaco den fünftürigen Kompakten auf die Probe gestellt.

Audi A3 Sportback Monaco

Autoblogger Enno Reddies mit dem Audi A3 Sportback in Monaco

Monaco. Kaum ist dieser Name gefallen, bauen sich auch schon die ersten Szenen vor meinem inneren Auge auf und zeichnen ein typisches Bild vom mondänen Fürstentum. Klassizistische Prachtbauten, glänzende Yachten und eine ganze Armada von britischen und italienischen Luxusautos sind aber mehr als bloße Klischees, in Monaco bestimmen sie die Realität.

Und ausgerechnet hier, zwischen all den Ferraris, Aston Martins und Lamborghinis, gewährt Audi Presse und Bloggern einen ersten Blick auf den neuen A3 Sportback. Was auf den ersten Blick nach einer etwas merkwürdigen Ortswahl klingt, entpuppt sich auf den zweiten als selbstbewusstes Statement. Denn die neue Generation des fünftürigen Kompaktwagens braucht sich vor den großen Vertretern aus der Kategorie „Traumwagen“ nicht zu verstecken. Im Gegenteil.

Der neue Audi A3 Sportback trägt sein Selbstbewusstsein nicht so extrovertiert vor sich her wie die üblichen Verdächtigen auf Monacos Straßen. Statt auf einen auffälligen Sportdress zu setzen, der zwangsläufig Blicke auf sich zieht, haben die Audi-Designer ihm einen perfekten Maßanzug spendiert, an dem wirklich jede Falte sitzt.

Audi A3 Sportback Monaco

Unterwegs an der Küste rund um Monaco

So auffällig unauffällig gut gestylt käme der A3 Sportback auch ohne Probleme ins Casino von Monte Carlo oder ins legendäre Hôtel de Paris. Aber statt in diese Welt des Scheins abzubiegen, zieht es den Sportback und mich eher in die Welt des Seins. Dank des neuen MMI-Navis samt Google-Earth Anbindung im A3 finde ich auch schnell den passenden Weg dorthin. Das Ziel: die Ausläufer der Seealpen Richtung Sospel.

Wer hier, im Hinterland von Monaco, hoch hinaus möchte, kann nicht einfach den direkten Weg nehmen. Zwischen mir und den Bergkämmen liegen unzählige Serpentinen, die sich in Schlangenlinien die Berge hinauf ziehen. Aber schließlich ist der Weg das Ziel. Das gilt vor allem, wenn man den neuen Audi A3 Sportback zum ersten Mal auf den Zahn fühlen darf. Also schnell das Fahrwerk auf „dynamic“ gestellt und los geht es. Souverän nimmt der Sportback jede Windung und die 184PS des 2.0 TDI ziehen den Wagen mühelos über die kurzen Geraden der südfranzösischen Gebirgsstraßen.

Ein kurzer Zwischenstopp in der Nähe von Lucéram bietet nicht nur die perfekte Gelegenheit, die Aussicht über die diesigen Täler und herbstlichen Hänge der Seealpen zu genießen, sondern auch einen genauen Blick ins Innere des Sportback zu werfen. Für das Interieur gilt das gleiche wie für das Exterieur: Hier spielt der Neue den coolen Souverän – allerdings ohne es jedem ins Gesicht zu schreien.

Audi A3 Sportback Monaco

Beim Programmieren des MMI-Navis

Die Designelemente sind auf das Wesentlichen reduziert, dafür aber fast perfekt realisiert. Ganz gleich ob der dünne, fast geräuschlos ausfahrende Bildschirm des MMI oder der neu gestaltete Alu-Schaltknauf des manuellen Sechsganggetriebes. Das wahre Herzstück des neusten Mitglieds der Audi-Modellfamilie sind natürlich die beiden Fondtüren, die zusammen mit dem verlängertem Radstand dafür sorgen, dass der Sportback nicht nur emotional, sondern auch rational überzeugt. So praktisch die beiden zusätzlichen Türen auch sein mögen, nach ein paar Minuten Pause zieht es mich wieder Richtung Fahrertür und den Sportback Richtung Küste.

Auf dem Weg zurück nach Monaco bietet die aufziehende Dunkelheit die Möglichkeit, mich von den neuen LED-Scheinwerfern des Sportback zu überzeugen. Die Highend-Scheinwerfer machen nicht nur optisch ein gute Figur, sondern leuchten auch die Straße fantastisch aus – und stellen die Strahlkraft so mancher der omnipräsenten Luxuskarossen in den Schatten.

Wieder am Hotel angekommen, gebe ich den gletscherweißen Sportback nur sehr ungern wieder in die Hände der Audi-Mitarbeiter. Beim anschließenden Blick auf die in Sichtweite parkenden Ferraris und Bentleys bleiben die Eindrücke vom A3 Sportback aber weiter im Kopf. Zu recht. Denn der neue Kompakte aus Ingolstadt ist auf den zweiten Blick das, was man auf den ersten vielleicht nicht vermuten würde: ein echter Traumwagen. Einer, aus dem allerdings ziemlich schnell Realität werden kann.

Mehr von Enno Reddies können Sie in seinem Blog Qarsi.de lesen.

 

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A3 Sportback 2.0 TDI

Kraftstoffverbrauch kombiniert in l/100 km: 5,0-4,0**;
CO2-Emission kombiniert in g/km: 130-105**

**Angaben zu den Kraftstoffverbräuchen und CO2-Emissionen sowie Effizienzklassen bei Spannbreiten in Abhängigkeit vom verwendeten Reifen-/Rädersatz.

 


3 Antworten auf Mit dem Audi A3 Sportback durch Monaco

  1. Daniel 26.11.2012 um 17:13 #

    Sehr schön – wo bleibt der S3 Sportback 😉

Reaktionen aus dem Netz (Trackbacks)

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