Franziska Queling
17.12.2012
Audi Weihnachtskonzert
Musikalische Bescherung

Die englische Sopranistin Deborah York war der Stargast beim Audi Weihnachtskonzert am Freitag in Ingolstadt. Die Sängerin begeisterte die rund 850 Gäste – darunter auch Audi-Chef Rupert Stadler – mit ihrer berührenden Stimme.

Audi Weihnachtskonzert

Starsolistin Deborah York stand gemeinsam mit dem
Georgischen Kammerorchester Ingolstadt auf der Bühne

Durch ein Rolltor, das sich sonst nur für die fabrikneuen Autos der Kundenauslieferung öffnet, kommen zuerst das Georgische Kammerorchester, dann Dirigent Lavard Skou Larsen und schließlich Solistin Deborah York auf die Bühne. Das Kammerorchester läutete ganz traditionell am Freitagabend das dritte Adventswochenende mit einem Weihnachtskonzert im Ingolstädter Audi Forum ein.

Sopranistin Deborah York gehört zu den führenden Künstlerinnen im Bereich Barock und Klassik und begeisterte das Publikum mit ihrer berührenden Stimme. Ob Berlin, Paris, Moskau oder London – York ist auf den großen Bühnen der Welt zu Hause. Die Engländerin war kurzfristig für die angekündigte und erkrankte Starsolistin Annette Dasch eingesprungen. Das Programm wurde von vorweihnachtlichen Klassikern bestimmt, aber auch ein Ausflug in die zeitgenössische Musik war Teil des Abends.

Audi Weihnachtskonzert

Das Audi Weihnachtskonzert mit dem Georgischen Kammerorchester ist Tradition und gehört zum Advent in Ingolstadt

Das Georgische Kammerorchester Ingolstadt eröffnete das Konzert unter der künstlerischen Leitung von Lavard Skou Larsen mit dem Concerto grosso op. 6 Nr. 1 von Georg Friedrich Händel. Danach sang Deborah York die zwei Arien „Rejoice“ und „How beautiful are the feet“ aus Händels Oratorium „Messias“. Es folgte das Instrumentalstück „Viatore“ des lettischen Komponisten Pēteris Vasks, das er im Jahr 2001 komponierte. Mit den oftmals sphärisch klingenden Streichern konnte man Bilder von nordischen Waldlandschaften assoziieren.

Nach der Pause standen die Klassiker der Klassik auf dem Programm: Mozart, Gounod und Schubert stimmten die Zuschauer auf die besinnlichen Tage ein. Geleitet von den rhythmisch, fast tanzenden Bewegungen des Dirigenten sang York zunächst das „Laudamus te“ aus Wolfgang Amadeus Mozarts c-Moll Messe und das berühmte „Ave Maria“ von Charles Gounod, das auf Musik von Johann Sebastian Bach aufbaut.

Audi Weihnachtskonzert

Beim Audi Weihnachtskonzert standen Werke von Schubert, Händel, Mozart und Bach/Gounod auf dem Programm

Als Zugabe gaben alle Künstler gemeinsam die berühmte Arie „Lascia ch’io pianga“ aus der Oper „Rinaldo“ von Händel und schlugen damit einen programmatischen Bogen zum Anfang des Konzerts. Ob in Allegro, Adagio, Piano oder Forte – die Künstler verzauberten mit harmonischem Zusammenspiel trotz spontaner Besetzungsänderung.

„So viel Kulturengagement ist nicht selbstverständlich. Das Audi Weihnachtskonzert hat eine lange Tradition und das Publikum weiß das zu schätzen“, freute sich Larissa Braun, Leiterin der Abteilung Kultur & Trends, über eine gelungene Audi Art Experience. Unter den rund 850 Gästen im ausverkauften Saal waren auch Audi-Chef Rupert Stadler und seine Vorstandskollegen Thomas Sigi und Frank Dreves sowie die Volkswagen-Vorstände Ulrich Hackenberg und Jochem Heizmann.


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