Johannes Hofsommer
19.06.2013
Le Mans 2013
24 Stunden auf dem Weg zum Ruhm

Beim 90-jährigen Jubiläum des 24-Stunden-Klassikers von Le Mans will Audi seinen Erfolg vom vergangenen Jahr wiederholen – trotz Reglement-Vorteilen für die Gegner. Für Motorsportchef Wolfgang Ullrich ist genau das die Herausforderung.

Le Mans 2013

2012 überzeugte Audi durch einen Dreifachsieg – und auch dieses Jahr wollen die Ingolstädter den Konkurrenten wieder auf und davon fahren

Der Puls steigt von Minute zu Minute. Die Nerven sind zum Zerreißen gespannt. Das Adrenalin schnellt in die Höhe. Und das über 24 Stunden lang – die legendären 24 Stunden von Le Mans. Schon seit 90 Jahren begeistert der Langstrecken-Klassiker. Neben der sportlichen Herausforderung für die Piloten bilden technische Innovationen die Grundpfeiler eines Autorennens, das seines gleichen vergeblich zu suchen scheint.

Hier messen die Automobilhersteller ihre Kräfte mit genialen Erfindungen, ausgefeilter Mechanik und atemberaubender Technik . Die Scheibenbremse im Jahr 1953, der Wankelmotor 1970 oder die Audi-Benzin-Direkteinspritzung TFSI 2001 sind nur einige wenige Beispiele, wie der Motorsport die Le Mans-erprobten Erfindungen auf die Straße der Welt trug und weiterhin trägt.

„Le Mans weist seit langem den Weg in die Zukunft. Das Reglement fördert Innovationen und die effizientesten Lösungen wie keine andere Rennserie“, betont auch Audi-Motorsportchef Wolfgang Ullrich. Und er muss es wissen, schließlich steht Ullrich an der Spitze des Teams, das seit 1999 bei den „24 Heures“ Maßstäbe setzt. 14 Starts, elf Siege und 27 Podiumsplätze sind die stolzen Errungenschaften der Marke mit den Vier Ringen.

Le Mans 2013

Audi-Motorsportchef Wolfgang Ullrich setzt trotz der Reglement-Vorteile der Gegner auf den Kampfgeist seines Teams

„Kein anderer Automobilhersteller besitzt eine technologisch und sportlich in einem so kurzen Zeitraum komprimierte Le Mans-Erfolgsbilanz wie Audi“, unterstreicht der Ingolstädter Motorsportchef. Diese Erfolge sind das Resultat harter Arbeit der Audi-Crew, die den „Vorsprung durch Technik“ sich nicht nur zum Ziel gesetzt hat, sondern ihn auch lebt. Dies wollen die Ingolstädter auch in diesem Jahr wieder beweisen und mit ihren drei Audi R18 e-tron quattro den Dreifachtriumph des vergangenen Jahres wiederholen.

Doch das Reglement der FIA-Langstrecken-Weltmeisterschaft WEC hat dem Ingolstädter Favoriten hohe Hürden gesetzt. Um den technologisch vorauseilenden Vier Ringen folgen zu können, dürfen die Herausforderer, die auf Otto-Motoren setzen, im Gegensatz zu den diesel- und hybrid betriebenen Audi, mit einem um drei Liter vergrößerten Kraftstofftank antreten. „Es ist der Beschluss eines Komitees, gegen den man keinen Einspruch einlegen kann“, erklärt Ullrich.

Le Mans 2013

Auf und davon: im vergangenen Jahr sahen die Konkurrenten von Audi nur die Rücklichter des Audi R18 e-tron quattro.

Trotz dieser Widerstände, sieht der Audi-Motosportchef diese Umstände sportlich. „Wir müssen einen perfekten Job machen. Dass wir das können, haben wir ja schon ein paar Mal bewiesen. Und wir wollen es wieder beweisen.“ Damit spielt er auf den Dreifachtriumpf der Vier Ringe im vergangenen Le Mans-Jahr an. Damals waren die Ingolstädter nicht zu stoppen und sollen es an diesem Wochenende auch nicht sein.

Garant des Erfolges: Der Audi R18 e-tron quattro. Über 490 PS stark, bis zu 330 Stundenkilometer schnell und mit einem 3,7 Liter V6 TDI Motor gepaart mit innovativer Hybridtechnologie ausgestattet, soll das Audi-Erfolgsrezept des vergangenen Jahres auch in diesem Jahr wieder dem Sieg entgegenfahren. 24 Stunden unter Höchstspannung, 24 Stunden unter Adrenalin, 24 Stunden auf dem Weg zum Ruhm.

Verfolgen Sie das Renngeschehen bei Audi Sport auf Facebook. Alle Pressematerialien finden Sie unter www.audi-motorsport.info und weitere Informationen über das Motorsport-Engagement von Audi unter www.audi-motorsport.com. Und natürlich gibt’s die Highlights auch hier im Audi Blog.

 


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