10.07.2013
Audi Biking Xperience
Mit dem Rad über die Alpen

972 Kilometer, sechs Tage und ein Ziel: die Alpen mit dem Fahrrad überqueren. Die Audi Biking Xperience geht ins siebte Jahr und mittlerweile sind 20 Audi-Mitarbeitern dabei. Im Audi Blog erzählen sie von den Herauforderungen der Tour.

Audi Biking Xperience

20 Audi-Mitarbeiter haben gemeinsam mit dem Rad die Alpen überquert

Drei, zwei, eins, los. Nach langer Vorbereitung und viel Vorfreude ist es endlich soweit: 20 radbegeisterte Audi-Mitarbeiter aus Neckarsulm, Ingolstadt, Brüssel und Györ machen sich auf den Weg von Neckarsulm nach Bologna. Ziel ist das jüngste Mitglied der Audi-Gruppe, der Motorradhersteller Ducati.

Ganz vorne mit dabei ist Bertram Münch. Zusammen mit Bruno Gurr, Michael Blenk und Peter Biersack ist er einer der Urväter der Audi Biking Xperience. „Angefangen hat die jährlich wiederkehrende Radexpedition 2007“, erzählt der Leiter für Prüftechnik Elektronik. „Damals waren wir nur acht Radler. In fünf Tagen ging es von Neckarsulm bis Sant Agata zu Lamborghini.“

Sieben Jahre später hat sich die Teilnehmerzahl mehr als verdoppelt. „Der Andrang ist mittlerweile grösser als die Maximalkapazität“, erzählt Münch stolz. „Es kommen jedes Jahr neue Radbegeisterte hinzu.“ Inzwischen ist die Audi Biking Xperience auch ganz schön in der Welt herumgekommen. Von Lamborghini als Auftakt (2007) über Györ (2008), Brüssel (2009) und Martorell (2010) bis hin nach Bratislava (2011) und Changchun (2012). Sieben Ausfahrten, 51 Etappen und über 8.300 Kilometer haben die Audi-Radler schon in den Beinen. „Es macht jedes Jahr aufs neue Spaß“, stimmt Bruno Gurr, der Kassenwart und Hotelmanager der Tour, zu.

Audi Biking Xperience

Die Truppe auf einem der Alpenpässe

In diesem Jahr zum ersten Mal dabei: drei Audi-Mitarbeiterinnen. „Das ist eine Steigerung der Frauenquote von Null auf 15,8  Prozent“, witzelt Peter Biersack, der Chefmechaniker der Radgruppe kurz vor dem Start in Neckarsulm. Es ist 7 Uhr morgens. In Zweierreihen, hochkonzentriert auf dem Lenker hängend, die Hände immer an den Bremsen um sofort reagieren zu können, geht es über triefend nasse Wald- und Feldwege ins Neckartal und schließlich auf und über die Schwäbische Alb.

Schnell steht der Tacho bei 180 Kilometern. Das erste Tagesziel nach der sehr langen Erst-Etappe ist Friedrichhafen. Carola Strebel ist eine der drei Radlerinnen. „Das ist das erste Mal, dass ich bei so einer Tour mitfahre“, berichtet sie. „Ein bisschen Kopfkino ist natürlich immer dabei.“ Schaffe ich den nächsten Anstieg? Hält mein Körper die tagelange Belastung aus? Solche Fragen sind in fast allen Gesichtern der 20 Radfahrer zu lesen. Kein Wunder, schließlich geht es auf über 9.800 Höhenmeter über vier Alpenpässe.

Das Geheimrezept: Der Tunnelblick. „Die Gesprächsbereitschaft nimmt ab und die Verbissenheit gewinnt die Überhand“, beschreibt Carola Strebel das Gefühl. „Ich musste mich Meter um Meter nach oben kämpfen. Nach zwei Stunden Auffahrt war es dann endlich geschafft.“ Der Flüelapass war gemeistert und der zweite Tag zu Ende.

Audi Biking Xperience

Unterwegs in den Alpen

Sechs Tage lang waren die Audi-Radler unterwegs. Die härteste Etappe? Für Tour-Navigator Michael Blenk ganz klar der dritte Tag. Über den Ofenpass nach Italien und danach in 48 Kehren hoch auf das Dach des Stilfser Joch mit 2.750 Metern Höhe: Die Schmerzgrenze war dort schnell erreicht. „Herrliche Zwischenstopps wie auf der quirligen Piazza von Trento machen aber all die Wehwehchen wieder wett“, erzählt Blenk.  Denn in solchen Orten kann die Gruppe immer wieder das italienische Flair genießen. „Wie zum Beispiel mit einem echten Eis aus bella Italia.“

Um 17 Uhr am sechsten Tag fährt die Gruppe dann im Werk von Ducati ein. Glücklich und stolz fallen sich alle in die Arme. „Es ist geil hier und mir geht es gut“, beschreibt Ralf Bechtel das Gefühl als er am Ziel ist. „Aber es gibt nichts, was nicht weh tut.“ Die Audi Biking Xperience 2013 ist zu Ende. Alle sind sich einig: Fortsetzung folgt! Und wohin? Mit Autogerma, Italdesign Giugiaro oder dem neuen Werk in Mexiko fehlt es zumindest nicht an Ideen.


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