Eva Backes
27.09.2013
Alpen Tour
Sportlicher Roadtrip

Von Klagenfurt nach Monaco und zurück – das ist die Audi Land of quattro Alpen Tour 2013. Gefahren wird mit den vier neuen Audi RS-Modellen und zwei Traditionsmodellen. Nach der vierten Etappe ist es Zeit für einen kleinen Rückblick.

Der Audi RS Q3 und der Audi Sport quattro auf dem Großglockner

Der Audi RS Q3 und der Audi Sport quattro auf dem Großglockner

Der Startschuss der 4.400 Kilometer langen Audi Land of quattro Alpen Tour ist am Montag in Klagenfurt gefallen – und das Wetter hätte nicht besser sein können: Schon am Morgen traumhafte Temperaturen und Sonne satt über dem 18 Grad kühlen Wörthersee.

Die Nockalmstraße ist der erste von 44 Pässen, den die internationalen Journalisten und Blogger in Angriff nehmen. Auf einer gut ausgebauten Strecke führt der Pass auf eine Höhe von 2.049 Metern, dort bieten sich spektakuläre Ausblicke. Aber unsere erste Etappe ist nach der Überquerung noch längst nicht vorbei – und die Straßen fordern alles: Dynamik, Agilität und Kraft. Hier zeigt sich: Die RS-Modelle fühlen sich in den Alpen „pudelwohl“.

Am nächsten Tag: 383 Kilometer, fünf Alpenpässe und sieben Stunden Fahrzeit liegen vor uns. Auf der Route von Kitzbühel nach Innsbruck zeigt sich die ganze Pracht der Alpen. Und es wird tierisch: Kühe, Gänse, Esel, Schafe und sogar Büffel säumen den Weg. Mit etwas Glück bekommt man auch Murmeltiere zu Gesicht. Auf unserer Route lässt sich das Nagetier leider nicht blicken. Die Motoren röhren, während zarte Nebelschwaden vorbei ziehen. Gemütlich schlängelt sich unser Weg durch die Alpentäler in Richtung Großglockner.

30 Kilometer hinter Zell am See lichtet sich der Nebelvorhang und vor uns tut sich ein gewaltiges Bergpanorama auf. 48 Kilometer Fahrvergnügen beginnen hinter der Mautstation des Großglockner. Als durchgängige Verbindung zwischen den Bundesländern Kärnten und Salzburg zählt die Großglockner-Hochalpenstraße zu den spektakulärsten Aussichtsstraßen der Alpen. Mit 3.798 Metern ist der Berg die höchste Erhebung Österreichs. Wir erklimmen den Pass mit der Kraft unserer RS- und Klassik-Modelle und staunen über die Naturgewalten, die diese mächtigen Felsen vor vielen Millionen Jahren erschaffen haben.

Dann macht die Route ihren ersten Abstecher nach Italien: Über den Falzàrego-Pass führt der Weg weiter in Richtung Innsbruck. Fünf Kilometer vor dem Dörfchen Badia erwartet die Tour-Teilnehmer eine Überraschung: Bei einem Picknick testen wir Tiroler Spezialitäten und stärken uns für die Weiterfahrt. Zurück in Österreich, geht ein erlebnisreicher Fahrtag zu Ende: Mit dem Pass Thurn, der Großglockner-Hochalpenstraße, dem Falzàrego-und dem Valparola-Pass und zuletzt dem Brennerpass haben wir insgesamt fünf Alpen-Pässe überquert.

Bei Kilometer 761 von 4.440 startet die dritte Etappe der Alpen Tour. Die heutige Route führt uns über Fern-, Brenner- und Jaufenpass – von Innsbruck nach Meran. Mit dabei ist Rennfahrer Martin Winkelhock, der die schwarz-weiß-karierte Fahne schwenkt. Jetzt heißt es: auf zum Gipfel. Über den Fernpass führt unser Weg zum Achensee, der von den Einheimischen auch liebevoll als „Tiroler Meer“ bezeichnet wird. Entlang der Uferstraße bietet sich ein Bilderbuch-Panorama: Ruderboote schippern auf dem See. Das umliegende Gebirge spiegelt sich fast eins zu eins im türkisfarbenen Wasser.

Tierische Begegnung: Rinder versperren den Weg

Tierische Begegnung: Rinder versperren den Weg

Die nächsten Gipfel: Über den Brennerpass geht es weiter. Mit lediglich 1.370 Metern Passhöhe zählt er zu den niedrigsten Alpenübergängen und ist ganzjährig befahrbar. Zusammen mit St. Gotthard, Simplon und Mont Cenis ist der Brennerpass für den Transitverkehr eine der vier bedeutendsten Routen durch die Alpen. Über den kurvenreichen Jaufenpass erreichen wir am Ende des Tages Meran. Voll beladene Erntefahrzeuge begegnen uns auf den Straßen: In Südtirol ist Apfelzeit. Als wir am Abend ankommen, zeigt das Thermometer milde 25 Grad.

Am nächsten Morgen geht es weiter mit Etappe vier: Sonnenblende und Scheibenwischer arbeiten heute im Wechsel. Unbeständiges Wetter begleitet uns auf dem Weg nach Interlaken: Regen, Sonne und wieder Regen – auch das sind die Alpen. Als wir Meran am Morgen verlassen, ist es noch schön, aber schon bald wird die Fahrbahn nass. Immer wieder kämpft sich die Sonne durch die Berge, bis der Regen das Spiel gewinnt.

Hier in den Bergen ist der quattro-Antrieb zu Hause. Über Julier- , Oberalp- und Sustenpass führt unser Weg weiter: Karge Felslandschaften, tiefe Gebirgsseen und breite Gletscher prägen die Route und garantieren spektakuläre Ausblicke. Interlaken liegt zwischen Thuner- und Brienzersee und trägt ihren Namen vom lateinischen „Inter lacus“ („zwischen den Seen“). Am Horizont leuchtet Abendrot. Eine lange Etappe geht zu Ende, die Tour ist aber noch längst nicht vorbei: Es warten noch viele weitere Highlights.

Die Tour-Tagebücher und alle Informationen zur Audi Land of quattro Alpen Tour 2013 finden Sie auch unter www.audi-quattro-alpentour.com. Fotos stellen wir Ihnen außerdem auf Flickr zur Verfügung, die Videos der täglichen Tour-Etappen auf YouTube.

 

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RS 7 Sportback

Kraftstoffverbrauch kombiniert in l/100 km: 9,5**;
CO2-Emission kombiniert in g/km: 220**

RS Q3

Kraftstoffverbrauch kombiniert in l/100 km: 8,4**;
CO2-Emission kombiniert in g/km: 198**

RS 5 Cabriolet

Kraftstoffverbrauch kombiniert in l/100 km: 10,7**;
CO2-Emission kombiniert in g/km: 249**

**Angaben zu den Kraftstoffverbräuchen und CO2-Emissionen sowie Effizienzklassen bei Spannbreiten in Abhängigkeit vom verwendeten Reifen-/Rädersatz.

 



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