Johannes Hofsommer
11.08.2014
Audi A3 g-tron Sommertour
Ohne Benzin bis an die Nordsee

Am Sonntag sind unsere Autoren Dorothea Joos und Johannes Hofsommer zur Audi A3 g-tron Sommertour gestartet. Auf ihrer Reise zu erneuerbaren Energien zeigen die beiden Autoren gleich zu Beginn, dass sie auch ungewöhnliche Straßen befahren.

Audi A3 g-tron Sommertour

Bei strahlendem Sonnenschein starten Dorothea Joos und Johannes Hofsommer am Sonntag in Ingolstadt zur Audi A3 g-tron Sommertour

Blitze zucken vom pechschwarzen Himmel. Der Wind fährt uns durch die Haare, der Regen peitscht uns ins Gesicht. Mitten auf dem Watt – in einer zwei PS starken Pferdekutsche – sitzen wir im Nirgendwo zwischen Cuxhaven und der Insel Neuwerk. „Wie sind wir hier bloß rein geraten?“, fragt mich Doro völlig durchnässt. „Die Sommertour mit dem Audi A3 g-tron war unsere gemeinsame Idee, da müssen wir nun auch gemeinsam durch“, sage ich und ziehe mir die Kapuze noch etwas tiefer ins Gesicht.

Ach ja, der Audi A3 g-tron. Der steht sicher und wohlbehütet am Strand von Cuxhaven. Bei schönstem Sonnenschein sind wir mit ihm am Morgen in Ingolstadt aufgebrochen. Starteten mit ihm die Sommertour, die uns in den nächsten Tagen zu zukunftsweisenden Energiekonzepten und den Menschen, die dahinter stecken, führen soll.

Anfangs lassen wir das Altmühltal rechts liegen und steuern Franken entgegen. Beide Tankanzeigen stehen auf voll. Ja, richtig gelesen – beide Tankanzeigen. Denn der Audi A3 g-tron, das erste in Serie hergestellte Erdgas-Automobil der Marke mit den Vier Ringen, kann sowohl mit Erdgas als auch mit Benzin fahren. Allerdings ohne einen Tropfen Benzin zu tanken, wollen Doro und ich diese Tour meistern – und zwar CO2- neutral. Wie das gehen soll? Ganz einfach: Zwar gibt es gasbetriebene Automobile schon länger, doch diese Technologie so zu nutzen, dass wir damit klimaneutral unterwegs sind, das gab es vorher noch nicht.

Audi A3 g-tron Sommertour

Der Einfüllstutzen sitzt, das Gas strömt: 14 Kilogramm e-gas und wir können weiter

Audi e-gas macht es nun möglich, denn das CO2, das beim Fahren entsteht, wurde vorher bei der e-gas-Herstellung gebunden. Selbst in einer umfassenden Well-to-Wheel-Bilanz, die Energie und Aufwand für Bau und Betrieb der e-gas-Anlagen sowie von Windrädern mit einbezieht, bleibt als CO2 -Emission lediglich ein Wert von 20 Gramm pro Kilometer.

Sparsam ist auch der Verbrauch des A3 g-tron: Erst hinter der hessischen Grenze, in der Nähe des niedersächsischen Göttingen halten wir nach einer CNG-Tankstelle Ausschau. Doch was heißt hier Ausschau halten? Vielmehr bediene ich das MMI, das Multi-Media-Interface, und suche mir unter Sonderzielen die nächstgelegene CNG-Tankstelle. Nicht mal drei Kilometer später steuern Doro und ich das Ziel an. Gleich vorne links steht die Säule. Ich steige aus, öffne die Tankklappe, hinter der sich zwei Einfüllöffnungen verbergen, und setze den Gasstutzen an der kleineren der beiden an. Dann lege ich den Gashebel von „Off“ auf „On“ und lasse es strömen. Ich warte darauf, dass das Geldbarometer an der Säule steigt und steigt, doch das tut es nicht. Stattdessen grünes Licht: Der Tank ist voll.

„18,67 Euro, bitte“, sagt der Tankwart. Ich zücke die e-gas Karte und der Tankwart zieht sie durch. Doch nicht nur das Geld fließt an ihn, sondern auch die Information an die Audi e-gas-Anlage, die selbe Menge Gas, die ich gerade getankt habe, ins Netz einzuspeisen. So sind wir weiter CO2 – neutral on the road.

Audi A3 g-tron Sommertour

Völlig durchnässt und trotzdem voller Abenteuerlust geht’s auf die Insel Neuwerk

„Jetzt aber nichts wie los“, ruft Doro. Recht hat sie, schließlich sind es noch mehr als 300 Kilometer bis zur Insel Neuwerk, dem Ziel unserer heutigen Reise. Die 110 PS beschleunigen den Audi A3 g-tron zügig. Wir tauchen in die norddeutsche Tiefebene ein und cruisen der Nordseeküste entgegen. Genau nach Plan erreichen wir den Strand von Cuxhaven. Hier gönnen wir unserem A3 g-tron eine Pause und erreichen noch die letzte Pferdekutsche, die uns sicher vom Festland auf die autofreie Insel Neuwerk bringen soll.

Doch am Himmel ziehen rabenschwarze Gewitterwolken auf. Und 20 Minuten später sind wir nass bis auf die Socken. Kein Dach mehr über dem Kopf, aber dafür Wasser in den Schuhen. Was als gemütliche Kutschfahrt begann, endet in einem ungeahnten Abenteuer. Als sich dann noch die Kutscherin umdreht und fragt: „Schlaft ihr beide heute Nacht auch im Heu?“, spiele ich in Gedanken durch, ob Doro und ich es vor Einsetzen der Flut noch zurück nach Cuxhaven schaffen könnten, wenn wir jetzt vom Wagen ins Watt springen.

Ob unsere Autoren Dorothea Joos und Johannes Hofsommer es bis nach Neuwerk geschafft haben oder doch den Sprung ins Watt wagten, lesen Sie morgen im Audi Blog. Verfolgen Sie bis zum 15. August ihre Audi A3 g-tron Sommertour: Die beiden berichten täglich von interessanten Zielen aus ganz Deutschland – immer mit dem Fokus auf erneuerbare Energien. Weitere Einblicke gibt es auf der Facebook-Seite AUDI AG und unter dem Hashtag #AudiSommertour auf Twitter.

 

————————————–

A3 g-tron

CNG-Verbrauch in kg/100 Kilometer: 3,6 – 3,3**;
Kraftstoffverbrauch kombiniert in l/100 km: 5,5 – 5,1**;
CO2-Emission kombiniert in g/km (CNG): 98 – 89**;
CO2-Emission kombiniert in g/km (Benzin): 128 – 117**

**Angaben zu den Kraftstoffverbräuchen und CO2-Emissionen sowie Effizienzklassen bei Spannbreiten in Abhängigkeit vom verwendeten Reifen-/Rädersatz.


Kein Kommentar bisher.

Schreibe einen Kommentar

Benötigte Felder sind markiert. *

Nach dem Absenden Ihres Kommentars wird dieser durch die Redaktion überprüft und freigegeben.

Wenn Sie zum ersten Mal im Blog kommentieren, müssen Sie einmalig Ihre Identität bestätigen. Dazu erhalten Sie eine E-Mail mit einem personalisierten Link, den Sie für die Verifizierung Ihrer Angaben bitte aufrufen. Ihre E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht oder an Dritte weitergegeben.