Dorothea Joos
12.08.2014
Audi A3 g-tron Sommertour
Der Sonne entgegen

Durchnässt und verfroren haben sich unsere Autoren gestern von einem Pferdewagen gemeldet. Was sie auf der Insel im Watt erwartet hat und wie sie nicht nur die Sonne, sondern auch den Wind zu schätzen lernen, lesen Sie heute.

Audi A3 g-tron Sommertour

Vorbild für die Nutzung von Sonnenenergie: das Nige Hus auf Neuwerk

Noch ein letztes Mal in die weichen Kissen kuscheln, bevor der Tag beginnt. Vorsichtig blinzle ich in die ersten Strahlen der aufgehenden Sonne über Neuwerk. Zum Glück konnte ich Johannes gestern davon abhalten, vom Wattwagen zu springen und sich mit mir im Schlepptau bei strömendem Regen an den Strand zu retten.

Das Ausharren bei Wind und Regen hat sich gelohnt: Nach knapp einer Stunde Fahrt erreichen wir die Insel Neuwerk, 15 Kilometer nordwestlich von Cuxhaven. Im Nige Hus, unserem Domizil für diese Nacht, empfängt uns das, worauf wir uns gefreut haben, seit der Wasserpegel nicht nur im Watt, sondern auch in unseren Schuhen stetig anstieg: eine heiße Dusche. Das Besondere: Im Nige Hus duschen die Gäste mit Sonnenenergie. Eine Solarthermie-Anlage auf dem Dach des Hotels sorgt für warmes Wasser.

Als wir wieder trocken und aufgewärmt sind, treffen wir Svenja und Christian Griebel, die Besitzer des Hotels, auf dem Deich hinter dem Haus. Während uns Christian Griebel erklärt, dass die Sonne im Nige Hus nicht nur für warmes Wasser sorgt, sondern über zwei Solaranlagen auf dem Dach auch noch den Strom für das Hotel erzeugt, taucht selbige langsam ins Watt und färbt den Himmel purpurrot.

Audi A3 g-tron Sommertour

Auch abseits asphaltierter Wege ist der Audi A3 g-tron ein zuverlässiger Begleiter auf der Suche nach Projekten rund um erneuerbare Energien

Am nächsten Morgen geht es mit dem Pferdewagen zurück durch das Watt. Ein scharfer Wind peitscht über den Meeresboden. Eine Stunde und eine ordentliche Sturmfrisur später haben wir wieder festen Boden unter den Füßen.

Nachdem wir im Nige Hus gesehen haben, wie vielfältig Sonnenenergie genutzt werden kann, beschließen wir, uns auf die Suche nach einem weiteren treibenden Faktor der Energiewende zu machen: der Windkraft. Mit dem Audi A3 g-tron geht es entlang der Küste durch kleine Örtchen mit Klinkerhäusern und über schmale Landstraßen. Dynamisch gleitet das Auto durch die Kurven.

Bald tauchen vor uns auf einem Feld die ersten Windräder auf, sogenannte Onshore-Anlagen. Schnell findet sich ein holpriger Schotterweg, der uns näher heranbringt. Ein skeptischer Seitenblick von Johannes, bevor er in den Feldweg abbiegt: „Sicher, dass wir da reinfahren wollen?“, fragt er mich. „Ja klar, das macht der A3 g-tron mit“, antworte ich ihm. Und unser kompakter Begleiter macht sich sogar außerhalb der befestigten Straße sehr gut. Aus den Maisfeldern vor uns ragen die Windkrafträder, wie einst die Windmühlen vor Don Quijote. Doch in diesem Falls sind es die Energieerzeuger der Zukunft.

Der Wind treibt uns weiter nach Cuxhaven. Von hier aus werden ganze Windparks auf hoher See errichtet. Cuxhaven war bereits an der Erbauung von zwölf solcher Offshore-Anlagen beteiligt. Sie bestehen aus bis zu 80 Windrädern, die mehr als 100 Kilometer von der Küste entfernt, aus dem Meer ragen. Dort weht der Wind nicht nur stärker, sondern auch gleichmäßiger. Deshalb produzieren diese Windräder mit mehr als sechs Megawatt drei Mal so viel Strom wie Onshore-Anlagen.

Audi A3 g-tron Sommertour

Riesige Dimensionen: unsere Autoren vor dem Röhrenfundament einer Offshore-Anlage

Als wir am Hafen ankommen, werden uns die Dimensionen dieser „Meeres-Windräder“ bewusst. Riesige, zigarrenförmige Röhren liegen hier bereit für die nächste Anlage. Sie werden später tief im Meeresgrund verankert und bilden das Fundament für die bis zu 250 Meter hohen Offshore-Anlagen. Daneben stehen einige Gondeln, in denen unter anderem Getriebe und Generator der Windkrafträder sitzen. Auch ihre Ausmaße beeindrucken uns sehr. Doch Hans-Peter Zint, Geschäftsführer der Cuxport GmbH, lächelt nur milde. „Das sind alte Gondeln. Im Vergleich zu denen, die heute im Einsatz sind, haben sie die Größe einer Gartenlaube. Eine heutige Gondel hat die Dimension eines Zweifamilienhauses.“

Solche Giganten lassen sich schwer über Land transportieren. Deshalb wurde der Hafen auf insgesamt 100 Hektar Industriefläche ausgebaut, auf der sich die Zulieferer der Bauteile ansiedeln. „Wir sind bereit für die Energiewende“, sagt Oberbürgermeister Ulrich Getsch. Bereits jetzt ist der Landkreis Cuxhaven mit ein Garant dafür, dass Niedersachsen als Deutschlands Nummer eins in Sachen Windenergie gilt.

Wohin der Wind unsere Autoren Dorothea Joos und Johannes Hofsommer weiter weht, lesen Sie morgen hier im Audi Blog. Verfolgen Sie bis zum 15. August ihre Audi A3 g-tron Sommertour: Die beiden berichten täglich von interessanten Zielen aus ganz Deutschland – immer mit dem Fokus auf erneuerbare Energien. Weitere Einblicke gibt es auf der Facebook-Seite AUDI AG und unter dem Hashtag #AudiSommertour auf Twitter.

 

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A3 g-tron

CNG-Verbrauch in kg/100 Kilometer: 3,6 – 3,3**;
Kraftstoffverbrauch kombiniert in l/100 km: 5,5 – 5,1**;
CO2-Emission kombiniert in g/km (CNG): 98 – 89**;
CO2-Emission kombiniert in g/km (Benzin): 128 – 117**

**Angaben zu den Kraftstoffverbräuchen und CO2-Emissionen sowie Effizienzklassen bei Spannbreiten in Abhängigkeit vom verwendeten Reifen-/Rädersatz.


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