Cornelia Boehm
19.08.2014
Audi Sommerkinder
Mehr Spielraum für Eltern und Kinder

Job und Familie in Einklang zu bringen, ist oft eine Herausforderung – erst recht während der Sommerferien: Kaum ein Elternteil kann sechs Wochen Urlaub nehmen. Damit die Ferientage trotzdem spannend sind, gibt’s die Audi Sommerkinder.

Audi Sommerkinder

Hier entsteht ein riesiges Wandbild mit Batman und Superman

Ich folge dem Geruch der frischen Farbe – und am Ende der Treppe im Untergeschoss empfangen mich Batman und Superman überlebensgroß. Während mir Batman schon mit ausgestreckter Faust und entschlossenem Gesichtsausdruck von der Wand entgegenschaut, fehlen Superman noch Hände und Füße.

Dieses riesige Comic-Wandbild vor mir entsteht im „Graffiti-Workshop“ der Sommer Teens, einem Angebot im Rahmen der Initiative Audi Sommerkinder. Eine Woche lang dürfen hier Jugendliche zwischen zehn und 14 Jahren ihrer Kreativität freien Lauf lassen – und ganz nebenbei lernen sie noch einiges über die richtige Sprayfarbe, Tags und die Geschichte der Street-Art-Bewegung.

Workshopleiter Max Schuster ist eigentlich Lehrer an einer Ingolstädter Realschule und bietet Street-Art dort auch als Wahlfach an. Ihm ist es wichtig, den Jugendlichen einen verantwortungsvollen Umgang mit dem Thema zu vermitteln: Graffiti soll Kunst und kein Vandalismus sein.

„Auf echte Gebäude sprayen wir natürlich nicht“, erklärt mir deshalb auch der 18-jährige Miguel, der als ehrenamtlicher Jugendbetreuer den Workshop begleitet. „Stattdessen nehmen wir Papierschablonen, die wir dann hintereinander an der Wand aufhängen. Da bekommt man auch ein Gefühl dafür, wie so ein Graffiti-Gesamtkunstwerk aussehen kann.“

Audi Sommerkinder

Die Mädels trainieren die neuesten Hip Hop-Beats

Die Initiative Audi Sommerkinder ist eine Kooperation mit der Gesellschaft zur Förderung beruflicher und sozialer Integration (gfi). „In den langen Sommerferien ist es für Familien oft nicht einfach, eine passende Kinderbetreuung zu finden. Das Programm Audi Sommerkinder ermöglicht den Eltern berufliche Freiräume und den Kindern spannende Erlebnisse und neue Freundschaften“, erläutert Christine Speth, Leiterin Standortprojekte bei Audi, die Idee.

Solche neuen Freundschaften entstehen sicher auch beim Hip Hop-Training in der Halle des TSV Nord. Hier bringt Tanztrainerin Brini ihren Mädels gerade die passenden Bewegungen zu den neuesten Beats bei. „Wir sind schon richtig gut“, freut sich eine Teilnehmerin: „Total cool, endlich mal keine Schule und die ganze Woche nur tanzen.“

Die beiden Workshops gehören zu einer Reihe von Freizeitaktivitäten, die im Rahmen der Initiative Audi Sommerkinder für den Nachwuchs der Mitarbeiter angeboten werden. Für die sechs bis 14-Jährigen besteht dieses Angebot bereits seit drei Jahren und bietet den berufstätigen Eltern eine Entlastung.

Audi Sommerkinder

Am Ende des Nachmittags ist auch Batman fertig gesprüht

Eingebettet ist das Ganze in das Betreuungsprogramm der Initiative „Audi Spielraum“. In Ingolstadt und Neckarsulm gibt es Belegplätze für Mitarbeiterkinder in Kindertagesstätten. Durch die Kooperation mit dem MiedelHaus in Ingolstadt und dem Mauseloch in Neckarsulm ist auch eine flexible Kurzzeitbetreuung möglich.

Für die Audi Sommerkinder steht noch der ganze August im Zeichen spannender Ferienaktivitäten: Sie begeben sich zum Beispiel noch als Farbdetektive auf Spurensuche im Audi Museum Mobile oder werfen in der Designwerkstatt einen Blick auf die Autos von Morgen.

Im Graffiti-Workshop haben Beteuer Miguel und seine Crew mittlerweile Supermans Beine fertig – und spätestens in einer Stunde holen dann die Eltern ihre Kinder ab, um nach der Arbeit gemeinsam noch einen schönen Ferienabend zu verbringen.

Weitere Informationen zur Kinderbetreuung bei Audi finden Sie auch online auf unserer Unternehmenswebsite.

 


2 Antworten auf Mehr Spielraum für Eltern und Kinder

  1. TCG 14.09.2014 um 23:01 #

    Aufschlussreicher Artikel, danke.

    TCG

  2. Michael 11.12.2014 um 15:49 #

    Eine ganz wichtige Initiative die Arbeit und Familie besser vereinbaren lässt. Leider können dies meist nur größere Unternehmen leisten.

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