Barbara Wege
11.11.2014
Audi Urban Future Award 2014
Urbane Agenda: Audi gestaltet die Zukunft mit Städten

Mehr Raum in den Städten, mehr Zeit für die Bürger: Das ist das Ziel der Urbanen Agenda, die Audi-Chef Rupert Stadler jetzt vorgestellt hat. Vernetzte Mobilität in Mega-Cities wird dabei für Audi zum Schlüsselmarkt der Zukunft.

Rupert Stadler, Vorstandsvorsitzender der AUDI AG, stellte die „Urbane Agenda“ bei der Verleihung des Audi Urban Future Award in Berlin vor

Audi begreift die Digitalisierung als Möglichkeit, dass Auto und Stadt neu zusammen finden. „Unsere Mission ist es, die DNA der urbanen Mobilität zu entschlüsseln“, sagte Stadler bei der Verleihung des Audi Urban Future Award in Berlin. Vernetzte Mobilitätstechnologien für Megacitys seien daher ein zentraler Zukunftsmarkt.

Individuelle Mobilität sorgt für Wahlfreiheit. Ohne Mobilität käme unsere Wirtschaft zum Stillstand, betonte Stadler. Die Frage lautet daher: Wie können wir individuelle Mobilität so neu erfinden, dass Autos Objekte der Begierde bleiben und gleichzeitig einen positiven Beitrag zur Stadtentwicklung leisten? Stadlers Antwort: „Vorsprung durch Technik“ – mit Audi e-tron und g-tron beispielsweise, mit intelligenten Fahrerassistenzsystemen und Audi Connect Services, die für Zeiteffizienz und Sicherheit sorgen.

In Berlin ist bereits jede dritte Ampel mit dem Audi Service Ampelinfo online kompatibel. Er vernetzt das Auto mit dem zentralen Verkehrsleitrechner, der die Ampelanlagen in der Stadt steuert. So weiß der Autofahrer stets, welche Geschwindigkeit er fahren muss, um die nächste Ampel bei Grün zu passieren. Das reduziert Stress, beugt Stau vor und senkt die CO2-Emissionen um bis zu 15 Prozent.

Dank dem Service Ampelinfo online weiß der Fahrer, wie schnell er fahren muss, um bei Grün über die Ampel zu kommen

Das pilotierte Parken schafft Platz in den Städten. Mit der Technologie passen zweieinhalb mal so viele Autos in ein Parkhaus wie beim Einparken mit Fahrer. Audi hat die Technologie zur Marktreife gebracht. Beim pilotierten Fahren hat Audi im vergangenen Oktober beim DTM-Finale seine Technologieführerschaft unterstrichen, als ein Audi RS7 im Renntempo pilotiert über den Hockenheimring jagte.

Audi antwortet auf die Bedürfnisse der Menschen in den Städten nicht nur mit Produkten, sondern auch mit neuen Mobilitätsservices. Beispiel Carsharing: Hier geht Audi einen eigenen Weg mit drei Services, die speziell ausgerichtet sind auf die Wünsche moderner Premium-Kunden. Audi unite ermöglicht, dass sich bis zu fünf Freunde, Kollegen oder Nachbarn einen Audi teilen – mit Rundumservice inklusive Waschen und Versicherung. Bei Audi select können Kunden bis zu drei Autos pro Jahr fahren und zahlen eine monatliche All-inclusive-Rate. Bei der Audi shared fleet zahlen Firmen pro Nutzung ihrer Autos. Die Mitarbeiter können die Autos auch privat fahren.

„Wir dürfen nicht die Werkzeuge von gestern nutzen, um die Probleme von morgen zu lösen“, betonte Stadler. Audi hat urbane Mobilität früh als zentrales Zukunftsthema erkannt und arbeitet im Rahmen der Audi Urban Future Initiative bereits seit 2010 mit internationalen Experten an Lösungen für die Megacitys. Die Ergebnisse des diesjährigen Audi Urban Future Awards münden in die „Urbane Agenda“. Zentrales Element sind „Urban Future Partnerships “ mit Metropolen und Kommunen weltweit.

Bei konkreten Bau- und Verkehrsprojekten fördert Audi die Vernetzung automobiler Technologien mit Entwicklungspartnern aus Städten und Immobilienwirtschaft. „Mit Freude beobachte ich, dass mehr und mehr lokale Regierungen Smart Cities mit den neuesten Technologien errichten wollen“, sagte Stadler. Er rief die Städte auf, zur „Urbanen Agenda“ dazuzustoßen, denn: „Neue Netzwerke zwischen Städten und Autos werden die Lebensqualität in den Städten erhöhen.“


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