Stephanie Huber
25.08.2015
Audi unite
Meins … und deins!

Entweder teilen oder besitzen? Mit dem innovativen Mobilitätskonzept „Audi unite“ geht beides. Für die ersten Kunden in Stockholm eine Idee, die zu ihrem Lebensentwurf passt. Das Audi Blog stellt die Alternative zum klassischen Carsharing vor.

Ganz einfach von unterwegs sein Auto buchen - Audi unite macht es möglich

Ganz einfach von unterwegs sein Auto buchen – Audi unite macht es möglich.

 

Sven ist 32 und arbeitet in einem jungen Start-Up im Szeneviertel Södermalm in Stockholm. In einer Stunde hat er einen Termin bei einem Kunden. U-Bahn? Fahrrad? Oder Auto? Der Kunde ist am anderen Ende der Stadt, Svens Kameraausrüstung, die er zum Termin mitnehmen muss, ist sehr schwer. Und dann sind da auch noch die Kartons mit den Magazinen. Sven entscheidet sich für das Auto. Er zieht sein Handy aus der Hosentasche und öffnet die App „Audi unite“. Wenn er in fünf Stunden wieder zurück ist, kann er das Auto buchen. Das schafft er locker. Er reserviert den Audi mit zwei Klicks im Kalender, schnappt sich seinen Schlüssel und macht sich auf den Weg.

Audi unite – eine neue Art des Carsharing

Sven gehört zu den ersten Kunden von „Audi unite“ und fährt seit Oktober 2014 einen Audi A3 Sportback e-tron. Den Plug-in-Hybrid teilt er sich mit zwei seiner Kollegen und einem befreundeten Start-Up in der Nachbarschaft. Die jungen Stockholmer schätzen vor allem die flexible Nutzung. Denn sie brauchen ein Auto, aber nicht jeden Tag. Sie möchten ein repräsentatives Premiumauto, aber keine hohen monatlichen Fixkosten. Sie genießen es, kurzfristig auf ein Auto zugreifen zu können, doch um Unterhalt und Service wollen sie sich nicht kümmern. Versicherung, Reifenwechsel, Autoreinigung – das alles übernimmt Audi für sie.

Beacons am Schlüssel registrieren, wer das gemeinsame Auto fährt

Beacons am Schlüssel registrieren, wer das gemeinsame Auto fährt.

 

„Die Bedürfnisse und Lebenskonzepte unserer Kunden werden immer unterschiedlicher. Mit Audi unite haben wir eine Mobilitätslösung entwickelt, die urbanen Zielgruppen eine neue Art des Carsharing bietet“, sagt Caroline Pott, Leiterin Produktentwicklung und Customer Experience bei der Audi Business Innovation GmbH. Vor zwei Jahren setzte sie sich mit einem interdisziplinären Audi-Team zusammen, um innovative Mobilitätsservices als Ergänzung zum klassischen Automobilbesitz zu entwickeln. Nach intensiven Recherchephasen und kreativen Brainstorming-Terminen stand schließlich das Konzept für „Audi unite“ – eine Alternative zum klassischen Carsharing. Immer noch Premium und zugleich eine ressourcensparende Art der Mobilität.

Vielen Kunden in Stockholm sei das nämlich wichtig, sagt Pott. „Sie wollen nicht, dass das Auto die meiste Zeit nur in der Garage steht.“ Deshalb teilen sich bei „Audi unite“ durchschnittlich drei Personen ein Auto und erhöhen damit dessen Auslastung. Nachhaltigkeit spielt für „Audi unite“-Kunden in Schweden eine wichtige Rolle. Das zeigt sich auch daran, welche Modelle sie am stärksten nachfragen. Ein Großteil von ihnen entschied sich bisher für einen Audi A3 Sportback e-tron. Prinzipiell sind aber alle Fahrzeuge der Audi Modellpalette buchbar, vom A1 über den A7 bis hin zum R8.

Über die „Audi unite“-App organisieren die Kunden die Nutzung des Autos. Die App zeigt auch Standort, Tankstand sowie künftige Buchungen aller Personen an

Über die „Audi unite“-App organisieren die Kunden die Nutzung des Autos. Die App zeigt auch Standort, Tankstand sowie künftige Buchungen aller Personen an.

 

Monatliche Rate richtet sich nach der Nutzung

Egal ob als Erst- oder Zweitwagen oder als Firmenfahrzeug – das neue Mobilitätskonzept überzeugt. Vor allem auch deshalb, weil keiner für die Spritztouren seines Nachbarn oder Freundes zahlen muss, sondern die monatliche Rate je nach Nutzung festgelegt wird. Um eine faire Berechnung zu ermöglichen, nutzt Audi sogenannte Beacons, die mit dem Fahrzeugschlüssel verbunden sind: Mittels Bluetooth-Technologie werden so Fahrer und sogar Mitfahrer im Auto erkannt und die Kosten entsprechend aufgeteilt. Bisher läuft das Pilotprojekt nur in der schwedischen Hauptstadt. „Wir haben uns für Stockholm entschieden, weil die Stadt die höchste Innovationsleistung in Europa aufweist. Hier werden Trends gesetzt“, erklärt Pott. Trends wie „Audi unite“.

 


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