Cornelia Boehm
25.01.2016
Hahnenkamm-Rennen Kitzbühel
Das Rennen vor dem Rennen

Performance, Sportlichkeit und Technik, darauf kommt es an. Skirennfahrer gehen beim Hahnenkamm-Rennen auf der Streif in Kitzbühel an‘s Limit ihrer Leistung und des Materials ihrer Ausrüstung. Als wäre das nicht bereits Herausforderung genug, lieferten sich acht Topathleten bereits im Voraus einen eisigen Wettkampf.

SuperQ

Mit quattro-Antrieb durch den Schnee: Danny MacAskill gab Gas, um den ersten SuperQ-Preis zu gewinnen.

 

Motorsport-Profi Mattias Ekström hatte den Wettkampf durch eine Videobotschaft auf seinen Social-Media Kanälen initiiert. Und welcher Top-Athlet nimmt eine Aufforderung, die mit „go hard or go home“ getagged ist, nicht an?

Vier Teams, bestehend aus jeweils einem von Ekströms Motorsport-Freunden und einem der vier weltbesten Skirennfahrer, brachten sich noch vor dem eigentlichen Rennen an ihre Grenzen. Als Sportgeräte dienten neben einem Audi RS 3 Ekströms eigener S1. Beide natürlich mit quattro-Antrieb.

Die Alpin-Profis Felix Neureuther, Marcel Hirscher, Henrik Kristoffersen und Ted Ligety zeigten, dass sie nicht nur im Wintersport eine gute Figur machen. Sie kämpften zusammen mit ihren Mitstreitern Jon Olsson, Danny MacAskill, Andrea Dovizioso und Taddy Blazusiak im Ralley-Auto um den ersten SuperQ-Preis von Kitzbühel.

Das Prinzip ist spannend: Der eine kennt das Auto, der andere die Piste. Mattias Ekström und Felix Neureuther machten es bereits 2015 vor. Ekström nahm ausnahmsweise auf dem Beifahrersitz Platz und überließ Neureuther das Steuer. Auch in dieser Kombination bewiesen die beiden Top-Athleten ihr sportliches Können.

Zumindest in dieser Challenge kann Felix Neureuther auch 2016 zum ersten Platz gratuliert werden. Er setzte sich mit seinem diesjährigen Mitstreiter Taddy Blazusiak gegen die hochkarätige Konkurrenz durch. Die Revanche gibt es nächstes Jahr. Sowohl auf der Streif als auch im Rennwagen. Damit ist Kitzbühel um eine ultimative Herausforderung reicher: die SuperQ-Challenge.


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