Dorothea Joos
29.01.2016
Fahrsicherheitstraining für Audi-Fans
Audi driving experience auf Eis und Schnee

Ins österreichische Seefeld kommen jedes Jahr mehr als 1.500 Teilnehmer zur Audi driving experience. Auf dem Programm stehen unter anderem: Gefahrenbremsung auf purem Eis und Driften im Schnee. Wir haben Audi-Fans aus den USA beim Wintertraining begleitet.

Audi at its best: Drifttraining im Schnee.

 

Die Hände umfassen fest das Lenkrad. Der Puls beschleunigt. Der Audi A4 schlittert über das Eis. Die Bremse ist bis zum Anschlag durchgetreten. Doch Kathy Clark bleibt ruhig. Sicher bringt sie ihr Auto zum Stehen. Das hätte er sein können – der Moment. Eine verschneite Straße, ein plötzliches Hindernis, Ausweichmanöver in letzter Sekunde, Notbremsung auf purem Eis.

„Gut gemacht, Kathy.“ Chefinstruktor Oliver Rudolph ist zufrieden. Bei ihm lernen die Teilnehmer, wie sie sich in genau solchen Gefahrensituationen richtig verhalten. „Bei der Audi driving experience üben die Teilnehmer unter Anleitung für den Ernstfall“, erklärt er. „Wer ein Auto im Grenzbereich erlebt hat, der kann in Gefahrensituationen souveräner reagieren.“

Um den Parcour kennen zu lernen, folgen die Teilnehmer dem roten Audi RS7 in der Kolonne.

 

Mit ordentlich PS über Eis und Schnee

30 US-Amerikaner trainieren heute vor der Kulisse der Tiroler Alpen Unter- und Übersteuern, Bremsen und Ausweichen. Wo im Sommer Kühe weiden, haben im Winter die Teilnehmer der Audi driving experience Spaß mit ordentlich Pferdestärken. Auf einer 15 Zentimeter dicken spiegelglatten Eisfläche erleben sie, was quattro-Antrieb und elektronische Stabilitätssysteme leisten. Außerdem lernen sie neue Audi Modelle, wie den Audi A4 Avant kennen.

„Ich bin begeistert vom Interieurdesign, ganz besonders vom virtual cockpit“, sagt Kathy Clark. Sie ist bereits zum zweiten Mal bei der driving experience in Seefeld. Gemeinsam mit ihrem Mann Mitch besitzt die gebürtige Texanerin mehrere Audi. Unter anderem einen Audi RS6, einen Audi RS7, einen Audi Q7 und mehrere Rennsportwagen wie den Audi R8 LMS. „Ich fahre selbst auch Rennen“, erzählt Clark. Dafür hat sie sich extra einen Audi TT zugelegt. „Black Widow“ nennt sie ihr Rennauto. „Ja, wir sind ein bisschen Audi-verrückt“, gibt sie zu. „Aber in über zwanzig Jahren gab es für uns nie einen Grund, nicht mehr Audi zu fahren.“ Seit 1999 ist das Paar Mitglied im Audi Club North America (ACNA). Der Club zählt mehr als 12.000 Fans und Liebhaber der Marke.

Für die Texanerin Kathy Clark ist es der zweite Besuch bei der Audi driving experience.

 

Vom ersten Audi zu den Vier Ringen als Tattoo

Auch Thomas Smith ist einer von ihnen. „Ich bin froh, dass ich ein Ticket für diesen Trip ergattern konnte“, sagt er. Bereits vier Stunden, nachdem der ACNA die Veranstaltung auf seiner Website angekündigt hatte, war sie ausverkauft. „Ich komme hier her, um den Herzschlag der Marke zu spüren.“

Den ersten Audi fuhr Thomas Smith mit 19 Jahren. Es war das Auto der Mutter seiner ersten Freundin. „Sie ließ außer mir niemanden damit fahren. Noch nicht einmal ihre eigene Tochter“, erzählt er. Schon damals sei er begeistert vom Fahrgefühl des Audi gewesen. Mehr als 15 Jahre später kann er sich endlich den Traum vom eigenen Audi erfüllen. Vor kurzem hat er sich eine voll ausgestattete Audi A3 Limousine gekauft. Stolz zeigt Smith die Bilder von seinem „Baby“. „Jetzt ist es auch Zeit für mein nächstes Tattoo“, meint er. Auf dem linken Oberarm trägt Tom bereits ein Mickey Mouse Tattoo. „Das erinnert mich an meine Familie, mit der ich häufig in Disney Parks war.“ Als nächstes will er sich die vier Ringe stechen lassen. Aus Verbundenheit zur Marke, wie er sagt.

Sicher unterwegs auch auf Eis: Thomas Smith (links) und sein Kollege Ron Woods.

Sicher unterwegs auch auf Eis: Thomas Smith (links) und sein Kollege Ron Woods.

 

Der perfekte Drift

Jetzt heißt es aber erst einmal: anschnallen bitte! Für die Gruppe amerikanischer Audi-Fans beginnt der zweite Teil des Fahrtrainings. Die Basics sitzen. Jetzt ist Driften angesagt. Spike-Reifen helfen, den nötigen Grip auf die Eisfläche zu bringen und ermöglichen einen optimalen Driftwinkel. Der permanente Allradantrieb quattro liefert die nötige Traktion.

„Gas, Gas, Gas! Jetzt einlenken! Genau!“ Über Funk geben die Instruktoren den Fahrern in den Trainingsautos Anweisungen für den perfekten Donut. Auch die erfahrene Hobby-Rennfahrerin Kathy Clark dreht nach den ersten Übungsanläufen saubere Pirouetten auf dem Eis. Für Chefinstruktor Oliver Rudolph ein klares Zeichen: „Es ist egal, wie gut du bist. Hier wirst du besser.“

 

 

Die Audi driving experience bietet Kurse vom Anfänger- bis zum Cheffahrertraining. Hier finden Sie das aktuelle Winterprogramm.

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Audi RS 6 Avant: Kraftstoffverbrauch kombiniert in l/100 km: 9,6**; CO2-Emission kombiniert in g/km: 223**

Audi RS 7 Sportback: Kraftstoffverbrauch kombiniert in l/100 km: 9,5 **; CO2-Emission kombiniert in g/km: 220**//www.audi.de/DAT-Hinweis.

**Angaben zu den Kraftstoffverbräuchen und CO2-Emissionen sowie Effizienzklassen bei Spannbreiten in Abhängigkeit vom verwendeten Reifen-/Rädersatz.


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