02.03.2016
Gastbeitrag: Audi Weltpremiere beim Genfer Autosalon 2016
Urban und frech: das neue SUV von Audi

Superschnell im Internet und genauso schnell auf der Bremse, wenn ein Fußgänger vors Auto läuft. Selbstständig aus- und einparken, im Stau kurzzeitig dem Auto das Fahren überlassen. Und dazu ein Design, das sich abhebt. Das alles ist der Audi Q2. Überzeugt das die von Audi anvisierte jüngere Zielgruppe? Blogger Michael André Ankermüller hat das SUV getestet.

Blogger Michael André Ankermüller bei der Sneak Preview des Audi Q2 in vegasgelb.

Blogger Michael André Ankermüller bei der Sneak Preview des Audi Q2 in vegasgelb.

 

„I’m holding on, too many things passed, to anything that’s gonna change my memories back, I’m holding on, to everyone good, to everything that’s ever been the way that it should.“ Der Beat setzt ein und hinter dem DJ Pult steht der gerade mal 18-jährige Produzent Filous aus Österreich. Überall Scheinwerfer und unzählige Menschen, die gebannt auf die Bühne starren. Q2 steht in großen Lettern auf der Leinwand. Daneben das Hashtag #untaggable. Neben mir wird fleißig mit dem Smartphone geknipst, Instagram und Snapchat ist bereits voll von Bildern und Videos der Audi Q2 Pressekonferenz. Die Stimmung wird von Sekunde zu Sekunde aufregender, die Musik lauter und spätestens jetzt hat auch der Letzte sein Smartphone in Richtung Bühne gerichtet.

 

Der Beat setzt kurz aus, es wird still in der Halle: Der Q2 – das neueste SUV von Audi – fährt auf die Bühne. Die Scheinwerfer in der Halle gehen an und leuchten die Bühne aus. Es wird von allen Seiten um mich herum applaudiert. Und den Applaus hat das neueste Modell aus Ingolstadt, der eine neue Designlinie verfolgt, wirklich verdient. Er grenzt sich klar von seinen größeren Brüdern Q3, Q5 und Q7 ab, macht dabei aber in seinem erfrischendem Rotton und sportlichem Blauton eine tolle Figur. Die Maße des neuen Q2 sind kompakt (nur 4,19 Meter lang). Seine Formsprache ist geometrischer als bei seinem großen Bruder Q3. Was einem sofort auffällt, ist die für Audi ungewöhnliche Frontansicht und das schräge Paneel an den Türen: Sozusagen ein Eyecatcher.

Audi Q2

Im Interior des Audi Q2 finden sich Feautres aus der Oberklasse, so etwa das Audi virtual cockpit.

 

Auch technisch ist der Q2 ein kleines Wunder: Neben einem 1,0-Liter-Dreizylinder-TFSI als Einstiegsmotor, umfasst das Q2-Angebot zwei Vierzylinder-Benziner mit 1,4 und 2,0 Litern Hubraum. Zudem sind drei Vierzylinder-Diesel mit 1,6 und 2,0 Litern Hubraum verfügbar. Die Leistungsspanne reicht von 85 kW / 116 PS bis 140 kW / 190 PS. Alternativ zum Sechsgang-Schaltgetriebe ist für alle Motoren ein siebenstufiges Doppelkupplungsgetriebe verfügbar. Beim Top-TDI und dem Q2 2.0 TFSI kommt ein neu entwickeltes Doppelkupplungsgetriebe mit neuartiger Ölversorgung und verringerter Reibung zum Einsatz. Beide Motoren sind darüber hinaus serienmäßig mit dem permanenten Allradantrieb kombiniert. Sogar eine S-Version mit mindestens 300 PS sei geplant. Das klingt nach einer Menge Spaß für die Zukunft!

Audi Q2 überzeugt mit Features aus der Oberklasse

Mein Highlight jedoch ist das virtuelle Cockpit, das ich bereits vom A4 kenne: Zum Beispiel die vernetzte Online-Navigation, der Notbremsassistent, der Abstandstempomat, Stau-, Spurhalte- und Spurwechselassistent sowie Verkehrszeichenerkennung und Einparkautomatik. Audi wirbt bekanntlich mit dem Slogan „Vorsprung durch Technik“. So langsam verstehe ich immer mehr, was damit gemeint ist und das es sich nicht um einen abgedroschenen Werbeslogan handelt.

 

Und wie sieht es mit Stauraum aus? Immerhin 405 Liter fasst der Gepäckraum, bei umgeklappter Rückbank werden es sogar 1050 Liter. Optional gibt es eine elektrische Heckklappe sowie eine dreigeteilte Rückbank, deren mittleres Segment auch als große Durchlade dient – ideal für den Transport von beispielsweise Skiern.

Der Audi Q2 auch ein Auto für 1,90 m

Bereits einen Tag vor der weltweiten Veröffentlichung des neuen Modells hatte ich die Möglichkeit mir den neuen Audi Q2 genau anzusehen. Mit meinen fast 1,90 m Körpergröße ist es nicht wirklich leicht, entspannt in einem Auto Platz zu nehmen. Doch auch das Platzangebot überzeugt mich. Das Lenkrad lässt sich problemlos in die passende Position bringen, die Sitze – wie ich es mittlerweile von Audi gewohnt bin – ideal einstellen. Und das Armaturen-Landschaft: so classy, so stylisch. Mein Favorit: Der rahmenlose Innenspiegel und der unglaublich coole Navi-Bildschirm. I like!

Audi Q2

Auch mit seinen 1,90 m ist im Audi Q2 für Michael André Ankermüller genügend Platz.

 

Meine Einstellung gegenüber Autos ist ähnlich wie gegenüber Hunden: Nur die Großen haben eine Chance bei mir. Der Q2 schafft Beides. Groß sein, aber ideal für die Stadt. Ideal für die, wie sagt man so schön „Generation Why?“. Wer urbanes Lebensgefühl sucht, wird mit dem neuen Q2 von Audi ganz schön zufrieden sein. Schritt für Schritt stelle ich langsam die Lautstärke des Radios lauter. „Im holding on, too many things passed, to anything that’s gonna change my memories back, I’m holding on, to everyone good, to everything that’s ever been the way that it should“, singt der Wiener James Hersey über die Beats von Filous. Ich schließe kurz die Augen: Der Klang im Auto ist atemberaubend. Wie toll muss es wohl sein, dieses Auto erst zu fahren? Ich werde es bald herausfinden. Wir sehen uns dann irgendwo auf der Straße, oder?

Was halten andere Blogger wie Chris Danforth von highsnobiety.com vom Audi Q2? Unser Video verrät’s:


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