Marko Belser
17.08.2016
Zukunft der Mobilität
Wie Audi in Zukunft Lebenszeit schenkt

Wie profitiert man vom voll vernetzten, pilotiert fahrenden Auto im Jahr 2025? Ein ganz normaler Tag im Leben des Blogautors Marko Belser zeigt, wie ihm sein Audi vor allem eines schenkt: mehr Lebenszeit. Ein fiktiver, aber realistischer Blick in die nahe Zukunft.

25. Stunde

Pilotiertes Fahren ermöglicht dem Autofahrer seine Zeit im Auto zu nutzen und schenkt ihm dadurch mehr Lebenszeit.

 

Montag, 16. Mai 2025. Es ist 6.45 Uhr, als mich eine Frauenstimme weckt: „Marko, aufstehen! Stau auf der A9!“ Die Stimme gehört nicht meiner Freundin, die Stimme gehört meinem Wecker. Woher mein Wecker weiß, dass es auf der A9 einen Unfall gab und ich deshalb eine Viertelstunde früher los muss, um pünktlich im Büro zu sein? Mein Audi hat ihn informiert. Willkommen in meiner voll vernetzten Welt.

Mehr Lebenszeit dank digitaler Vernetzung

Als Kind der 1980er- und 90er-Jahre bin ich wahrlich kein Digital Native. In meiner Jugend besaßen nur Börsenmakler und Drogendealer Mobilfunktelefone. Und Boris Becker fragte im AOL-Werbespot: „Bin ich denn schon drin?“ Er meinte das Internet. Um da reinzukommen, benötigte man viel Geduld und ein Modem, das komische Geräusche machte.

30 Jahre später bin selbst ich als digital Naiver „always on“. Das habe ich auch meinem Lieblings-Mobile-Device zu verdanken – meinem Audi A4. Er verbindet mich nicht nur mit dem weltweiten Netz und sich – wenn es sein muss – mit meinem Wecker, sondern schenkt mir vor allem eins: Lebenszeit. Und zwar auch dann, wenn ich gar nicht am Steuer sitze.

25. Stunde

Während das Auto selbstständig fährt, kann der Fahrer gefahrenlos E-Mails beantworten oder sich auf das erste Meeting am Montag vorbereiten.

 

Es ist 7.45 Uhr, als ich in München-Neuhausen losfahre. In den engen Gassen übernehme ich selbst das Steuer. Technisch wäre mein Audi A4 zwar in der Lage, pilotiert durch das Wohnviertel zu fahren. Allerdings ist dies rechtlich noch nicht zulässig auf Straßen ohne separaten Fahrradweg und mit Bürgersteig, auf denen Kinder jederzeit vor das Auto laufen könnten.

Zukunft der Mobilität: pilotiertes Fahren

Während ich lenke, liest mir der A4 meine geschäftlichen E-Mails vor. Eine relativ dringende beantworte ich gleich per Spracheingabe. Zwölf Minuten später biege ich auf den Mittleren Ring ab und schalte auf Autopilot. Mein Audi chauffiert mich selbstständig über die Autobahn Richtung Ingolstadt.

Währenddessen klicke ich mich auf dem Bildschirm des Audi virtual cockpit durch Folien einer Präsentation, die wichtig für meinen 9-Uhr-Termin sind. Der Onlinekartendienst HERE, auf dem die Navigation meines Audi basiert, hat die Fahrzeit zum Büro mit 1 Stunde 14 Minuten exakt vorausgesagt. Er berechnet die Verkehrslage in Echtzeit und greift dabei auf Daten anderer Verkehrsteilnehmer zurück. Im Stau stand ich trotzdem. Von meinem Wohnort München nach Ingolstadt gibt es nun mal keine schnellere Route als über die A9.

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Das Auto der Zukunft lädt seine Lithium-Ionen-Batterie induktiv, also ohne Kabel.

 

Pünktlich um 8.55 Uhr komme ich am Bürogebäude an und mein Audi A4 öffnet mir die Fahrertür. Während ich die Treppen zu meinem Meeting in den ersten Stock hochlaufe, parkt mein Audi pilotiert auf dem Mitarbeiterparkplatz. Doch er parkt nicht nur, er lädt auch auf – seine Lithium-Ionen-Batterie –, natürlich induktiv, also ohne Kabel. Das Ladefeld auf dem Audi-Parkplatz ist an einen Pool aus Ladestationen gekoppelt. Der dient deutschlandweit als Energiespeicher und stabilisiert mit den angeschlossenen Autobatterien das Stromnetz.

Es ist 14.32 Uhr, als mir mein Audi eine Nachricht aufs Handy schickt. „Marko, deine Milch ist bald leer! Soll ich eine Bestellung aufgeben?“ Woher mein Audi A4 weiß, dass sich meine Milchvorräte zu Hause dem Ende neigen? Mein Kühlschrank hat ihn informiert. Ohne Milch im Kaffee geht morgens gar nichts. Also soll mein Audi eine Onlinebestellung beim Supermarkt aufgeben. Und wenn er schon dabei ist, schicke ich ihm gleich noch eine längere Einkaufsliste.

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Einkaufen in der Zukunft: Der Kühlschrank schickt eine Einkaufsliste an den Fahrer. Dieser bestätigt sie und das Auto holt die Lebensmittel selbstständig ab.

 

Doch damit nicht genug: Mein Audi bestellt die Lebensmittel nicht nur für mich, er holt sie auch gleich ab. Diesen Komfort habe ich auch dem Supermarkt hier um die Ecke zu verdanken, der einen besonderen Drive-in-Service anbietet. Er hat nicht nur Abholfächer für Onlinebestellungen wie die meisten Supermärkte. Auf dem Parkplatz vor seinen Abholfächern stehen zudem noch kleine Roboter bereit, um die Einkäufe zu verladen.

Autonomes Fahren revolutioniert das Einkaufen

Mein Audi fährt also pilotiert vor, sendet die Bestellnummer an die Supermarktsoftware, das entsprechende Fach öffnet sich. Der Roboter holt die Einkäufe und schickt mir die Rechnung aufs Handy. Ich bestätige die Zahlung und schon stellt er die Einkäufe in den Kofferraum.

Es ist 18.47 Uhr, als ich wieder in meinem Audi sitze. Der Einkauf ist erledigt, ich bin trotzdem spät dran. Coldplay spielt heute im Olympiastadion und ich habe zwei Karten. Eigentlich wollte ich meine Freundin vorher abholen, doch das reicht mir jetzt nicht mehr. Auf dem Weg zur Autobahn rufe ich sie via Videotelefonie an. Sie erscheint im Head-up-Display. Es sieht aus, als würde sie vor meiner Windschutzscheibe schweben. Dass ich sie nicht abholen kann, stört sie kaum – dafür ist die Vorfreude zu groß. Sie dreht sich einmal um die eigene Achse und präsentiert so ihr neues, rotes Sommerkleid. „Wunderschön!“

Dank des Head-up-Displays kann der Fahrer der Zukunft Videotelefonmie betreiben.

Sich während der Fahrt voll und ganz auf die Videotelefonie mit der Freundin konzentrieren – dank autonomem Fahren in der Zukunft kein Problem.

 

Was jetzt noch fehlt, ist etwas zu essen. „Welche Pizzeria kannst du mir empfehlen?“, frage ich meinen Audi. Bei Allershausen gibt es eine sehr gut Bewertete. Umweg nur sieben Minuten. Im Audi virtual cockpit scrolle ich durch die Tageskarte und bestelle online eine Pizza Calabrese – zum Abholen. Mit Pizza in der Hand lasse ich mich pilotiert über die A9 fahren und schaue dabei im Head-up-Display Youtube-Clips.

Parken und Laden übernimmt das Auto selbstständig

Es ist 19.53 Uhr, als mein Audi A4 den Parkplatz vor dem Olympiastadion anfährt. Natürlich alles voll. Doch kein Problem, mein Audi hat schon das nächste Parkhaus ausgemacht, das er ohne mich ansteuern kann. Auf dem Weg liegt eine Tankstelle. Ein kurzer Stopp auf der Ladeplatte? Nicht nötig: Noch beträgt die elektrische Reichweite mehr als 600 Kilometer. Um 19.59 Uhr stehe ich am Treffpunkt vor dem verabredeten Eingang, eine Minute zu früh. Meine Freundin ist noch nicht da. Zu einem besseren Menschen hat mich mein Audi nicht gemacht, aber zu einem pünktlicheren.

25. Stunde

Dank autonomem Fahren und  Vernetzung kann der Fahrer in Zukunft wertvolle Lebenszeit sparen.


2 Antworten auf Wie Audi in Zukunft Lebenszeit schenkt

  1. Lisa Schwarz 22.08.2016 um 09:50 #

    Gibt es hier die Möglichkeit nur die „Zukunft der Mobilität“-Artikel zu abonnieren? RSS Feed oder E-Mail ?

    • Stephanie Huber 22.08.2016 um 09:54 #

      Hallo Frau Schwarz, danke Ihnen für Ihr Interesse an unseren Zukunftsthemen. Leider haben wir technisch aktuell keine Möglichkeit, nur bestimmte Artikel zu abonnieren.

      Herzliche Grüße aus der Audi Social Media-Redaktion

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