Julian Fritsch
15.09.2016
Hintergründe zum Audi Video #TheComeback
Pilotiertes Fahren: Audi macht T-Rex wieder glücklich

T-Rex ist wieder da – und wie! Nach Jahren der Demütigung, in denen sich User im Internet über ihn lustig gemacht haben, feiert der Dino jetzt mit Audi sein Comeback. Alle Hintergründe zum Audi-Video #TheComeback und die neue Lebensfreude des T-Rex.

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Pilotiertes Fahren von Audi hilft T-Rex, seine Lebensfreude wiederzuentdecken.

 

Tieftraurig schaut Tyrannosaurus Rex aus dem Fenster. Vor seinem inneren Auge ziehen Bilder längst vergangener Tage vorbei. Einst war er der gefürchtetste Räuber auf Erden. Sein Ruf eilte ihm voraus. Wo immer er auftauchte erstarrten alle vor Ehrfurcht.

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Mit dem Internetvideo „EOIC FAIL – T-Rex making bed“ fing alles an.

 

Doch in der Moderne ist kein Platz mehr für T-Rex. Schlimmer noch: Seine kurzen Arme machen ihn im Internet sogar zum Running Gag. Tausende peinliche Memes sind im Umlauf. „Ich habe mich früher wie der König der Welt gefühlt. Auf einmal war alles anders“, sagt Tyrannosaurus. „25 Millionen Hits an zwei Tagen. Das Internetvideo, in dem ich es nicht schaffe mein Bett zu machen, hat mich zur Lachnummer gemacht.“ Doch dann ein Licht am Horizont: der Audi RS 7 piloted driving. Und T-Rex‘ Leben ändert sich schlagartig.

Im Video #TheComeback spricht Tyrannosaurus erstmals offen darüber, wie ihn die Demütigungen beeinflusst haben. Und wie ihn Audi piloted driving gerettet hat. Aber wie hat Audi den scheuen Dinosaurier vor die Kamera gekriegt?

Audi springt auf den T-Rex Social Media-Hype auf

Gemeinsam mit Razorfish, einer internationalen Digitalagentur, setzt Audi das pilotierte Fahren in den Kontext des Social Media-Hypes „T-Rex“. „Beim Thema pilotiertes Fahren haben wir bisher vor allem Technologie und Leistung in Szene gesetzt. Nun widmen wir uns dem Thema von einer ganz anderen, emotionalen Seite.  Mit dem T-Rex haben wir den perfekten Aufhänger gefunden“, sagt Michael Finke, Leiter International Creative Department bei Audi.

 

Lebendig wird der Dino im neuen Clip vor allem dank aufwendiger Animationen. Das aus dem Internet bekannte T-Rex-Meme wird zur Geschichte. Im Detail funktioniert das so: Zunächst zeichnet ein Spezialist der Produktionsfirma den Entwurf des T-Rex ganz klassisch auf Papier. Damit legt er das Aussehen des Dinos fest.

Wie die T-Rex-Animation entsteht

Danach beginnt die Produktionsfirma mit dem sogenannten Modelling. Sie baut ein Drahtgittermodell des Tiers am Computer, mit dessen Hilfe sich das 3D-Modell bewegt. Die Oberfläche des Modells erhält eine Textur, die wie eine echte Tierhaut aussieht. Dann wird es animiert. Die Muskelbewegungen des T-Rex bildet eine sogenannte dynamischen Simulation nach. Im letzten Schritt leuchten die Experten das Modell virtuell aus, damit es sich in das Filmbild einfügt.
Parallel dazu dreht das Team die Filmszenen. Unter der Leitung des Regisseurs Stephan Wever inszeniert ein Schauspieler den T-Rex. Die Produktionsfirma wählt dann die finalen Takes aus und fügt Film und Animation zusammen.

Postproduktion: T-Rex ersetzt den Schauspieler

Das 3D-Modell des Dinos ersetzt in der Postproduktion den echten Menschen. Dazu vollziehen die Experten für visuelle Effekte die Kamerabewegungen nach. Bild für Bild wird der T-Rex eingearbeitet. „Man hat eine Anfangspose und eine Endpose, dazwischen wird die Bewegung errechnet“, sagt Florian Zachau, Leiter visuelle Effekte der Animationsfirma Sehsucht. Passt die Animation, setzen die Experten abschließend das Licht und verheiraten die Animation mit dem Filmbild.
Insgesamt drei Monate dauert es, bis Tyrannosaurus Rex glücklich im Audi RS 7 piloted driving concept  Gas geben kann. Für Florian Zachau hat die Produktion dabei eine ganz besondere Herausforderung: „Ein Dino hat generell sehr wenig Gestik und Mimik. Den Charakter einfließen zu lassen war schwer. Wir mussten die Stimmung in den Film bringen.“ Ganz wichtig dabei: die Stimme des Schauspielers. Erst sie verleiht dem Dino volle Glaubwürdigkeit und sorgt dafür, dass nicht noch ein peinliches Internetvideo auf T-Rex‘ Vita steht.


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