Regina Brand
13.12.2016
Concept Cars
Audi TT offroad concept

Der Audi TT offroad concept vereint die Gene eines Sportwagens mit denen eines SUV – damit basiert das Concept Car auf einem noch nie da gewesenen Designkonzept. Blog-Autorin Regina Brand weiß, welche aktuellen Serienmodelle die Grundlage hierfür bildeten und wie das Experiment gelang.

Jedes Modell hat seine spezifischen Eigenschaften: Ein Sportwagen wie der Audi TT hat traditionell zwei Türen und eignet sich für allerlei Spritztouren auf Asphalt. Ein SUV hingegen ist auch für Fahrten abseits der Straße gedacht. Über diese strenge Unterteilung hat Audi hinweggesehen. Für den TT musste ein geländetauglicher Bruder mit genügend Platz für einen Familienausflug her, der Audi TT offroad concept.

Audi TT offroad concept kombiniert Eigenschaften von Sportwagen und SUV

Einen Sportwagen und einen SUV zu kombinieren – eine mutige Idee und eine Herausforderung für die Designer. Sie mussten ein noch nie da gewesenes Designkonzept finden und gleichzeitig die Gene des TT bewahren, auch wenn das neue Crossover auf jeden Fall vier Türen haben sollte. Die Lösung: Die Designer verknüpften die charakteristischen Kreisformen des TT mit dem Unterbau eines Geländewagens.

Dafür legten sie im Herbst 2013 die Strukturen eines TT und eines Q3 übereinander und definierten erste Eckpunkte der Fläche des neuen Autos. „Wir zeichneten grobe Skizzen mit Stift, um zu schauen, ob das neue Konzept überhaupt funktioniert“,
erklärt Exterieur-Designer David Caffrey. Dann projizierten sie die Skizzen auf eine große Leinwand. Dabei war schnell klar: Das Experiment kann weitergehen.

Crossover feiert in Peking Premiere

Das ungewöhnliche Mitglied der TT-Familie sollte der Star der Automobilmesse in Peking im April 2014 werden. Aus dem digitalen 3-D-Modell entstand zum Jahresauftakt das Clay-Modell im Maßstab 1:1. „Im Clay steckt viel Wahrheit, die man weder auf Skizzen noch digital sehen kann“, erklärt Gary Telaak, Design-Projektleiter für das Showcar.

Das Interieur folgt dem puristischen Prinzip eines Sportwagens und trägt damit die Gene des ersten TT-Showcar aus dem Jahr 1995 in sich.

Das Interieur folgt dem puristischen Prinzip eines Sportwagens und trägt damit die Gene des ersten TT-Showcar aus dem Jahr 1995 in sich.

 

Das Interieur-Design musste sich streng an das Prinzip eines Sportwagens halten, genauso wie beim TT-Showcar von 1995. Die Elemente der Schalttafel wurden auf das Wesentliche reduziert, an vielen Stellen kam blankes Aluminium zum Vorschein. „Ein TT muss asketisch sein und nicht wie eine Stereoanlage aus den 1980er-Jahren“, erklärt Ulrich Beierlein, Projektleiter Interieur-Design.

Ferngesteuertes Modell des TT offroad concept

Ob Kühlergrill, Außenspiegel oder Tankdeckel – für den Feinschliff im Außendesign entstanden laufend neue Skizzen. „Unsere Nachwuchsdesigner sind die jungen Wilden“, sagt Telaak. Zum Team gehörten auch zwei chinesische Designer, die für die Präsentation in ihrem Heimatland eine besondere Idee hatten: ein ferngesteuertes Auto, das dem Showcar gleicht, in den Kofferraum passt und für zusätzlichen (Fahr-) Spaß sorgt. „Der Einfall motivierte uns so sehr, dass wir das kleine Rallye-Modell sofort entwarfen. Das i-Tüpfelchen auf dem Gesamtprojekt.“

—————————————-

Verbrauchsangaben Audi TT: Kraftstoffverbrauch kombiniert in l/100 km: 8,5 – 4,6; CO2-Emission kombiniert in g/km: 194 – 122; Verbrauchsangaben Audi Q 3: Kraftstoffverbrauch kombiniert in l/100 km: 8,6 – 4,2; CO2-Emission kombiniert in g/km: 203 – 109 // www.audi.de/DAT-Hinweis


Kein Kommentar bisher.

Schreibe einen Kommentar

Benötigte Felder sind markiert. *

Nach dem Absenden Ihres Kommentars wird dieser durch die Redaktion überprüft und freigegeben.

Wenn Sie zum ersten Mal im Blog kommentieren, müssen Sie einmalig Ihre Identität bestätigen. Dazu erhalten Sie eine E-Mail mit einem personalisierten Link, den Sie für die Verifizierung Ihrer Angaben bitte aufrufen. Ihre E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht oder an Dritte weitergegeben.