Sabrina Kolb
14.12.2016
Concept Cars
Audi Forschungsauto

1981 trumpft Audi anlässlich der IAA mit dem Audi Forschungsauto in Sachen Leichtbau und Aerodynamik auf. Hier zählt nicht nur gutes Aussehen, sondern auch der technische Fortschritt: geringes Gewicht, bedachter Materialeinsatz und ein besserer cw-Wert.

Audi will mit dem Forschungsauto einen vom Bundesministerium für Forschung und Technologie ausgerufenen Wettbewerb gewinnen. Ziel ist, Energie und Rohstoffe bei Autos einzusparen. Dazu soll kein neues Auto entwickelt, sondern ein bestehendes optimiert werden. Die Vorgaben erfordern einen Mittelklassewagen, der Platz genug für eine fünfköpfige Familie und deren Gepäck hat.

Audi Forschungsauto

Das Audi Forschungsauto wurde 1981 auf der IAA in Frankfurt vorgestellt. Die konsequente Keilform begünstigte den Strömungsverlauf und somit verbesserte sich der cw-Wert um mehr als 25 Prozent gegenüber vergleichbarer Modelle.

 

Audi konzentriert sich vor allem auf die Weiterentwicklung von Motor und Karosserie. Mit einem Ottomotor mit Turboaufladung erreichen die Ingenieure beinahe die Verbrauchswerte eines Diesels und unterbieten den vom Ministerium geforderten Wert um einen Liter.

Audi-Ingenieure verbessern Verbrauch und cw-Wert signifikant

Die Karosserie wird windschnittiger gestaltet. Ihr cw-Wert ist nun um ein Viertel niedriger als der von damals produzierten Modellen. Mit Platz für fünf Personen und einem Tankinhalt von 80 Litern erfüllt das Forschungsauto jegliche Alltagsanforderungen bei gleichbleibenden Standards und Komfort. Herausforderung: angenommen – und gewonnen.


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