Audi App Challenge

Sieg für Weltverbesserer-App

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Audi App Challenge

Eine App, die vielleicht die Welt verbessert – diese Idee konnte bei der „Audi App Challenge“ die Jury überzeugen. Erstmalig hat Audi einen Wettbewerb um die klügste Auto-App veranstaltet und den Teilnehmern dafür exklusive Schnittstellen bereitgestellt, die bisher nur Audi-Entwicklern vorbehalten waren.

Eine App, die vielleicht die Welt verbessert – diese Idee konnte bei der „Audi App Challenge“ die Jury überzeugen. Erstmalig hat Audi einen Wettbewerb um die klügste Auto-App veranstaltet und den Teilnehmern dafür exklusive Schnittstellen bereitgestellt, die bisher nur Audi-Entwicklern vorbehalten waren.
Die Welt ein Stück besser zu machen ist eigentlich ganz leicht: Studenten der Universität Ulm haben die App „midosa“ entwickelt, die den aktuellen Verbrauch des Fahrers mit dem Durchschnittsverbrauch der befahrenen Strecke vergleicht.

App autoply
Über die App können zum Beispiel Standorte verschickt und Telefonanrufe automatisch getätigt werden.

Fährt der Fahrer spritsparend, errechnet die App den monetären Einsparwert. Diese Einsparung kann er dann für einen Baum im Regenwald oder einer Tetanus-Impfung in Entwicklungsländern spenden. „Wir wollen Autofahrer ermutigen, durch vorausschauendes Fahren Geld einzusparen, um es für gute Zwecke zu spenden“, sagt Alex Bäuerle, Medieninformatik-Student aus Ulm.

Bei dieser App gibt es nur Gewinner

Die sechsköpfige Jury auf dem Abschluss-Event der „Audi App Challenge“ in Ingolstadt ist überzeugt von der Idee. Die App gewinnt, weil sie die Kriterien des Wettbewerbs erfüllt: Die Idee ist kreativ, die Implementierung der Funktionen sowie die Anmutung der App sind gut und es gibt außerdem Monetarisierungs-Potenzial. Und sie gewinnt, weil alle Beteiligten gewinnen: Der Fahrer, der Sprit spart. Die Umwelt, die weniger belastet wird. Der Spendenempfänger, der Geld bekommt.

„Die „Audi App Challenge“ ist ein Wettbewerb, der es Studententeams ermöglicht, ihre eigenen Ideen ins Auto zu bringen“, erklärt Thomas Ganslmeier, Leiter der Veranstaltung. Insgesamt sechs Studententeams hatten ein Semester lang Zeit, an ihren Konzepten zu basteln. Das Ziel: Die Studenten sollten eine Vision entwickeln und diese als App-Prototyp realisieren. Dabei soll der Kunde und dessen Wünsche an ein Produkt oder Service im Fokus stehen. Um die Studenten zu unterstützen, hat Audi ihnen einen Entwicklerbausatz zur Verfügung gestellt. Dieser besteht aus einer Multimedia Main Unit, einem Display, einem Bedienteil, einer Interfacebox und einem Audi Tablet mit der Dokumentation von Schnittstellen, die bisher nur Audi-Entwickler vorbehalten waren.

Audi App Challenge

Die Jury bewertet die Apps anhand verschiedener Kriterien wie Kreativität und Monetarisierungs-Potenzial.

Rechte für Apps bleiben bei den Studenten

„Die App Challenge liefert uns Erkenntnisse darüber, welche Schnittstellen und Daten die Entwicklercommunity verwendet um Kundenbedürfnisse zu erfüllen“, sagt Ganslmeier. „Die dabei gewonnen Erfahrungen helfen uns die Audi Plattform weiterzuentwickeln, so dass auch in Zukunft die Audi-Connect Produkte unsere Kunden begeistern.“ Die teilnehmenden Teams erhalten durch die enge Zusammenarbeit mit Audi tiefe Einblicke in die technische Entwicklung eines Automobilunternehmens. Auch der Weg ins eigene Start-Up steht den Teams offen, weil die Rechte für die Ideen bei den Teams verbleiben. „Damit ist die „Audi App Challenge“ ein perfekter Start in die Berufswelt“, sagt Ganslmeier.

App von midosa
Über die App kann der Nutzer dann auch auswählen wofür er das Geld spenden möchte.

Das Abschluss-Event am Donnerstag war gleichzeitig der Höhepunkt des Wettbewerbs. Jedes Team durfte in einem Elevator Pitch seine Idee der Jury vorstellen. „Das Ziel dabei ist es, die Idee in nur fünf Minuten zu verkaufen“, erklärt Ganslmeier. Ihren Anfang nahm die „Audi App Challenge“ vor einem halben Jahr bei einem Kick-Off-Event in Ingolstadt. Drei Meilensteine hatten die Studenten seitdem zu bewältigen: die Entwicklung der Idee, die Umsetzung eines ersten Prototypen bis Mitte Februar und die Implementierung der geplanten Funktionen bis zur finalen Abgabe Ende März.

Die App Challenge Teams

Auch wenn es nur einen Sieger geben kann, war die Jury begeistert davon, wie professionell und kreativ alle Teams gearbeitet haben. Die Ideen reichen von einer Fahrschul-App über ein neues Bezahlsystem an Tankstellen bis hin zu interaktiven Dialogsystemen, die automatisierte Antworten verschicken. Hier gibt es eine Fotostrecke zu den sechs verschiedenen Apps:

Studenten aus Ingolstadt haben eine Fahrschul-App entwickelt, die eine Übersicht über Fahrstunden anzeigt und Fehler des Fahranfängers aufzeichnet.

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Über die App können zum Beispiel Standorte verschickt und Telefonanrufe automatisch getätigt werden.

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Das Team Kar.IT aus Karlsruhe hat die App „AutoPay“ entwickelt, die das Bezahlen an Tankstellen revolutionieren soll.

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Man kann mit der App direkt vom Auto aus bezahlen.

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Das Team aus München hat eine App programmiert, die eine Luftverschmutzungskarte erstellt.

5/6

Audi-Fahrer können so bestimmte Strecken meiden, wenn sie zum Beispiel im Cabrio sitzen.

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