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Anpacken für den guten Zweck

Beim vierten Audi Freiwilligentag engagierten sich rund 350 Mitarbeiter für die gute Sache. Bei schweißtreibenden Temperaturen packten sie gemeinsam an und unterstützten 40 soziale Projekte rund um den Standort Ingolstadt.

 Teamwork: letzte Handgriffe beim Bau der Kräuterschnecke für den Garten der Kinderkrippe Grünschnabel.
Teamwork: letzte Handgriffe beim Bau der Kräuterschnecke für den Garten der Kinderkrippe Grünschnabel.
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Samstagmorgen, 9 Uhr: Im Betriebsrestaurant stärken sich die Teilnehmer des Audi Freiwilligentags, ehe sich die Gruppen auf den Weg zu ihren Projekten machen. Peter Tropschuh, Leiter Corporate Responsibility und Politik, nutzt die Gelegenheit und motiviert die Freiwilligen: „Ich weiß, dass die Audianer zur Stelle sind, wenn sie gebraucht werden. Ich wünsche Ihnen allen einen erfolgreichen Tag und viel Spaß!“

Audi Freiwilligentag begeistert alle

Zwei Stunden später hat das Team des Betriebsrats im Garten der Integrativen Kinderkrippe Grünschnabel bereits das erste Etappenziel des heutigen Tages erreicht: der Bau der Kräuterschnecke ist fertig. „Es ist schön, sofort zu sehen, was man schon geschafft hat“, sagt Carola Frank, eine der Freiwilligen Audi-Mitarbeiter am heutigen Samstag. „Und es macht einfach Spaß, wenn man weiß, dass sich die Kinder über die neuen Sachen hier im Garten freuen.“ Außer der Kräuterschnecke bauen sie und ihre Kollegen heute noch ein Hochbeet.

Außerdem stehen diverse andere Gartenarbeiten auf dem Plan. „Das war eine spontante Idee. Einer hat gesagt, er mäht schnell den Rasen, ein anderer hat sich die Heckenschnere geschnappt“, sagt Marion Mörtl, Leiterin der Kinderkrippe. „Unter der Woche haben wir selbst keine Zeit für die Arbeiten, da halten uns die Kinder auf Trab. Da sind wir schon froh, dass wir heute tatkräftige Unterstützung haben.“ Einige Meter weiter zerlegen Jürgen Wittmann und Robert Centmayr ein morsches Holzgerüst. „Das Gerüst war eine Gefahr für die Kinder, die sind da immer raufgeklettert. Also muss es jetzt weg“, sagt Wittmann.

Doch unter der Erde wartet eine böse Überraschung auf die fleißigen Audianer. Die betonierten Füße des Gerüsts lassen sich nur mühsam bearbeiten, da müssen alle gemeinsam anpacken. Die Belohnung folgt direkt im Anschluss – ein Planschbecken mit kühlem Wasser. Bei den heißen Temperaturen genau das Richtige.

Audi Freiwilligentag hilft Flüchtlingen

Traditionell unterstützen die Audianer in diesem Jahr vor allem wieder Kinder und Senioren und zum ersten Mal auch unbegleitete minderjährige Flüchtlinge. Sieben Audianer haben sich dazu auf den Weg gemacht. Ihr Tagesziel: die Wände des Aufenthaltsraums der Flüchtlinge gestalten und das Garagentor im Hof neu streichen. Dabei werden sie tatkräftig von den zwölf Jugendlichen unterstützt. Sie kommen aus Gambia, Syrien, Eritrea, Afghanistan und Marokko.

Als Erinnerung an ihre Heimatländer pinseln sie die Länderflaggen an eine Wand. Dafür kleben sie die Flächen mit Klebeband ab, mischen die bunten Farben zusammen und pinseln anschließend los. Elisabeth Sturm und Kerstin Zeberl, beide duale Studentinnen im Audi SteP-Programm, helfen ihnen dabei.

Audi Freiwilligentag

Die Flaggen ihrer Heimatländer pinseln Jugendliche an die Wände ihrer Unterkunft.

 

„Wir haben uns für dieses Projekt entschieden, weil wir mit Jugendlichen aus anderen Kulturen zusammen kommen wollten“, sagt Kerstin Zeberl, ehe sie sich wieder einen Pinsel schnappt. Abidurahman kommt aus Afghanistan, seit zwei Monaten wohnt er hier und geht zur Schule. „Der Tag heute macht sehr viel Spaß, vor allem das Malen unserer Fahnen“, sagt er. Währenddessen widmet sich ein Team aus Mitarbeiten des Personalmarketings, des Personalreferats und aus der Technischen Entwicklung im Hof dem Garagentor. Das Abschleifen ist schon erledigt, jetzt geht es ans Streichen. Hin und wieder kommt ein Jugendlicher vorbei, nimmt sich eine Farbrolle und hilft den Audianern.

Im Garten der Kinderkrippe Grünschnabel steht inzwischen auch das Hochbeet. Jetzt geht es ans Anpflanzen von Kräutern, Kohlrabi, Salaten, Zwiebeln und Tomaten. Dafür sind extra ein paar Kinder vorbeigekommen – immerhin müssen sie überprüfen, ob die Audianer gute Arbeit geleistet haben. Am späten Nachmittag neigt sich der vierte Audi Freiwilligentag dem Ende entgegen. Letzte Handgriffe werden noch erledigt, die Schweißperlen von der Stirn getupft, ehe der Feierabend eingeläutet wird – und diesen haben sich die Freiwilligen heute auf jeden Fall verdient.

 

Audi Freiwilligentag
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