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Didier Cuche über Golfen auf der Streif

Bis zu 85 Prozent Gefälle und rund 860 Meter Höhendifferenz - das war am Donnerstag die Herausforderung für die Golfer bei der Kitzbüheler Streif Attack. Skirennläufer Didier Cuche erzählt im Interview, was im Sommer anders ist.

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Bis zu 85 Prozent Gefälle und rund 860 Meter Höhendifferenz – das war am Donnerstag die Herausforderung für die Golfer bei der Kitzbüheler Streif Attack. Skirennläufer Didier Cuche war einer der rund 70 Spieler, die mit Golfschläger statt Ski auf der Original-Hahnenkamm-Rennstrecke unterwegs waren. Für den Schweizer gehört die Streif zu seinen erfolgreichsten Abfahrtsstrecken, hier hat er fünf Mal gewonnen und hält damit den Rekord. Im Sommer war Cuche noch nie zwischen Mausefalle und Lärchenschuss unterwegs – und schon gar nicht mit dem Golfschläger. Nach dem letzten Loch nahm sich der 37-Jährige Zeit für unsere Fragen.

Herr Cuche, Sie waren das erste Mal bei der Streif Attack dabei. Wie war’s?
Gut war’s! Es hat Spaß gemacht. In den Sommermonaten bin ich eher selten in Kitzbühel – leider. Letztes Jahr konnte ich nicht am Turnier teilnehmen, weil ich im Ski-Trainingslager war. Zum Glück hat es dieses Mal geklappt. Ich war mit einem tollen Flight unterwegs und die Atmosphäre heute war einfach spitze.

Die Streif war die erfolgreichste Abfahrtsstrecke in Ihrer Profi-Karriere. Wurden da heute Erinnerungen wach?
Ja, auf jeden Fall. Ich hatte immer wieder die Skistrecke im Kopf. Zum Beispiel beim Lärchenschuss habe ich sofort daran gedacht, dass man hier im Winter immer ein paar Zehntel gut machen kann. Und beim Seidlalm-Sprung weiß ich genau: Man fliegt zwar nicht hoch, aber dafür relativ weit. Da muss man noch in der Luft seine Skier schräg stellen, damit man auf den Kanten aufkommen.

Gibt’s beim Golfen Parallelen zum Skifahren?
Ich finde schon. Nach einem schlechten Schlag darf man nicht verkrampfen und sich ärgern. Wir haben auf sechs von zehn Löchern einen Birdie gespielt, dazwischen haben wir bei zwei Löchern Mist gebaut. Aber das gehört eben auch dazu. Da muss man einen klaren Kopf behalten, das ist während einer Abfahrt bei Skirennen dasselbe.

Lesen Sie mehr über das ungewöhnliche Golfturnier, das Audi als Sponsor unterstützt hat, im Artikel „Ab durch die Mausefalle“.

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