Audi design UNIverse

Talentschmiede Audi design UNIverse

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Das Design der Zukunft setzt auf Vielfalt

Audi design UNIverse ist eine Talentplattform für Nachwuchsdesigner: 60 Studenten aus vier Design-Akademien haben rund ein Jahr lang Modelle entwickelt, die schon heute Einblick in die Zukunft der Mobilität gewähren. Wie das Fahrerlebnis in 20 Jahren aussieht und wie sich die Identität der vier Ringe entwickeln wird.

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Zukunft heute: Die Design-Studenten zeigen, wie sie sich das Auto von morgen vorstellen.

Wir beeinflussen heute, wie die Mobilität von morgen aussieht. Aktuelle Trends um Urbanisierung, Nachhaltigkeit, Digitalisierung und Individualisierung ziehen komplexe Anforunderungen an das Auto der Zukunft nach sich. „Uns Designern stehen spannende Zeiten bevor“, sagt Audi Design-Chef Marc Lichte. „In diesem Kontext ist es aufschlussreich, wie sich die heranwachsende Designer-Generation die automobile Zukunft vorstellt, welche Visionen und Umsetzungsideen sie hat“, erklärt er die Idee hinter Audi design UNIverse.

Wie also sehen Design-Studenten die Autos der Zukunft?

Inwiefern aktuelle Trends das zukünftige Design beeinflussen

So unterschiedlich und individuell die Modelle und Konzepte dahinter sind, einige Tendenzen lassen sich ausmachen: elektrische Antriebe und digitalisierte Systeme finden sich immer wieder, genauso wie pilotierte Autos.

Jakub Štrpka von der Academy of Fine Arts and Design in Bratislava hat den Audi Cypher entwickelt: ein komplett computergesteuertes Modell, das von sogenanntem Cyberwater angetrieben wird. „Das ist meine eigene Bezeichnung für eine Flüssigkeit, die das Fahrzeug kühlt, als Treibstoff fungiert und gleichzeitig Codes überträgt“, erklärt der Nachwuchsdesigner.

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Ein Auto für den puren Naturgenuss: Der Audi Mo-Be rebelliert gegen Downsizing.

Warum zukünftige Automobile aber auch anders aussehen können

Auffällig aber auch – einige innovative Köpfe rebellieren gegen die aktuellen Trends: Stadtautos? Car Sharing? Hochautomatisiertes Fahren? – Autos stehen für Emotion, Speed-Gefühl und Selbstbestimmung. Im Audi Magnet Force von Nikolai Schröck (Hochschule Pforzheim) fahren wir auch in Zukunft noch selber: „Der Fahrer sitzt vor einem großen Panoramafenster und hat ein völlig loses Lenkrad in der Hand. Davor befinden sich zwei Flügel, die eine haptische Rückkoppelung senden, so spürt man die Straße auf sich zu rauschen“, erklärt er.

Der Audi Mo-Be von Bart Heijt, Fernando Pastre und Raquel Villani von der Scuola Politecnica di Design in Mailand ist ausgelegt für Abenteuer in der Natur und setzt auf ein unkonventionelles Konzept. Das bullige Offroad-Modell hat kein Dach, die beiden Sitze sind hintereinander angeordnet und es gibt enorm viel Stauraum für Outdoor-Gepäck. „Der Fahrer kann hier alles genießen, was die Natur zu bieten hat: die Landschaft um einen herum und vor allem das Freiheitsgefühl“, sagt Bart Heijt.

Blinde und sehbehinderte Menschen sicher zu ihrem Ziel fahren – das kann der Audi 4senses von Fabrizio Buonomo, Giuseppe Romano und Pasquale Smimmo von der Politecnico di Milano. Das autonom fahrende Concept Car ist im Interieur komfortabel, symmetrisch und schlicht eingerichtet und nutzt vier der menschlichen Sinne, um mit den Insassen über Sensoren zu kommunizieren. So können beispielsweise Gebäude aus der Umgebung mit einem kleinen dreidimensionalen Modell ertastet werden, das zwischen den Sitzen plaziert ist.

Urlaub im Auto? Kein Problem für den Audi Streamliner Type H: Das Modell von Sogu Choe von der Hochschule Pforzheim ist Taxi und Hotel zugleich. So lassen sich die Sitze zum bequemen Schlafplatz umfunktionieren, statt Glasscheiben wird im Interieur die Umgebung virtuell projiziert.

Wie die Nachwuchsdesigner die zukünftige Identität von Audi mitgestalten

Und wie stellt sich die nächste Designer-Generation das zukünftige Image von Audi vor? In Skulpturen bringen die Studenten nicht nur ihre Wahrnehmung von Audi, sondern auch ihre ganz persönliche Identität ein. Dabei verkörpert die Automobilmarke insbesondere technischen Vorsprung, kühle Eleganz und Sportlichkeit.

Deutlich wird das auch in Petr Baďuras Crystaledge: „Die silberne Aluminium-Oberfläche steht für das lineare und puristische Audi-Design, der Glaskörper darunter verdeutlicht die komplexe Technik der Marke und den Luxus, aber auch meine eigene Persönlichkeit, da ich in der Schule früher viel mit Glas gearbeitet habe.“

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Nach ein bis zwei Semestern Bearbeitungszeit haben die Design-Studenten ihre insgesamt rund 40 Projekte bei Audi in Ingolstadt vorgestellt.

Die Antwort ist also: Die Rolle, die Autos inmitten komplexer Entwicklungen ein nehmen werden, bringt Vielfalt mit sich. Das Auto von morgen kann alles sein – Familienkutsche, Rennwagen, Taxi, Hotel und Blindenbegleiter.

Eine Rebellion gegen das "Fahren wie in einem Highspeed-Wohnzimmer": Der Audi Magnet Force.

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Der Audi to Humans strebt eine neue User Experience an: Der Fahrer interagiert per Gestik und Körperbewegung mit dem Auto.

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Moderne Interpretation des Familienautos: trotz seiner Kompaktheit ist der Audi Pure hochflexibel: Seine Innenausstattung lässt sich beliebig umbauen.

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Inspiriert von Eisbergen: der Audi Iceberg von Marek Pawłowicz.

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Schlicht und dennoch luxeriös: So interpretiert Petr Bad'ura mit Crystaledgedie Audi-Identität von morgen.

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Das Gefühl für Geschwindigkeit und die Fahrbahn unter sich - das steht im Mittelpunkt des Modells von Nikolai Schröck.

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Kompakt und agil: Der Audi Electric Light 1 Sport Concept von Ivan Borisov, Piotr Krzyczkowski und Jesus Villar Bellon ist ein futuristisches Stadtauto.

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Die Mailänder Studenten Victor Diemer und Kentaro Tamamushi entwarfen eine Limousine für den Verkehr während der Expo 2015 in Mailand

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Straßenjäger: Arnfinn Sarau präsentiert seine "Ducati Sparata"

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Studentin Vanessa Woznik aus Offenbach diskutiert mit ihrem Professor und den Audi-Designern Frank Rimili und Achim Badstübner ihr „Traum wagen“-Konzept

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Auto verbunden mit einem Kleidungsstück: Exterieurdesigner Frank Rimili bespricht die Idee mit den Designstudenten Cherica Haye und Nir Siegel aus London

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Der Dreamwalker wagt den Schritt ins Jahr 2045. Das Weltall begeistert die Menschen noch mehr als heute, Raumfahrten werden zum exklusiven Hobby. Deshalb bedienten sich Cesar Estrada und Tiago Nunes beim Exterieur-Design an der Formensprache von Raumfähren. In seiner Form unverändert bleibt aber auch in ferner Zukunft der Audi Singleframe.

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Der Audi Type 53 ist für Maks Domanski und Mirko Pavan die futuristische Weiterentwicklung des Auto Union Typ 52 aus dem Jahr 1934. Vor allem das flach abfallende Dach erinnert stark an den von Ferdinand Porsche designten Klassiker. Während dieser von einem Ottomotor betrieben wurde, steckt in der Zukunftsvision ein Elektroantrieb in den Rädern des Autos.

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Zukunft heute: Die Design-Studenten zeigen, wie sie sich das Auto von morgen vorstellen.

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