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Audi-Mitarbeiter erfüllen Kinderwünsche

Weihnachten und Geschenke, das gehört zusammen, vor allem für die Kleinen. 180 sozial benachteiligte Kinder und Jugendliche aus der Region Ingolstadt konnten ihre Wunschzettel abgeben – und die Audi-Mitarbeiter haben Christkind gespielt.

 Peter Mosch hat ein Feuerwehrauto besorgt
Peter Mosch hat ein Feuerwehrauto besorgt
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Aufgeregt rutscht Sabrina auf ihrem Stuhl im Betriebsrestraunt hin und her. Eigentlich sind es noch ein paar Tage bis Weihnachten, für Sabrina kommt das Christkind aber schon heute. Immer wieder schielt sie zu den großen Tischen mit den vielen Geschenken und dann erzählt sie: „Ich habe mir eine Barbie gewünscht – mit langen blonden Haaren genauso wie Rapunzel“.

Die Achtjährige lebt gemeinsam mit ihren drei Geschwistern im Kinder- und Jugendzentrum Schrobenhausen – eine von fünf Einrichtungen in der Region, in denen sich die Kinder etwas vom Christkind wünschen konnten. Sabrinas Betreuerin, mit der sie heute nach Ingolstadt gekommen ist, erklärt: „Bei vielen Kindern unserer Einrichtung wird am 24. Dezember nicht besonders viel unter dem Baum liegen.“

Umso schöner für die Kleinen, dass viele Audi-Mitarbeiter nun ihre Wünsche erfüllt haben: Schon vor Wochen haben die Kinder ihre Wunschzettel an den Audi-Betriebsrat geschickt. Sie haben gemalt und gebastelt, damit das Christkind genau weiß, was es bringen soll. Mit den ganzen Briefen wurde schon zum zweiten Mal ein Wunschbaum geschmückt. Die Audi-Mitarbeiter konnten die Zettel mitnehmen und Christkind spielen.

Audi Wunschbaum-Aktion

Dutzende von Geschenken stapeln sich im Betriebsrestaurant

Bei der Geschenkevergabe darf nun jedes Kind einzeln nach vorne kommen, auch Sabrina. In buntes Papier eingewickelt mit einer dicken roten Schleife versehen – das ist ihr Weihnachtsgeschenk. Und es ist so groß, dass sie es kaum selbst tragen kann. Ihre Augen leuchten. Am liebsten würde sie das Päckchen sofort auspacken.

„Wer selbst Kinder hat, der weiß: Strahlende Kinderaugen sind an Weihnachten das Schönste“, sagt der Betriebsratsvorsitzende Peter Mosch. „Wir wollen mit unserer Aktion Kindern, mit denen es das Leben nicht so gut meint, eine Freude bereiten.“ Mosch selbst hat einen Feuerwehrwagen besorgt, den sich der achtjährige Christian gewünscht hatte.

Eine Plastikgitarre, ein Laufrad oder eine neue Hose – es sind kleine Wünsche, die große Freude machen. Doch bis zum 24. Dezember bleiben die Geschenke der Kinder noch verpackt – damit der Zauber von Weihnachten noch bis zum Heiligen Abend erhalten bleibt.

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Sara

11. October 2016 um 14:10
Weihnachten steht vor der Tür, was gibt es schöneres für ein Kind als das gleiche Auto wie der Papa :))