Gerüstet für extreme Temperaturen: Ab Montag ist Blog Autorin Dorothea Joos im Audi Q7 unterwegs zur geheimen Testbasis der Audi Entwickler.

Auf geheimer Erprobungsfahrt

Werte der auf dieser Seite beworbenen Fahrzeuge:

Audi Q7: Kraftstoffverbrauch kombiniert in l/100 km: 6,2 – 5,5; CO2-Emission kombiniert in g/km: 163 – 144. Angaben zu den Kraftstoffverbräuchen und CO2-Emissionen bei Spannbreiten in Abhängigkeit vom verwendeten Reifen-/Rädersatz. // www.audi.de/DAT-Hinweis

Unterwegs im Technikträger – Teil 1

Eine Woche lang begleitet Blog-Autorin Dorothea Joos Audi-Entwickler auf Erprobungsfahrt nach Skandinavien. Ihr Ziel: eine geheime Testbasis im hohen Norden. Teil eins unserer dreiteiligen Serie.

Es ist früher Morgen. Über den Gebäuden der technischen Entwicklung von Audi brennt sich gerade die Sonne durch den Ingolstädter Winternebel. Das Duzend Ingenieure und Entwickler um mich herum ist im Gegensatz zu mir bereits hellwach. Gebannt schauen die Männer auf einen Laptop in ihrer Mitte. Sie reden von Bugfixes, Toolchain, Hexcode und Flexray. Ich verstehe nur „Fluxkompensator“. Wo bin ich hier gelandet?
Im Hintergrund parken mehrere Audi. Von außen sehen sie harmlos aus. Doch im Inneren sind sie alles andere als Serie. Kabelgewirr im Kofferraum, im Cockpit Schalter, die ich bisher noch nie gesehen habe. Neben dem Beifahrersitz ist ein großer Bildschirm montiert. „Das sind unsere Technikträger“, erklärt mir Dietrich Bock, Chef der Truppe.

Für Blog-Autorin Dorothea Joos geht es in den Norden - das genaue Ziel werden die Entwickler aber erst kurz vor Ankunft verraten.

Geheime Technologien unter einer Serien-Karosserie

Was das bedeutet? Von außen wirken diese Audi wie Serienfahrzeuge. Aber hier gilt: fotografieren verboten! Denn unter der Karosserie stecken neue, meist noch geheime Technologien, die die Entwickler auf öffentlichen Straßen testen.
Noch bevor mir Dietrich Bock erklären kann, was genau sein Team testet, geht er eine lange Checkliste durch: „Wagenheber, Abschleppstange, Funkgeräte, Schaufeln, um sich aus dem Schnee auszugraben.“ Diese Packliste hört sich nicht nach Vergnügungstrip an. Und sie macht mir ein wenig Angst. Denn eines stand bereits vor unserem Treffen fest: Ich werde die Entwickler auf ihrer Fahrt begleiten und beim Test neuer Entwicklungen hautnah dabei sein.
Wohin es geht, weiß ich nicht genau. Die Adresse für das Navi habe ich nicht bekommen. Nur die Order, warme Sachen einzupacken und mir eine Woche frei zu halten. Weil sich das mehr nach Abenteuertrip als Cabrioausfahrt anhört, habe ich mir einen entsprechenden Begleiter gesucht: einen Audi Q7.

Blog-Autorin Dorothea Joos kurz vor Start ihrer Tour im Audi Q7  zur geheimen Testbasis der Audi Entwickler.

Wintercheck der extremen Art

Kfz-Mechaniker Herbert Vetter wartet bereits mit dem daytonagrauen SUV auf mich.

„Kalt-Check ist erledigt“, sagt er und will mir die Schlüssel übergeben. Moment? „Kalt-Check?“ frage ich vorsichtig nach. Herbert Vetter erklärt: „Dein Q7 ist jetzt für Temperaturen bis zu unter minus 35 Grad einsatzbereit.“ Na, wenigstens ist mein Begleiter auf vier Rädern bestens auf diesen Trip vorbereitet.
Für den Wintercheck der extremen Art hat der 55-jährige Vetter Kühl- und Scheibenwaschwasser abgepumpt und eine neue Mischung eingefüllt. „Bei extremen Minusgraden muss das Verhältnis von Frostschutzmittel und Wasser angepasst werden“, sagt er. „Ansonsten gefrieren Kühl- oder Scheibenwaschwasser.“ Mit diesen Worten und dem gut gemeinten Tipp, ich solle mir doch nochmal ein Tutorial für Schneeketten anschauen, übergibt mir Herbert Vetter die Schlüssel. Auf ins Abenteuer!

Wintercheck extrem: Mit dem „magischen Auge“ testet Kfz-Mechaniker Herbert Vetter das Verhältnis von Wasser und Frostschutzmittel. Ein Kristall im Inneren des Instruments misst durch die Lichtspiegelung die Zusammensetzung des Gemischs und gibt an, für welche Außentemperaturen es geeignet ist.

Zu welchem eiskalten Ziel es geht und welche neuen Technologien die Entwickler auf der Fahrt testen? Das erfahren Sie im zweiten Teil der Wintertour. Zu lesen ab dem 4. Februar im Audi Blog.

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