Start des Ski Cross-Rennens in Arosa

Schnee, Schanzen und Steilwandkurven

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Bloggerin wagt sich in Arosa auf die Ski Cross-Strecke

Sich wie ein echter Profi Ski Cross Schanzen hinunterstürzen? Was das als Laie für ein Gefühl ist und was man bei der Cross Alps Tour erleben kann, hat Audi Blog-Autorin Natascha Bauer herausgefunden. Denn Bloggerin Claudia Beitsch hat sich getraut.

Bloggerin Claudia Beitsch im Starthaus des Ski Cross-Rennens in Arosa
Bloggerin Claudia Beitsch bekommt im Starthaus angesichts der sehr anspruchsvollen Ski Cross-Strecke ein mulmiges Gefühl: „Von oben sieht es viel steiler aus als von unten! Ich hab absoluten Respekt vor den Fahrern!“

Es ist 13:30 Uhr. Nach mehr als vier Stunden auf der Straße bin ich endlich in Arosa angekommen. Hier findet am Abend das zweite Rennen der Cross Alps Tour des Audi FIS Ski Cross Weltcups statt. Das sind vier aufeinanderfolgende Wettbewerbe, bei denen es am Ende einen Gesamtsieger und eine Gesamtsiegerin gibt.

Es war eine anstrengende Fahrt über Eis und Schnee. Ich bin froh, dass ich mit einem quattro unterwegs sein konnte. Ich bin gespannt auf den Tag mit Claudia Beitsch. Sie ist leidenschaftliche Skitourengeherin und dokumentiert ihre Abenteuer in den Bergen auf Instagram und ihrem Blog. Heute hat sie die Möglichkeit hautnah beim Ski Cross dabei zu sein. „Bis jetzt kenne ich Ski Cross nur aus dem Fernsehen. Ich find’s super, dass ich hier heute live zuschaue! Vor allem, dass ich mich die Strecke runterstürzen darf find ich mega!“ freut sich die gebürtige Brandenburgerin.

Im Zielgelände herrscht dichtes Schneetreiben und auf der Rennstrecke findet gerade die Qualifikation statt. Claudia verschafft sich schon einen ersten Überblick ganz nah am Zielraum. Bei der Qualifikation fahren die Athleten noch einzeln nur gegen die Zeit, später beim Rennen werden sie insgesamt zu viert auf die Strecke gehen. Ich stapfe hinter der Bloggerin durch den tiefen Schnee, die mit einer großen Portion Respekt die Strecke von unten betrachtet. Denn dort wird sie in ein paar Minuten selbst hinunterfahren.

Adrenalin auf der Ski Cross Strecke

Nach der Qualifikation haben die Athleten eine Pause und ich fahre mit Claudia hinauf zum Startbereich. Dort geht es über ein paar Stufen hinauf ins Starthaus. Hier realisiert sie zum ersten Mal so richtig, was es bedeutet, Ski Cross zu fahren. „Von oben sieht es viel steiler aus als von unten! Ich hab absoluten Respekt vor den Fahrern!“ Es gibt vier Schranken nebeneinander, aus denen sich die Fahrer katapultieren, um dann senkrecht nach unten und gleich darauf wieder nach oben über die erste Schanze zu fahren.

Claudias Respekt ist schließlich so groß, dass sie in die Rennstrecke neben den hohen Schanzen einsteigt. Sie schnallt sich ihre Ski an und tastet sie sich langsam voran. Und dann traut sie sich auf den ersten Hügel, lässt die Ski ein wenig laufen und ist bereits vor der nächsten Schanze angekommen. Diese lässt sie wieder aus. Selbst wenn sie es sich zutrauen würde, Vollgas ist für sie wegen der Pistenpräparierung nicht erlaubt. Und dann kommt ihr Adrenalin so richtig in Wallung, als sie vor der ersten richtigen Steilwandkurve steht. Bei dieser ist nicht nur das Gefälle beinahe senkrecht, es ist auch noch inmitten dieser Kurve eine kleine Schanze eingebaut. In Richtung Ziel wird die Strecke ein bisschen entspannter, Claudia gibt wieder ein bisschen Gas und kann die Fahrt sichtlich genießen. Kurz vor dem Ziel steigt sie seitlich aus dem Kurs aus. „Den Ruhm und Applaus will ich ja schließlich den echten Ski Cross Rennläufern gönnen“, sagt sie mit einem Augenzwinkern.

Claudia Beitsch am Pistenrand des Ski Cross-Rennens in Arosa

Respekt vor der Leistung der Athleten: Claudia Beitsch fährt lieber seitlich an der Piste entlang und schaut sich die beinahe halsbrecherisch wirkende Abfahrt aus sicherer Entfernung an.

Unterhaltung bei der Public Heat Selection

Es ist bereits dunkel geworden und der Schnee fällt immer noch in dicken Flocken. Ich gehe mit Claudia zur Bühne, wo die Public Heat Selection stattfindet. Dabei dürfen sich die vier besten Damen und die vier besten Herren aus der Qualifikation ihre Gegner selbst aussuchen. Dies ist eine Besonderheit im Ski Cross und findet nur bei der Cross Alps Tour, eine Sonderwertung innerhalb des Weltcups, statt.

Von der Strecke ins Publikum: das Rennen

Nach einer kurzen Aufwärmpause macht sich Claudia wieder auf den Weg ins Schneegestöber, denn das Rennen steht nun kurz bevor. Oben angekommen, sucht sie sich einen Platz ganz nah an den Schanzen über die sie sich zuvor nicht getraut hat, um die Ski Cross Profis zu fotografieren.

Doch nach den ersten beeindruckenden Sprüngen, entscheidet die Jury, dass auf der Strecke zu viel Schnee liegt und das Rennen abgebrochen werden muss. Eine Siegerehrung gibt es trotzdem, bei der die Besten aus der Qualifikation gewertet werden.

Es war ein toller, winterlicher Tag mit viel Aufregung, der bei Claudia großen Eindruck hinterlassen hat: „Live dabei zu sein ist wirklich ganz was anderes als Ski Cross im Fernsehen anzuschauen. Jetzt da ich aus nächster Nähe gesehen habe, wo sich die Sportler hinunterstürzen, muss ich sagen, dass mein Respekt nochmal um 1000 Prozent gestiegen ist! Ein toller Sport! Ich bin echt gespannt wie der Weltcup weitergeht. Und drück den mutigen Athleten vor allem auch für Olympia die Daumen!“

Siegerehrung Ski Cross Qualifikation Podest
Siegerehrung für die besten Fahrer der Qualifikation (von links nach rechts): Drury Kevin (CAN), Zacher Heidi (GER), Andersson Viktor (SWE), Naeslund Sandra (SWE), Phelan Brittany (CAN), Oehling Norbert Victor (SWE).
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