Der Transformer aus den 70ern

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Concept Cars: der Asso di Picche

Das Concept Car Asso di Picche aus dem Hause Italdesign ist Zeitzeuge der Kulturrevolution der 70er Jahre. Und hat ein Feature, das ein absolutes Novum ist: Die abknöpfbare Türinnenverkleidung lässt sich in eine Tasche verwandeln.

Avantgardistisch und visionär: Charakteristisch für das Pikass ist das aerodynamische und keilförmige Design.

Das glitzernde, schrill-bunte Lebensgefühl der 1970er-Jahre löst eine Kulturrevolution aus: Mit Popmusik, Schlaghosen und Diskokugeln rebelliert die junge Generation gegen das biedere und spießige Dasein ihrer Eltern. Zeitzeuge ist das Concept Car Asso di Picche.

Der Asso di Picche wird 1973 auf der IAA in Frankfurt präsentiert. Der Karosseriebauer Karmann hatte das Concept Car bei der italienischen Designschmiede Italdesign in Auftrag gegeben. Giorgetto Giugiaro verlieh dem Concept Car seine kantige, aber zugleich dynamische Form. Die Ingolstädter steuerten mit dem Audi 80 GT Plattform und Mechanik bei.

Erfolgreicher Messeauftritt reicht nicht für die Serie

Avantgardistisch-visionär wirkt der Asso di Picche durch sein keilförmiges Design. Mit einer Höhe von nur 1,20 Metern ist das Auto extrem flach und aerodynamisch. Der Innenraum gestaltet sich mit seiner zylindrischen Armaturentafel futuristisch. Das schmale Lenkrad und die ergonomischen Sitze mit Knautschlederbezug unterstreichen das sportliche Image des „Italieners“. Ein witziges Detail: Die abknöpfbare Türinnenverkleidung verwandelt sich in eine schicke Tasche für den Einkaufsbummel.

Der Asso di Picche sorgt auf der Messe für Furore, geht aber nie in Serie. Das Concept Car soll jedoch nicht das letzte Auto mit vier Ringen bleiben, das seinen Ursprung in Italien hat. Seit 2010 gehört Italdesign zum Audi-Konzern, ebenso wie die italienischen Autosportmarken Lamborghini und Ducati.

Das schrill–bunte Lebensgefühl der 1970er-Jahre war einzigartig: Das Concept Car Asso di Picche ist ein Zeitzeuge davon.

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