Audi Roadjet concept

Am Anfang war die Skizze

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Concept Cars: der Audi Roadjet Concept

Was als Skizze beginnt, nimmt als Computermodell Form an und wird im Clay-Modell konkretisiert. Das Ergebnis: ein Unikat mit Charakter – wie der Audi Roadjet Concept. Wir zeigen die Entwicklung von ersten Skizzen bis zum fertigen Concept Car.

Ein Automobil, das agile Sportlichkeit mit einem neuen Raumkonzept kombiniert: So lautet der Arbeitsauftrag an das Team um Design-Projektchef Jae Min. Im Design Center California in Simi Valley sollen Bedürfnisse nordamerikanischer Kunden in die Entwürfe einfließen.

Die ersten Entwürfe müssen auch räumlich überzeugen: Am Computer entsteht ein virtuelles Modell, das sogenannte CAD-Modell (computer-aided design). Die Dreidimensionalität gibt Designern, Modelleuren und CAD-Konstrukteuren eine erste Vorstellung vom realen Modell.

Vom Bildschirm geht es in die plastische Umsetzung: Mithilfe der gewonnenen Daten fräsen die Designer und Modelleure ein reales Modell – die Grundform des späteren Audi Roadjet Concept entsteht.

Audi Roadjet Concept
Für den Bau des Audi Roadjet Concept geht es von Los Angeles zurück nach Ingolstadt.

Vom virtuellen zum plastischen Modell

Das Modell besteht aus Clay, einem tonartigen Industrieplastilin. Bei 60 Grad Celsius ist das Material mit der Hand formbar. Der letzte Feinschliff verlangt Fingerspitzengefühl: Linien und Details einarbeiten, Konturen mit Tape abkleben und dann mit Messer und Schaber behutsam einarbeiten. Aus Vision wird Wirklichkeit.

Ein Concept Car muss stets realisierbar bleiben. Deshalb legt die erste Entwurfsphase bereits die wichtigsten Konstruktionsdaten fest. Das Exterieur des Roadjet zählt mehr als 50 unverrückbare technische Vorgabepunkte der Karosserie, sogenannte Hard Points.

Audi Roadjet Concept

Das Modell besteht aus Clay, einem tonartigen Industrieplastilin. Bei 60 Grad Celsius ist das Material mit der Hand formbar.

Auf dem Weg zum Design Freeze des Audi Roadjet Concept

Parallel zu der Formgestaltung des Clay-Modells feilen die Interieur-Designer am Innenleben des Concept Cars. Alle Details in Summe sollen ein einzigartiges Raumgefühl vermitteln: kompakte Mittelkonsole, Sitze mit integrierter Kopfstütze und ein ausschwenkbarer Ladeboden zum Beispiel. Für Materialien und Farben sind die Designer von Color and Trim zuständig. Die Arbeit der Designer beginnt sehr früh im Prozess. Sie arbeiten eng mit den Kollegen vom Interieur- und Exterieur-Design zusammen, um die Konzeptidee auch auf die Beschaffenheit der Oberflächen zu übertragen.

Audi Roadjet concept
Starke Performance: 300 PS und 250 km/h Höchstgeschwindigkeit.

Im Entwicklungsprozess entstehen viele Proben, um zu prüfen, ob erste experimentelle Ideen auch realisierbar sind: zum Beispiel Gewebe, Bauteile und Sitze mit Nahtmustern, diverse Bürstungen auf Metallapplikationen, Carbonoberflächen, Lacke mit den unterschiedlichsten Effekten oder Teppichmuster.

Sobald die Details des Clay-Modells und die finalen Konstruktionsdaten feststehen, werden die Arbeiten am Design eingefroren. Zum eigentlichen Aufbau des Audi Roadjet Concept geht es von L.A. zurück nach Ingolstadt. In Detroit zeigt Audi 2006 das Concept Car der Öffentlichkeit. Der Technik-Clou: Car-to-Car-Kommunikation, um Informationen in Echtzeit mit anderen Verkehrsteilnehmern auszutauschen. Vorsprung durch Technik für Sicherheit und Komfort.

Audi Roadjet Concept
Aus dem Audi MediaCenter

Audi Roadjet concept (2006)

Debüt in Detroit: Audi enthüllt auf der North American International Automobile Show die Studie Roadjet Concept. Ein Fahrzeug, das die aktuellste Evolution der Audi-Formensprache mit einem völlig neuen Raumkonzept verbindet. Auch die Antriebstechnik geht neue Wege: Beim 300 PS starken 3.2 FSI-Motor erschließen innovative Lösungen eine bislang unerreichte Synthese von Leistung, Drehfreude und Effizienz. Zudem verfügt der Audi Roadjet in Verbindung mit einem längs eingebauten Motor erstmalig über das sportliche 7-Gang-Direktschaltgetriebe. Zugleich dient die Studie als Technologieträger für die Demonstration innova...

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