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Das Puzzle der unternehmerischen Verantwortung

Nachhaltigkeit ist für Audi eines der Kernziele der Strategie 2020. Der mit CO2-neutralem Gas betriebene A3 g-tron ist nur eines von vielen Beispielen, das zeigt, was das in der Praxis bedeutet. Wir stellen Ihnen die gesamte Strategie vor.

 Pionier der Hybridtechnik: Der Audi Duo vereinte schon 1989 einen Elektromotor mit einem Benzinmotor. Diese arbeiteten aber getrennt voneinander.
Pionier der Hybridtechnik: Der Audi Duo vereinte schon 1989 einen Elektromotor mit einem Benzinmotor. Diese arbeiteten aber getrennt voneinander.
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1989 präsentierte Audi auf der IAA in Frankfurt den Audi Duo, einen Pionier der Hybridtechnik. 100 Exemplare des Autos wurden damals produziert. Es ist nur ein Beispiel dafür, wie innovativ der Ingolstädter Autobauer schon in den 80er Jahren bei alternativen und nachhaltigen Antrieben gewesen ist.

Seither ist im Unternehmen im Bereich Nachhaltigkeit viel passiert. „Gelebte Verantwortung ist für Audi schon seit langem selbstverständlich“, sagt Peter Tropschuh, Leiter Corporate Responsibility. „Wir sind überzeugt davon, dass wir nachhaltigen Erfolg nur mit verantwortungsvollem Handeln erreichen.“ Audi treibt das Thema in fünf zentralen Bereichen voran: Produkt, Umweltschutz, Mitarbeiter, Gesellschaft und verantwortungsvolles Wirtschaften. Diese Themen bilden den Rahmen der Audi Corporate Responsibility-Strategie.

Corporate Responsibility steht für unternehmerische Verantwortung. Für Audi heißt es, Entscheidungen nicht nur auf Grundlage von ökonomischen Aspekten zu fällen, sondern auch ökologische und gesellschaftliche Faktoren zu berücksichtigen. „Nur wenn sich alle drei Bereiche die Waage halten, ist unser Unternehmen zukunftsfähig“, sagt Tropschuh.

Zum verantwortungsvollen Wirtschaften gehört zum Beispiel, Nachhaltigkeit entlang der gesamten Wertschöpfungskette zu verbessern. So müssen alle Lieferanten die Nachhaltigkeitsanforderungen des Volkswagen-Konzerns und die darin beschriebenen Umwelt- und Sozialstandards erfüllen.

Nachhaltigkeit

Peter Tropschuh, Leiter Corporate Responsibility, treibt das Thema Nachhaltigkeit bei Audi verstärkt voran.

Produktverantwortung bedeutet in der Praxis, Autos zu entwickeln, die möglichst umweltverträglich und nachhaltig sind – und zwar von der Rohstoffgewinnung und Produktion über die Nutzung bis hin zum Recycling. Auf lange Sicht will Audi eine CO2-neutrale Mobilität ermöglichen. „Das ist unser großes Ziel, dem wir uns Schritt für Schritt nähern“, erläutert Tropschuh. Im kommenden Jahr bringt das Unternehmen zwei Serienmodelle auf den Markt, die den Weg dorthin ebnen.

Der Gas-betriebene Audi A3 g-tron macht mit dem Audi e-gas bereits in Kürze CO2-neutrales Fahren zur Realität. „Wir arbeiten kontinuierlich daran die Nachhaltigkeit und Umweltverträglichkeit unserer Produkte zu verbessern. Dabei betrachten wir bewusst den gesamten Lebenszyklus unserer Fahrzeuge“, sagt Reiner Mangold, Leiter Nachhaltige Produktentwicklung. Als weitere Neuheit kommt der A3 Sportback e-tron auf den Markt: Das Plug-In-Hybrid-Modell sorgt für sparsame 1,5 Liter Verbrauch auf 100 Kilometern und stößt dabei nur 35 Gramm CO2 pro Kilometer aus.

Bis 2016 wird Audi die CO₂-Emissionen der Neuwagenflotte um 25 Produzent reduzieren, im Vergleich zum Basisjahr 2008. Aber nicht nur die Produkte werden umweltverträglicher. Auch in der Produktion beweist der Autobauer, dass Umweltschutz ernst genommen wird: Gegenüber 2010 konnte der Energieeinsatz bei der Fahrzeugproduktion reduziert werden: Statt 2,88 Megawattstunden pro Fahrzeug werden mittlerweile nur noch 2,68 Megawattstunden benötigt. Im Ingolstädter Werk bezieht Audi außerdem zu 100 Prozent regenerativ erzeugten Strom – ein Meilenstein auf dem Weg zur CO2-neutralen Produktion.

Nachhaltigkeit

Das miedelHaus in Ingolstadt bietet allen Audi-Mitarbeitern eine flexible Kinderbetreuung außerhalb der gewöhnlichen Kita-Öffnungszeiten.

Doch die unternehmerische Verantwortung geht über nachhaltige Produkte und Prozesse hinaus. Seinen Mitarbeitern ermöglicht das Unternehmen beispielsweise, Beruf und Familie zu vereinen. Das im vergangenen Jahr eröffnete MiedelHaus in Ingolstadt bietet Eltern Betreuungsmöglichkeiten außerhalb der regulären Kita-Öffnungszeiten: Von 6.30 bis 19 Uhr hat die Einrichtung geöffnet, nach Absprache sogar von 5.30 bis 20 Uhr. Sie unterstützt berufstätige Eltern und ergänzt die mehr als 100 Kita-Plätze, die für Audi-Kinder in Ingolstadt reserviert sind.

Mit diesem Betreuungsangebot baut das Unternehmen seine Verantwortung für Mitarbeiter aus. Deren Arbeitsalltag Stück für Stück zu verbessern, ist seit langem ein zentrales Thema beim Ingolstädter Autobauer und großes Anliegen des Betriebsrats. So arbeitet das Unternehmen unter Mitwirkung des Betriebsrats stetig daran, Arbeitsplätze noch ergonomischer zu gestalten, Mitarbeiter nach Krankheit den Wiedereinstieg zu erleichtern und Arbeitszeitmodelle noch flexibler zu gestalten. Wenn es um die Verantwortung für die Gesellschaft geht, packt Audi vor allem an seinen weltweit elf Standorten soziale Projekte an. Im Rahmen des jährlichen Freiwilligentages helfen Mitarbeiter bei karitativen Einrichtungen in der Region. 2013 waren in Ingolstadt und Neckarsulm über 750 Teilnehmer aktiv und haben über 80 Projekte unterstützt.

Der Freiwilligentag, das MiedelHaus, der A3 g-tron – sie alle sind in der Umsetzung des Themas Nachhaltigkeit bei Audi kleine Puzzleteile mit großer Wirkung. Denn in der Summe setzen sie das Bild der unternehmerischen Verantwortung in ihrer ganzen Vielfalt zusammen.

Der Artikel ist der Auftakt zu einer Serie zum Thema Nachhaltigkeit. In den kommenden Wochen zeigen wir Ihnen hier im Audi Blog an konkreten Beispielen, was das bei Audi in der Praxis bedeutet. Weitere Informationen zum Thema finden Sie außerdem im Audi Corporate Responsibility Report.

 

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A3 g-tron

CNG-Verbrauch in kg/100 Kilometer: 3,6 – 3,3**;
Kraftstoffverbrauch kombiniert in l/100 km: 5,5 – 5,1**;
CO2-Emission kombiniert in g/km (CNG): 98 – 89**;
CO2-Emission kombiniert in g/km (Benzin): 128 – 117**

A3 Sportback e-tron

Kraftstoffverbrauch nach ECE-Norm in l/100 km: 1,7 – 1,5**;
Stromverbrauch kombiniert in kWh/100 km: 12,4 – 11,4**;
CO2-Emission kombiniert in g/km: 39 – 35**

**Angaben zu den Kraftstoffverbräuchen und CO2-Emissionen sowie Effizienzklassen bei Spannbreiten in Abhängigkeit vom verwendeten Reifen-/Rädersatz.

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