Daniel Reitzig mit Laserscanner in Hand vor Audi A8

Laser mit Aussicht

Qualitätssicherung beim Laserscanner

Das selbstfahrende Auto – ein Traum, den Daniel Reitzig mit seiner Arbeit in der Audi Qualitätssicherung realisiert. Sein Aufgabengebiet: Der Laserscanner und Frontradar im Audi A8. Die Blog-Autorinnen Lisa Niermann und Charlotte Seybold haben ihn begleitet.

Daniel Reitzig mit Laserscanner in Hand vor Audi A8
Daniel Reitzig, Maschinenbauingenieur, verantwortet seit zwei Jahren die Qualitätssicherung des Laserscanners und des Frontradars im Audi A8.

„Es fiel mir schon schwer, das erste Mal die Kontrolle aus der Hand zu geben“, erklärt Daniel Reitzig, als er seine erste Testfahrt im neuen Audi A8 beschreibt. Denn vor knapp zwei Jahren hieß es: Hände weg vom Lenkrad. Seitdem verantwortet der 29-jährige Maschinenbauingenieur seitens der Qualitätssicherung den Laserscanner und Frontradar des Audi A8 vom Projektstart bis hin zur finalen Kundenfreigabe. Der Audi A8 ist das erste Auto, das auf Level 3 autonom fahren kann – dank seiner Front-Sensorik. Und die stellte Reitzig natürlich auch in Action auf den Prüfstand.

Der Laserscanner im Audi A8 erkennt durch seinen größeren Öffnungswinkel Objekte wie ausscherende Autos früher, wodurch das zentrale Fahrerassistenzsteuersystem (zFAS) schneller reagieren kann.

Technische Innovationen wie der Staupilot oder der Abbiegeassistent werden nur durch den Laserscanner Realität.

„Mein Job ist es, Fehler zu erkennen, zu lösen und ganzheitlich zu beheben“, fährt Reitzig fort. Auf ihn kommt man zu, wenn im laufenden Prozess Schwierigkeiten auftreten. Reitzig kontaktiert daraufhin die unterschiedlichen Zulieferer und reist mit seinen Experten zu deren verschiedenen Standorten, um die Probleme zu lösen. Auch die finale Produktfreigabe liegt bei ihm und seinem Chef, ohne die fährt kein A8 vom Band.

Beschriftete Detailskizze Laserscanner

Der Laserscanner ist im vorderen Stoßfänger des Audi A8 angebracht und sendet modulierte Lichtimpulse aus. So werden Objekte jeder Art erkannt und ausgemessen – bei jeder Geschwindigkeit und sogar bei Dunkelheit.

Der Weg des Laserscanners auf die Straße

Man könnte fast sagen: Der Laserscanner ist Reitzigs Baby. Noch vor der Produktion schreibt er gemeinsam mit den Kollegen aus der Technischen Entwicklung und der Produktion Lastenhefte, in welchen Anforderungen definiert und Fehler ausgeschlossen werden. Anhand dieser Angaben entwickelt der beauftragte Lieferant ein erstes Produkt, das Reitzig zusammen mit Spezialisten aus der Qualitätssicherung und der Technischen Entwicklung auf mögliche Fehler überprüft.

Dazu durchläuft der Scanner viele verschiedene Tests im Labor und im Fahrzeug, um eine einwandfreie Funktion über die Fahrzeuglebensdauer zu gewährleisten. Am Ende bewertet Reitzig das Produkt abschließend und erteilt die Kundenfreigabe.

„Als Maschinenbauer habe ich ein Berufsethos: Ich gebe alles dafür, dass der Kunde ein optimales Produkt bekommt“, erklärt er. „Heute kann ich mit meiner Arbeit einen Teil dazu beitragen, dass Autofahren wieder stressfrei wird. Mein Traum als langjähriger Pendler? Dass mich mein Auto vor dem Werk abholt und ins Wochenende fährt!“ Diesem Ziel ist Daniel Reitzig mit seiner Arbeit am neuen Audi A8 ein gutes Stück nähergekommen.

Laserscanner auf Riffelblech
Dank 145 Grad Öffnungswinkel und einer Erkennung auf 80 Meter Länge erkennt der Laserscanner auch einscherende Fahrzeuge sehr früh und dient so der Sicherheit des Fahrers.
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Audi A8: Kraftstoffverbrauch kombiniert in l/100 km: 8,0 – 5,6; CO2-Emission kombiniert in g/km: 182 – 145. Angaben zu den Kraftstoffverbräuchen und CO2-Emissionen bei Spannbreiten in Abhängigkeit vom verwendeten Reifen-/Rädersatz. // www.audi.de/DAT-Hinweis