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Der perfekte Lack

Eine Woche lang hat Eva Backes den Schreibtisch gegen die Latzhose getauscht und die Produktion in der Lackiererei unterstützt. Dabei hat sie festgestellt: Was eigentlich ganz einfach aussieht, verlangt höchste Präzision.

 Markus Meyer und Eva Backes überprüfen, ob der Lack perfekt ist
Markus Meyer und Eva Backes überprüfen, ob der Lack perfekt ist
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Markus Meyer arbeitet seit über 20 Jahren in der Lackiererei bei Audi in Ingolstadt – und der 38-Jährige beherrscht jeden Handgriff. Heute darf ich ihm bei seiner Arbeit über die Schulter schauen. Routiniert poliert er Karosserie für Karosserie, die im 96-Sekunden-Takt frisch lackiert aus dem 140 Grad heißen Ofen fahren. Meyer hat einen Adlerblick: Er sieht sofort, ob der Lack perfekt ist.

Behutsam sucht der Audi-Mitarbeiter jede Karosserie ab, erst die Frontklappe dann das Dach. Pro Wechselschicht sind es täglich rund 260 Autos, die im Finish der Lackiererei durch seine Hände gehen.  Bevor die Autos in die Montage geschickt werden, muss der Lack perfekt sein. Das ist Meyers Job. Und dabei entgeht ihm kein Fehler. „Wir wollen ja das beste Ergebnis“, sagt er. „Präzision ist unsere Visitenkarte.“

Serie Produktion

Pro Wechselschicht durchlaufen täglich rund 260 Autos das Finish der Lackiererei

Zunächst beobachte ich Meyer bei seinem Job, dann versuche ich es selbst. Immer wieder „serviert“ uns das Fließband neue Karosserien in Gletscherweiß, Misanorot oder Tiefseeblau. Gemeinsam mit dem Experten nehme ich jede davon ganz genau unter die Lupe. Natürlich wollen meine neuen Kollegen auch wissen, wie die Arbeit im Büro ist. Im Gegenzug erzählen sie mir von ihren Erlebnissen in der Produktion: zum Beispiel als der neue Audi A3 das erste Mal vom Band rollte – „ein ganz besonderer Tag“.

Nach acht Stunden übermannt mich die Müdigkeit. Das lange Stehen ist ungewohnt und die Füße tun weh. Trotzdem hat mein erster Arbeitstag mit einem tollen Team großen Spaß gemacht. Auch mein Kollege Meyer freut sich auf seinen Feierabend: Um 14 Uhr verabschieden wir uns mit einem „Bis morgen!“ Mit seinem Audi A3, Farbe Phantomschwarz fährt Meyer Richtung Heimat. Phantomschwarz ist seine Lieblingsfarbe, denn „die schimmert so schön in der Sonne“.

Die Volontäre der Audi Kommunikation waren eine Woche lang in der Produktion im Werk Ingolstadt im Einsatz und haben an verschiedenen Stationen selbst erlebt, wie ein Auto produziert wird. In unserer fünfteiligen Serie berichten sie von Ihren Erfahrungen.

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