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Die automobile Zukunft

„Next Generation“ – unter diesem Motto präsentiert sich Audi noch bis zum 10. Januar auf der CES in Las Vegas. Im Rahmen der Keynote haben Rupert Stadler und Ulrich Hackenberg die Lösungen für automobile Megatrends vorgestellt.

 Pilotiertes Fahren heute: Der Audi A7 fährt selbstgesteuert auf die Bühne
Pilotiertes Fahren heute: Der Audi A7 fährt selbstgesteuert auf die Bühne
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Das pilotierte Fahren liegt in der DNA der Marke mit den Vier Ringen. Um das zu demonstrieren, werden Audi-Chef Rupert Stadler und CES-Boss Gary Shapiro am Montagabend in einem Horch 850 aus den 30er Jahren des 20. Jahrhunderts auf die Bühne im Las Vegas Convention Center gefahren. Wie der Chauffeursjob der Zukunft dank des pilotierten Fahrens aussehen könnte, zeigt anschließend ein Video. Und dieser Ausblick in die Zukunft könnte schon sehr bald Realität werden, wie der selbständig einfahrende Audi A7 zeigt.

Entwicklungsvorstand Ulrich Hackenberg erläutert in seinem „Secret Lab“, was sein Team im vergangenen Jahr alles umgesetzt hat, um die Technik dafür auf eine Leiterplatte zu bringen, die laut Moderator und „Big Bang Theory“-Star Kunal Nayyar gerade mal noch die Größe eines iPads hat. Das so genannt zFAS ist das Gehirn des pilotierten Fahrzeugs. „Die Zeit der Prototypen ist so gut wie vorüber. Nun ist es an der Zeit für die Serienproduktion“, so Hackenberg.

Die neu definierte Mobilität, der von Rupert Stadler angesprochene Megatrend des Kundenwunsches nach Vernetzung – auch und gerade im Auto – Audi setzt ihn mit verschiedenen Technologiepartnern um. Mit Jen-Hsun Huang und Ralph de la Vega waren die CEOs von Nvidia und AT&T Mobility vor Ort. Der Chipentwickler Nvidia ist Teil der neuen Open Automotive Alliance, zu der auch Google zählt und die im Umfeld der weltweit größten Consumer Electronics-Messe gestartet wurde.

Audi CES 2014

Rupert Stadler mit dem Audi Sport quattro laserlight concept

Die Welten von Automobil und Elektronik wachsen also zusammen – und doch ist die neue Technik für viele Fahrer immer noch zu komplex, gerade während des Fahrens. „Unser Ansatz ist einfach und direkt: mehr Funktionen, weniger Ablenkung“, fasst Rupert Stadler zusammen. Umgesetzt wird dieser Anspruch mit Hilfe des „Human machine interface“ kurz HMI, das es ermöglicht, komplexe Eingaben mit intuitiver Fingerschrift durchzuführen. Das virtuelle Cockpit im neuen Audi TT3 wird ein nächster Schritt sein.

Wie die technologische Speerspitze der Audi-Entwicklungsarbeit aussieht, stellt Ulrich Hackenberg zum Abschluss mit dem Audi Sport quattro laserlight concept vor. Die Studie feiert auf der CES 2014 ihre Weltpremiere und steht mit ihren Hochleistungs-Laserlicht-Scheinwerfern für die Zukunft der Lichttechnik.

Alle Informationen zum Auftritt von Audi auf der CES 2014 finden Sie in den Audi MediaServices. Einen Überblick über alle Kanäle bietet Ihnen außerdem der Audi Newsroom. Die Reden von Rupert Stadler und Ulrich Hackenberg finden Sie auf Scribd, das Fotomaterial stellen wir Ihnen auf Flickr zur Verfügung. Auf Audi Media TV können Sie den Mitschnitt der Audi Keynote sehen.

 

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A7 TDI

Kraftstoffverbrauch kombiniert in l/100 km: 6,3-4,5**;
CO2-Emission kombiniert in g/km: 167-118**

S3 Limousine

Kraftstoffverbrauch kombiniert in l/100 km: 7,1-6,9**;
CO2-Emission kombiniert in g/km: 164-159**

**Angaben zu den Kraftstoffverbräuchen und CO2-Emissionen sowie Effizienzklassen bei Spannbreiten in Abhängigkeit vom verwendeten Reifen-/Rädersatz.

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Seeran

8. February 2014 um 17:36
Hallo liebes Audi-Team!

Ich habe bzgl. dem Audi virtual cockpit, welches im neuen Audi TT erscheinen wird, eine Frage: Das virtual cockpit enthält ja zwei Modi ,die "klassische"-Ansicht und die "Infotainment"-Ansicht, wird auch, wenn ich z.B. den Sport-Modus oder die Launch Control aktiviert habe, eine "Sport"-Ansicht (Drehzahlmesser in der Mitte) dargestellt? Ich bin auf diese Frage gekommen, weil Ich z.B. im Audi Sport quatro concept diese Ansicht gesehen habe.


Mit freundlichen Grüßen

Seeran

Britta Meyer

10. February 2014 um 15:56
Hallo Seeran, nach unseren derzeitigen Informationen wird es diese Darstellung so nicht geben.

Jörn Bögeholz

7. January 2014 um 18:23
Hallo Frau Meyer,

"um die Technik dafür auf eine Festplatte zu bringen"
Hier muss es Leiterplatte anstatt Festplatte heißen :-)

MfG
Jörn Bögeholz

Britta Meyer

8. January 2014 um 8:07
Hallo Herr Bögeholz, auch für diesen Hinweis vielen Dank!

Delano

7. January 2014 um 14:56
"aus den 30er Jahren des 19. Jahrhunderts"

DAS nenn' ich "Vorsprung durch Technik". Noch vor Erfindung des Ottomotors!

Britta Meyer

7. January 2014 um 15:28
Hallo Delano, vielen Dank fürs aufmerksame Lesen! Wir haben den Fehler direkt korrigiert.