Aus unserem Archiv:

Digital, vernetzt und mobil

Bis Dienstag diskutieren beim DLD in München über 1.000 internationale Vordenker aus Wirtschaft, Technologie, Medien, Politik und Wissenschaft. Audi hat auf Europas wichtigster Digitalkonferenz die digitale Zukunft des Autos präsentiert.

 Markus Siebrecht diskutierte mit Greg Harper
Markus Siebrecht diskutierte mit Greg Harper
Werte der auf dieser Seite beworbenen Fahrzeuge:

Keine Angaben

Ein Auto, das alleine fährt und parkt, zum mobilen Hotspot wird und dabei für den Fahrer weiter intuitiv und einfach zu bedienen bleibt – das sind Zukunftsvisionen, die teilweise heute schon Realität sind. „Pilotiertes Fahren ist nicht Science Fiction“, betont Markus Siebrecht, Marketingchef von Audi Deutschland, am Sonntag auf der Digitalkonferenz DLD in München. Erst Anfang Januar hatten die Ingolstädter auf der CES in Las Vergas gezeigt, was in diesem Bereich bereits möglich ist.

Unter dem Titel „The Customer Journey of the Digital Audi Customer“ zeigt Siebrecht im Gespräch mit Harpervision-Gründer Greg Harper wie die Marke mit den Vier Ringen ihre Kunden in das digitale Zeitalter abholt und ihnen neben dem klassischen Besuch beim Händler einen weiteren Informations- und Vertriebskanal bietet: das Internet. „Wir müssen an allen Kontaktpunkten ein starkes Image generieren“, so der Marketingexperte.

Digitaler Handel heißt dabei für Audi beispielsweise eine Online-Assistenz beim Konfigurieren des Autos, die Kundenansprache im Social Web oder das Angebot verschiedener Apps. Um die Kunden auf diese Angebote aufmerksam zu machen, setzt das Unternehmen unter anderem auf Werbung in Suchmaschinen, das so genannte Search Engine Advertising (SEA).

Bereits zum zehnten Mal lädt das Medienunternehmen Hubert Burda Media internationale Vordenker nach München. Unter dem Motto „Content und Context“ versammelt die Innovationskonferenz auch 2014 wieder Menschen, die die Welt verändern: Vordenker, Unternehmer, die hinter neuen digitalen Businessmodellen stehen, Investoren, führende Wissenschaftler und Künstler. Audi ist Partner, lädt am Rande der Diskussionsrunden zum Vernetzen in die Audi Speakers Lounge ein und stellt den Shuttle-Service.

Bereits zum Konferenzauftakt am Sonntag standen verschiedene prominente Namen im Programm: Der neue Netzminister Alexander Dobrindt räumte Nachholbedarf im Digitalbereich ein, der ebenfalls neue Telekom-Chef Timotheus Höttges beklagte Europas Rückstand gegenüber den USA beim Ausbau der Mobilfunknetze. Großbritanniens ehemalige First Lady Cherie Blair überreichte eine Auszeichnung an EU-Kommissionsvizepräsidentin Viviane Reding und mahnte Fortschritte bei der Zahl von Frauen in Führungspositionen an.

DLD 2014

Viviane Reding, Maria Furtwängler und Cherie Blair

Und auch an den beiden folgenden Tagen stehen einige Highlights auf der Agenda – unter anderem Jan Koum, Gründer des Messaging-Dienstes WhatsApp, Tumblr-Gründer David Karp oder Jimmy Wales, der die Online-Enzyklopädie Wikipedia ins Leben rief. Ebenfalls für ein entsprechendes Medienecho dürfte der Aufritt von Nest-CEO Tony Fadell sorgen. Vergangene Woche war die Milliardenübernahme des Anbieters für vernetzte Haustechnik, der intelligente Thermostate und Rauchmelder verkauft, durch Google bekannt geworden.

Mitschnitte sämtlicher Präsentationen und Diskussionsrunden finden Sie online unter www.dld-conference.com. Dort können Sie die Konferenz außerdem noch bis Dienstag im Livestream verfolgen.

Artikel kommentieren

Ihre E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht.

Jochen

21. January 2014 um 13:05
Man stelle sich vor, irgendwann fährt man mit seinem Auto auf die Arbeit und sitzt auf der Rückbank und kann noch gemütlich Frühstücken. Das wäre doch mal etwas. :-)