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Ralph Kunkel über den E-Sound

Ralph Kunkel leitet die Abteilung Audi Akustik und ist an der Entwicklung des Audi e-Sounds maßgeblich beteiligt. Im Interview berichtet er, wie sich die Audi-Soundentwickler bei ihrer Arbeit inspirieren lassen.

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Herr Kunkel, wovon lassen Sie sich bei der Entwicklung eines Audi e-Sounds inspirieren?
Bei der Soundentwicklung zählt der Gesamteindruck: Wenn man ein Auto fährt und sieht, dann entwickelt sich Stück für Stück ein Gefühl dafür, wie es klingen muss. Das gilt genauso auch für Elektroautos.

Wie klingt ein Elektro-Audi?
Das Auto soll authentisch wirken.  Design, Fahrerlebnis und Akustik müssen ein stimmiges Gesamtbild ergeben – sowohl für den Fahrer als auch für die Passanten. Bei der Soundentwicklung gehen wir von den Grundeigenschaften des Modells aus und entwickeln das Klangerlebnis in Richtung der Audi Gene Sportlichkeit, Progressivität und Qualität weiter. Im Vergleich zu den bisher bekannten Sounds von Verbrennungsmotoren ist der Audi e-Sound durch die natürlichen und höherfrequenten Klanganteile einer e-Maschine geprägt.

Wodurch unterscheiden sich die e-Sounds der verschiedenen Audi-Modelle?
Mit dem Sound möchten wir die Positionierung der Modelle unterstreichen: Sehr sportliche Autos wie der R8 werden auch als Elektrofahrzeuge kraftvoll und präsent klingen, die Modelle der Mittel- und Oberklasse, wie etwa A6 und A7, eher hintergründig. Kompakte Modelle, wie der A1 werden durch weniger tieffrequente Klanganteile eher flink und spritzig klingen. Wir werden aber definitiv allen Modellen die Gene des Audi e-Sounds mitgeben.

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