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Felix Neureuther über die Ski-WM

Er gilt als die große Medaillenhoffnung unter den deutschen Skirennfahrern: Felix Neureuther hat am kommenden Wochenende gute Chancen, in den letzten Skirennen auf der Schladminger Planai Edelmetall zu gewinnen.

 Perfekter Start ins neue Jahr: Felix Neureuther siegte beim Parallelslalom am Münchner Olympiaberg im Rahmen des Audi FIS Ski Weltcup
Perfekter Start ins neue Jahr: Felix Neureuther siegte beim Parallelslalom am Münchner Olympiaberg im Rahmen des Audi FIS Ski Weltcup
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Bei den Alpinen Ski-Weltmeisterschaften in Schladming feierten bisher vor allem die deutschen Damen Erfolge – allen voran Maria Höfl-Riesch, die sich überraschend Gold in der Super Kombination und Bronze in der Abfahrt sicherte. In der zweiten WM-Woche könnten nun die Herren einen Sieg nach Hause bringen. Im Riesenslalom und Slalom geht Felix Neureuther an den Start und gehört neben Fritz Dopfer und Stefan Luitz auch zu den Medaillenhoffnungen. Bisher konnte sich der 28-Jährige auf die Wettkämpfe vorbereiten – heute gibt es die erste Nagelprobe im Teamwettbewerb der deutschen Mannschaft. Im Interview spricht Neureuther über seine Erwartungen für die kommenden Rennen.

Herr Neureuther, der Slalom ist Ihre stärkste Disziplin. Wen sehen Sie hier in Schladming als Ihren härtesten Konkurrenten und warum?
Das ist ganz klar Marcel Hirscher. Marcel fährt in dieser Saison extrem stabil und auf einem unglaublich hohem Niveau. Aber neben ihm gibt es noch gut ein Dutzend Fahrer, die in Schladming siegen können. Gerade das macht es ja so spannend!

Welche Ziele haben Sie sich für Schladming gesteckt?
Für die Rennen gilt es, die Balance zwischen Aggressivität und Taktik zu finden. Diese Strategie habe ich in den vergangenen Rennen schon erfolgreich umsetzen können und war damit sehr schnell unterwegs.

Wie gehen Sie mit der Aufregung kurz vor dem Start um?
Mittlerweile habe ich schon sehr viele Rennen bestritten. Meine Startvorbereitung ist Routine, daran werde ich nichts ändern.

Ihnen war wichtig, dass Sie entspannt in diese Weltmeisterschaften starten. Warum?
Ich habe in diesem Jahr einiges umgestellt und fahre bisher eine sehr gute Saison. Die Entspannung zwischen den Rennen und gerade vor einem Großereignis ist enorm wichtig. Derzeit fühle ich mich gut und freue mich sehr auf die Entscheidungen in Schladming.

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