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Grenzgänger

Audi rüstet sich für eine internationale Zukunft: Mittlerweile hat das Unternehmen dreizehn Produktionsstätten in zehn Ländern - und auch an den deutschen Standorten gibt es immer mehr Mitarbeiter aus anderen Ländern.

 Der Niederländer Reinier ter Welle ist im September als internationaler Trainee bei Audi eingestiegen
Der Niederländer Reinier ter Welle ist im September als internationaler Trainee bei Audi eingestiegen
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Mit China als wichtigem Markt, drei italienischen Tochtermarken und einem stetig wachsenden globalen Netzwerk von Werken wird Audi immer internationaler. Auch die tägliche Arbeit im Unternehmen wird globaler: Teams arbeiten länderübergreifend, deutsche Mitarbeiter werden zu Expats, Bewerber interessieren sich vermehrt für Jobs im Ausland. Auf der ganzen Welt treffen sich Audi-Mitarbeiter zum Erfahrungsaustausch.

Einer, der dazu beiträgt, ist Reinier ter Welle. Der gebürtige Niederländer ist seit gut einem Jahr in Deutschland und seit September 2013 Trainee bei Audi. „Ich fand das Programm spannend, weil es abteilungsübergreifend ist und man viele Bereiche kennenlernt“, erzählt der 26-Jährige. „Zudem ist ein Auslandsbaustein integriert, durch den man neue Einsichten gewinnt und sich international vernetzen kann.“

Audi International

Mit dem Wachstum des Unternehmens wird auch der Stammsitz in Ingolstadt internationaler

Im Konzernverbund können die Trainees in ihrem Auslandsmodul aus einer Vielzahl von Ländern wählen. Für ter Welle geht es wahrscheinlich nach China. „Im Vorfeld so einer Entscheidung wird einem bewusst, wie viele Schnittstellen es länderübergreifend gibt, wie vernetzt das Unternehmen bereits ist und wie gut die internationale Zusammenarbeit funktioniert“, erzählt der studierte Industrial Design Ingenieur.

Um diesen Austausch zu gewährleisten, gibt es neben dem Traineeprogramm eine Vielzahl länderübergreifender Projekte. Das StartUp-Europe-Programm, das sich speziell an spanische und italienische Ingenieure mit kürzlich abgeschlossenem Hochschulstudium wendet, oder das Managementprogramm ACEMpro, bei dem Experten speziell für den chinesischen Markt entwickelt werden, sind nur einige Beispiele dafür. „Mit unseren zahlreichen Angeboten richten wir uns an Talente aus verschiedenen Herkunftsländern mit unterschiedlichen Berufswünschen“, erklärt Michael Groß, Leiter des Audi Personalmarketing.

Audi International

Personalmarketingchef Michael Groß

Als weltweit attraktiver Arbeitgeber rüstet sich der Automobilbauer für seine internationale Zukunft. Mittlerweile hat das Unternehmen dreizehn Standbeine in zehn Ländern. Wenn die Ingolstädter im Jahr 2015 die Produktion in Brasilien und ein Jahr später in Mexiko aufnehmen, kommen noch zwei weitere hinzu.

Doch auch an den deutschen Standorten arbeiten immer mehr Europäer wie Reinier ter Welle. Ein Trend, den Audi bewusst antreibt – denn das Unternehmen weiß um die Bedeutung multinationaler Teams. Aus diesem Grund stellen die Ingolstädter das bewährte Stellenportal jetzt auch in englischer Sprache zur Verfügung. „Auf unserem Wachstumspfad erleichtern wir den interessierten Bewerbern damit auch den Einstieg an den deutschen Standorten“, erklärt Michael Groß.  

Reinier ter Welle hat sprachlich und geographisch über den Tellerrand geblickt. Nach mehreren Stationen in der Technischen Entwicklung wird er bei Audi künftig im Simultaneous Engineering eingesetzt: „Ich wusste früh, dass ich in der Automobilindustrie arbeiten will“, sagt er. „Dieses Ziel habe ich erreicht und es entspricht genau meinen Erwartungen.“

Mehr zu Karrieremöglichkeiten bei Audi sowie die Stellenausschreibungen in deutscher und englischer Sprache finden Sie unter www.audi.de/karriere und auf Facebook unter www.facebook.de/audikarriere.

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