Malen nach Strahlen dank Matrix Laser

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Audi Lichttechnologie – Teil 1

Ob Matrix Laser-Scheinwerfer oder organische LED: Die Lichtinnovationen, die Audi in den kommenden Jahren auf den Markt bringen wird, verbinden Ästhetik mit erstaunlichen Funktionen.

Nur der Mond spiegelt sich in der Motorhaube, ansonsten herrscht völlige Dunkelheit. Doch diese Nacht ist eine Illusion. Draußen strahlt in Wirklichkeit die Sonne, und der „Mond“ ist eine Deckenleuchte im Lichtkanal des Audi Lichtassistenzzentrums. Stephan Berlitz macht einen Schritt auf den Prototypen zu. Er kennt ihn bestens, denn er verantwortet bei Audi die Entwicklung der Lichtinnovationen. Längst geht es in seinem Tätigkeitsfeld nicht mehr nur um einzelne Scheinwerfer: Das Auto vor ihm ist ein Gesamtkunstwerk der Lichttechnologie.
Berlitz holt sein Smartphone aus der Tasche, per App entsperrt er die Türen und wird sogleich persönlich begrüßt: Die Frontscheinwerfer projizieren ein „Servus“ und das Emblem von Bayern München, seinem Lieblingsverein, auf den Boden. Die markante Signatur des Tagfahrlichts scheint auf und umrandet den nächsten Schritt automobiler Erleuchtung: die Matrix Laser-Technologie.

Zebrastreifen
Erkennt das Auto einen Fußgänger am Straßenrand, kann es per Licht mit ihm kommunizieren: „Das Auto gibt dem Passanten zum Beispiel das Zeichen, über die Straße zu gehen. Es kann ihn aber auch warnen, wenn ein schnelles Auto von hinten kommt“, erklärt Stephan Berlitz, Leiter Entwicklung Licht-innovationen/Funktionen bei Audi. „Der Fußgänger kann den Bereich hinter dem Auto nicht einsehen, das Auto aber schon.“ Dabei helfen dem Fahrzeug Kameras, Radar- oder Ultraschallsensoren.

Eine halbe Million Spiegel

Die Matrix Laser-Technologie bietet weitaus mehr Möglichkeiten als persönliche Begrüßungs­szenarien. Während die Schein­werfer die Straße in jeder Situation perfekt ausleuchten, sparen sie andere Verkehrsteilnehmer präzise aus, so dass trotz Fernlicht niemand mehr geblendet wird.

Dazu können Objekte wie zum Beispiel Verkehrs­schilder oder Fußgänger am Straßenrand mittels Licht markiert und so gezielt hervorgehoben werden. Das erhöht die Aufmerk­samkeit des Fahrers und damit auch die Sicher­heit. Alternativ können auch Verkehrsschilder gezielt ausgeblendet werden, da­mit der Fahrer diese optimal erkennt, ohne durch die Reflexion des hellen Fernlichts geblendet zu werden.

 

Stephan Berlitz verantwortet bei Audi die Entwicklung der Lichtinnovationen.

Lichtmalerei

Außerdem lassen sich die unterschiedlichsten Formen und Signale auf den Asphalt projizieren. So zeichnen beispielsweise in besonders engen Passagen zwei Lichtstreifen die exakte Fahr­spur und Fahrzeugbreite auf die Straße, in der das Auto in den nächsten Augenblicken fahren wird. „Jeder kennt das mulmige Gefühl beim Befahren enger Baustellenpassagen“, erläutert Berlitz die Situation. „Komme ich an dem breiten Lkw vorbei? Die Lichtspuren geben dem Fahrer ein sicheres Gefühl, und er fährt deutlich entspannter durch die Engstelle.“

Und der Lichtexperte geht noch einen Schritt weiter: Wenn in einigen Jahren das pilotierte Fahren die Automobilbranche revolutioniert habe, werde das Matrix-Licht sein Potenzial noch stärker zur Geltung bringen, denn dann seien völlig neue Kommunikationsformen zwischen den Verkehrsteilnehmern gefragt.

„Das Auto wird künftig auf verschiedenste Art und Weise mit Fußgängern kommunizieren“, erläutert Berlitz. Und zwar auch, wenn der Fahrer gerade abgelenkt sein sollte, weil er zum Beispiel Mails liest – denn künftig kann das Auto selbst fahren. Dann geben zum Beispiel Lichtsignale Hinweise auf die Fahrtrichtung oder es helfen Lichtteppiche bei der Entscheidung zur Über­querung eines Zebrastreifens.

 

Am Mittwoch, 27.01.2016, veröffentlichen wir Teil 2 zum Thema Lichttechnologie. Darin geht es um die zweite große Innovation in der Lichttechnologie, die Audi schon bald auf die Straße bringt: OLED.

Erkennt das Auto einen Fußgänger am Straßenrand, kann es per Licht mit ihm kommunizieren: „Das Auto gibt dem Passanten zum Beispiel das Zeichen, über die Straße zu gehen. Es kann ihn aber auch warnen, wenn ein schnelles Auto von hinten kommt“, erklärt Stephan Berlitz, Leiter Entwicklung Licht-innovationen/Funktionen bei Audi. „Der Fußgänger kann den Bereich hinter dem Auto nicht einsehen, das Auto aber schon.“ Dabei helfen dem Fahrzeug Kameras, Radar- oder Ultraschallsensoren.

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Der Matrix Laser-Scheinwerfer kann Lichtsignale auf die Straße projizieren, die dem Fahrer ¬hilfreiche Hinweise geben. So wird ihm zum Beispiel nahegelegt, Abstand zum ¬Vordermann zu halten oder in Kürze abzubiegen – eine sinnvolle Unterstützung beim Einsatz von Navigationsgeräten. Die Lichtsignale helfen aber auch allen anderen Verkehrs¬teilnehmern ringsherum. -Gefahrensituationen beim Spurwechsel werden ¬dadurch ¬minimiert.

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Fußgänger, Wildtiere oder etwa Straßenschilder können gezielt angestrahlt werden. Der Matrix Laser-Scheinwerfer erkennt Umrisse präzise und kann sie somit gezielt ¬markieren. Dadurch lenkt er die Aufmerksamkeit des Fahrers -unmittelbar auf das ¬angestrahlte Objekt am ¬Fahrbahnrand, wodurch sich die Sicherheit für alle Verkehrs¬teilnehmer verbessert.

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Hier setzt Audi auf Bewegung und Intuition: Ein Teil des Lichtfeldes ist breiter als der Rest. Er bewegt sich – je nach Standpunkt des Fußgängers – in die gewünschte Richtung und lässt somit keine Missverständnisse zu. Der Fußgänger weiß sofort, dass und in welche Richtung er gehen kann. „Wir wollen keine Schriftzüge projizieren, sondern intuitive Signale senden“, sagt Berlitz. „Dabei müssen wir global denken – sprachunabhängig und auch ohne Symbole.“

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Matrix LED-Scheinwerfer Audi A5
Aus dem Audi MediaCenter

Licht

Sehen und gesehen werden ist eine der wichtigsten Gesetzmäßigkeiten im Straßenverkehr. Mit innovativen Licht-Technologien kommt der Ingolstädter Premiumhersteller dieser Maxime nach und verbindet sie mit einem ausdrucksstarken Design.

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