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Für einen Tag Superheld

Tony Stark alias Iron Man ist im neuen Film mit dem Audi R8 e-tron unterwegs. Für seinen Gastbeitrag im Audi Blog konnte sich auch Jens Stratmann einen Tag lang als Superheld fühlen - und berichtet von seinen Erlebnissen mit dem Flitzer.

 Das Auto für Superhelden: der Audi R8 e-tron
Das Auto für Superhelden: der Audi R8 e-tron
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Wer wollte als Kind nicht auch ein Superheld sein? Bei mir war es damals Batman, später dann das A-Team und aktuell? Da wäre ich vermutlich gerne Tony Stark alias Iron Man. Im aktuellen „Iron Man 3“-Film fährt der einen Audi R8 e-tron – und Audi hat das „dynamische Duo aus Bielefeld“, also Jan Gleitsmann und mich (quasi Batman und Robin?), eingeladen sich einmal wie Tony Stark zu fühlen.

Von Bielefeld ging es nach Berlin, wo wir von einem weiteren Filmhelden abgeholt wurden: Wie im Film oder der Serie „Transporter“ fuhren wir in einem Audi A8 L und wurden anschließend zu einem ehemaligen Flughafen gebracht. Ehemaliger Flughafen in Berlin? Keine Angst, ich meine nicht den neuen, sondern tatsächlich Tempelhof – der legendäre Flughafen der Luftbrücke, wo ebenfalls viele Helden im Einsatz waren.

Dort stand er dann, der Audi R8 e-tron. Sein Kampfgewicht beträgt 1.788 Kilogramm, allein die Batterie bringt davon schon 577 Kilogramm auf die Waage. Der Rest? Ein Traum aus Carbon, Platin und weiteren leichten Werkstoffen. Der Antrieb erfolgt über die Hinterachse, zwei getrennt voneinander operierende Elektromotoren treiben jeweils ein Hinterrad an. Diese Ansteuerung erlaubt das sogenannte Torque Vectoring. So nennt man das gezielte Abbremsen und Beschleunigen einzelner Räder. Mit seiner Leistung von 280 kW oder der Kraft von 820 Nm wird der Audi R8 e-tron schnell vom ruhigen Gleiter zum Kurvenräuber.

Ruhiger Gleiter? Ganz so ruhig dann doch nicht: Zum Schutz der anderen Verkehrsteilnehmer und um dem Fahrer auch ein akustisches Feedback zu geben, wurde der e-Sound installiert. Bis zu einer Geschwindigkeit von 60 Kilometer pro Stunde hört man digitale Motorengeräusche, das klingt zugegeben etwas surreal, aber in der Realität doch ganz gut.

Wir haben den Audi R8 e-tron auf der abgesperrten Teststrecke ausprobiert und schnell eine Lieblingseinstellung gefunden: ESP auf Sport und den Fahrdynamikschalter auf Dynamik. Dann steht die komplette Leistung zur Verfügung und auch das Heck lässt etwas mehr zu. In Berlin selbst bin ich sehr gerne im automatischen Modus gefahren, oft sogar langsamer als eigentlich erlaubt.

Besonders begeistert bin ich von dem neuen AMOLED-Innenspiegel. Auf einem 6,8 großen und nur 7 Millimeter flachen Display wird das rückwärtige Bild angezeigt – ganz ohne störende Säulen. Ein weiterer Vorteil: Den Spiegel muss man nicht einstellen, der passt irgendwie immer. Das Bild wird vom System aufgearbeitet, so dass man stets den perfekten Rückblick hat.

Erwähnen möchte ich auch noch die GFK-Federn. Viele Hersteller sprechen von Downsizing und Gewichtsersparnis, haben dann allerdings noch schwere Stahlfedern verbaut. Audi hat beim Audi R8 e-tron alle Register gezogen und die Stahlfedern vom Fahrwerk durch GFK-Federn ersetzt. Resultat: 40 Prozent weniger Gewicht bei gleicher Festigkeit.

Testfahrt Audi R8 e-tron

Jens Stratmann mit dem Audi R8 e-tron im Berliner Stadtverkehr

Superhelden, die fliegen können, brauchen kein Fahrzeug, das über 200 Kilometer pro Stunde schnell ist, bei dieser Geschwindigkeit ist der Audi R8 e-tron nämlich abgeregelt. Ich weiß nicht, wie viele Gleichteile Tony Stark bei seinen Iron Man-Anzügen hatte. Wenn man den Audi R8 e-tron mit einem herkömmlichen R8 Coupé vergleicht kommt man auf gleiche neun Teile. Das hätte man nicht erwartet, oder?

Der Audi R8 e-tron ist ein Fahrzeug für Superhelden. Otto Normal, Jan Gleitsmann und Jens Stratmann können dieses Fahrzeug derzeitig nicht käuflich erwerben. Das scheitert nicht nur am nötigen Kleingeld, es liegt an der Tatsache, dass Audi den R8 e-tron nicht anbietet und ihn als fahrenden Technologieträger einsetzt. Es war schon ein verdammt gutes Gefühl, mit einem Elektrosportwagen durch die Straßen von Berlin zu gleiten. Quasi emissionsfrei vorbei an der Siegessäule. Und ich gestehe: Ich fühlte mich wie Tony Stark, als ich das Blitzlichtgewitter am Brandenburger Tor gesehen habe. Ich bin begeistert von der Fahrdynamik, dem spürbaren Vorteil des Torque Vectoring und auch von der Rückmeldung des Lenkrads. Sehe ich den Audi R8 e-tron als Entwicklungsträger, freue ich mich über die Features der Zukunft: AMOLED-Innenspiegel im Innenraum, GFK-Feder unter der Karosserie und auch weiterhin Fahrzeuge, die Fahrspaß mit sich bringen.

Die Fotos im Artikel sind von Jan Gleitsmann. Er hat zusammen mit Jens Stratmann auch das Video produziert, das den Audi R8 e-tron in Aktion zeigt. Mehr über das Auto lesen Sie außerdem in unserem weiteren Gastbeitrag „Benzin im Blut war gestern“.

 

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A8 L

Kraftstoffverbrauch kombiniert in l/100 km: 7,3-7,5**;
CO2-Emission kombiniert in g/km: 197-190**

**Angaben zu den Kraftstoffverbräuchen und CO2-Emissionen sowie Effizienzklassen bei Spannbreiten in Abhängigkeit vom verwendeten Reifen-/Rädersatz.

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