Audi Biking Xperience

Mit dem Rad durch die Konzernwelt

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Audi Biking Experience

Sieben Tage, 1.094 Kilometer, 13 Radfahrer - das ist die Audi Biking Xperience. Heute ist der Startschuss für die Jubiläumstour gefallen, bei der Audi-Mitarbeiter von Neckarsulm in die Volkswagen-Zentrale nach Wolfsburg radeln. Seit zehn Jahren fahren die radelnden Audianer verschiedenste Konzernstandorte an. Im Audi Blog blicken sie auf die bewegte Zeit zurück.

Audi Biking Xperience
Zusammen strampelt es sich leichter.

Bruno Gurr sitzt auf seinem Rennrad. Bei 15 Prozent Steigung strampelt er die Turracherhöhe in Österreich hinauf. Die letzten Worte, die er gewechselt hat, liegen schon einige hundert Meter zurück. Er konzentriert sich voll auf seinen Atem, sein Blick fällt auf die Schaltung: Kann ich noch einen Gang runter schalten? Als das Treten immer schwerer fällt, hebt er den Kopf – die Straße vor ihm kippt nach oben in den Himmel. 22 Prozent Steigung voraus.

Seit sich die Audi Biking Xperience (ABX) 2007 zu ihrer ersten Radtour zu Lamborghini auf den Weg gemacht hat, sind zehn Jahre vergangen. Zehn Jahre, in denen die Biker gemeinsam 287 Stunden unterwegs waren, mehr als 10.000 gemeinsame Kilometer zurückgelegt und neun Standorte in sieben Ländern besucht haben.

Damit sind sie echte Botschafter für die Internationalität des Unternehmens. In diesem Jahr kommt mit Wolfsburg der zehnte Standort hinzu. Die Idee hatte Gurr: „Ich habe mir mit Ende 40 Gedanken über meine Gesundheit gemacht. Als leidenschaftlicher Radfahrer habe ich mir dann Verbündete gesucht – in der Gruppe macht es einfach mehr Spaß.“

Zehn Jahre Audi Biking Experience

Interessierte Kollegen fanden sich ebenso schnell wie die Mission, andere Werke anzufahren. „Wir dachten uns: Bis zu unserer Rente könnten wir es schaffen, alle Produktionsstandorte von Volkswagen zu besuchen“, sagt ABX-Mitglied Peter Biersack. „Es sollte eben nicht nur eine sportliche Herausforderung sein, sondern auch etwas mit der Arbeit zu tun haben“, ergänzt Michael Blenk.

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Anfeuern auf Italienisch. Noch 263 Kilometer bis Verona.

Győr, Le Mans nach Changchun: kein Ziel zu weit

Die Audi Biking Xperience vereint seitdem unterschiedlichste Audi-Mitarbeiter. Sie sind Sachbearbeiter und Manager, kommen aus diversen Geschäftsbereichen und von den Standorten Neckarsulm, Ingolstadt und Brüssel. Judith Will ist die einzige Frau, die sich auf den Touren behauptet. „Einen Frauenbonus habe ich allerdings nicht, ich muss genauso mithalten wie alle anderen“, sagt sie. Und der 69-jährige Erich Pasch beweist: Selbst die Rente ist kein Grund, vom Rad zu steigen.

Bei den Touren nach Modena, Győr, Brüssel, Martorell, Bratislava, Changchun, Bologna, Verona und Le Mans sind viele Erinnerungen zusammengekommen. Die Fahrt nach Brüssel im Jahr 2009 war eine besondere Herausforderung: Die komplette Strecke von mehr als 500 Kilometern legte die Gruppe auf dem Hinweg nonstop an nur einem Tag zurück – bei Regen und nur zwei Grad Celsius über den „Kühlschrank Ardennen“. So mancher Fahrer war froh, endlich anzukommen.

Gesamtbilanz: Erdball dreimal umrundet

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Peter Biersack bringt defekte Räder während der Tour wieder zum Laufen.

Beim Durchhalten helfe in solchen Extremsituationen die Gruppendynamik, sagt Gurr. „Man wächst in der Gruppe über sich hinaus und erreicht neue Ziele. Diesen Belastungen würde man sich alleine wahrscheinlich nicht aussetzen.“

Ein Kuriosum war die Fahrt von Peking nach Changchun – landschaftlich und kulturell. In den Pausen kehrte die Gruppe in kleine Gaststätten ein. „In China heißt das: ausgeräumte Wohnzimmer mit Tischen und Stühlen, Gemüse direkt aus dem Garten und frisch geschlachtete Hühnchen. Und alle waren sehr herzlich. Viele haben uns gegrüßt, sich aufs Rad gesetzt und unsere Helme anprobiert“, erinnert sich Gurr.

Seit ihrem Bestehen hat die Biking Xperience mehr als 124.000 Kilometer zurückgelegt – wenn man die Einzelleistungen der durchschnittlich zwölf Fahrer zusammenrechnet. Den Erdball haben sie damit dreimal umrundet.

150 Kilometer pro Tag bringt Radler an ihre Grenzen

Bei dieser Strecke und Tagesetappen von rund 150 Kilometern kommen nicht nur die Fahrer, sondern auch das Material an seine Grenzen. Die Pannenstatistik von Bertram Münch verrät: Plattfüße, gerissene Seilzüge und verlorene Sonnenbrillen gehören einfach dazu. Im Notfall müssen einfache Tricks helfen – wie in China, wo die Gruppe die Räder vor Ort geliehen hatte. „Nach rund 50 Kilometern traten bereits die ersten Komplikationen auf. Wir mussten die Speichengewinde mit Kaugummi sichern, bis der Verleih uns neue Laufräder vorbeigebracht hat,“ erzählt Biersack und lacht.

Ärgerlich ist, wenn nach einer Strecke von 240 Kilometern die letzte Bodenseefähre von Friedrichshafen in die Schweiz schon weg ist. „Es regnete in Strömen und man weiß in dem Moment einfach nicht, was man dazu sagen soll“, sagt Gurr und schüttelt den Kopf. „Aber dann packt unser belgischer IT-Kollege Christoph Lubkoll ein Kilogramm feinste belgische Pralinen aus. Das war ein echter Lichtblick.“ Judith Will ergänzt: „Wenn man nach so einem Tag wie erschlagen endlich am Hotel ankommt und sich in die Augen schaut, verbindet das einfach.“

Unterdessen nimmt Bruno Gurr weiter die 22 Prozent Steigung der Turracherhöhe in Angriff. Er fährt, bis ihm der Puls von innen an die Schädeldecke klopft. Ihm wird schummerig vor Augen – er muss absteigen. Das war das einzige Mal in zehn Jahren und fast all seinen Begleitern ging es genauso, erzählt Gurr. „Auf der gleichen Strecke wurde früher der quattro-Antrieb getestet. Der hätte uns auch geholfen.“

 

Die Auto Biking Xperience 2016 startet am 11.06.2016 um 8 Uhr am Audi Forum Neckarsulm. Interessierte erhalten auf Anfrage einen regelmäßigen Newsletter mit den Erlebnissen der einzelnen Etappen: AudiBikingXperience@gmail.com

Audi Biking Xperience

Die Audi-Radler auf dem Weg nach Changchun.

Das GPS hilft, wo Kartenmaterial nicht mehr ausreicht.

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Im chinesischen Straßenverkehr fallen die Audi-Biker auf.

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Bruno Gurr und Werkleiter Helmut Stettner übergeben den Spendenscheck über 1.340 Euro an Hans Hambücher, Vorstand der Stiftung „Große Hilfe für kleine Helden“.

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13 Radfahrer machen sich in diesem Jahr wieder auf zur Biking Xperience.

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Das Team der Audi Biking Xperience in China.

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Peter Biersack bringt defekte Räder während der Tour wieder zum Laufen.

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Zusammen strampelt es sich leichter.

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Begegnungen in Changchun.

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Auch das Werkzeug kam unterwegs immer mal wieder zum Einsatz

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Kurze Pause

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Neben dem Besuch bei Ducati stand auch noch ein Abstecher zu Lamborghini auf dem Programm

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Unterwegs in den Alpen

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Die Truppe auf einem der Alpenpässe

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Endlich am Ziel: die Radler angekommen bei Ducati

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Insgesamt 20 Audi-Mitarbeiter haben mit ihren Rädern die Alpen überquert

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Unterwegs nach Italien

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Audi Biking Xperience: Jubiläumstour für den guten Zweck
Aus dem Audi MediaCenter

Audi Biking Xperience: Jubiläumstour für den guten Zweck

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