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Härtetest in der Höhenkammer

Das 600 PS starke „Monster“ befindet sich mitten im Training. Exklusiv: Härtetest in der Höhenkammer. Dabei wird die Fahrt auf über 4.000 Höhenmetern simuliert. Wie das geht, zeigen wir Ihnen hier.

Werte der auf dieser Seite beworbenen Fahrzeuge:

Keine Angaben

Schließlich muss der S1 topfit sein, wenn er in knapp zehn Wochen den über 4.000 Meter hohen Pikes Peak erklimmen soll. Für das Audi Team heißt das: viel Arbeit. Denn der Rennbolide muss erst einmal auf Vordermann gebracht werden. Deshalb testen Thomas Bauch und Frank Friedmann vom Audi Sport Team den S1 in der Höhenkammer. Dabei wird die Fahrt auf über 4.000 Höhenmetern simuliert, wenn die Luft langsam knapp wird. Das geht auch an dem Audi Sport quattro S1 Pikes Peak nicht spurlos vorbei. Wir zeigen Ihnen, ob der Rennbolide den Härtetest in der Höhenkammer besteht:

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Alexander

28. June 2013 um 8:48
So sehr wir alle den legendären S1 Sport Quattro schätzen und so gern wir uns an die guten alten Zeiten in der Gruppe B erinnern, warum kommt die Firma Audi nicht einmal mit etwas neuem, anstatt krampfhaft an der Vergangenheit festzuhalten?
Firmen wie Peugeot haben die letzten 20 Jahre auch nicht geschlafen, sondern kontinuierlich Ihre Fahrzeug weiterentwickelt (siehe diesjähriger Pikes-Peak Wagen).
Das was Audi heutzutage bietet, ist weichgespülter Premium-Durschnittsbrei. Der Geist des Motorsports ist Eurer Firma leider abhandengekommen.

Andreas

1. January 2013 um 22:14
Hallo Stefan

Also in den Alpen läuft auch kein Mensch mit Atemschutz umher, es sei denn es brennt und er ist bei der Feuerwehr...

martin rädler

2. July 2012 um 11:10
Thahaha... 4000m und zu wenig sauerstoff? Warst wohl noch nie auf nem Gletscher skifahrn... Hochleistungssportler schlafen sogar in druckzelten mit simulierten 4000m... Um in niederen gebieten fitter zu sein...

Thomas

15. May 2012 um 4:36
Hallo Stefan,

1. 4000m = ca. 620mbar Umgebungsdruck, weiterhin 21% Sauerstoff, warum denn einen Atemschutz? Du meinst vielleicht eine Sauerstoffmaske, um die geringere absolute Sauersoffmenge auszugleichen. Aber das braucht man hier noch nicht, denn die machen da im Prüfstand keine sportlichen Höchstleistungen. Wenn, dann bräuchte das der Walter beim Fahren, aber der ist ein trainierter Sportler.

2. Dass Leute auf dem Rollenprüfstand sind, wird sich nicht vermeiden lassen, und wie ich das sehe, ist das Fahrzeug ordnungsgemäß gesichert. War ja auch schon ein paar mal auf dem Rollenprüfstand (o gott, ich bin glaub ich auch ums Auto gelaufen und hab in den Motorraum geschaut...)

3. doch, das kann man bei dem geringen Druckunterschied machen. Ich hab seit 2009 den Tauchschein, und da weiß ich, ab welcher Wassertiefe ich in einem Zug auftauchen kann, ohne dass es Probleme gibt. Und hier ists nicht anders.

4. + 5. + 6. Ja, was tut man nicht alles für die Show... der Zuschauer will halt was sehen

Alles in Allem sieht man, dass das Video doch hauptsächlich für die interessierten Laien gemacht wurde. Auch du als BMW- Ingenieur sollte das eigentlich bemerkt haben und dich nicht krampfhaft dran aufgeilen..

Stephan

12. May 2012 um 18:03
Kann es sein, dass man Audi noch nie etwas von Arbeitsschutzgesetzen gehört hat?!...

1. Höhenkammer-fast 4000m und dann ohne Atemschutz
2. Rollenprüfstand in Betrieb und neben dem Auto stehen Mitarbeiter
3. wenn da etwas passiert kann man so wie die Menschen drin sind (ohne Atemschutz) nicht mal die Tür aufmachen - außer die Leute brauchen kein Trommelfell mehr danach
4. dann läuft der Kameramann mal ums Auto und die laufende Rolle rumm
5. der Fahrer ist scheinbar zu unwissend, dass es auch Klebebänder oder Halter gibt um das Thermo-Ablesegerät zu befestigen und nicht mal so lässig in der Hand zu halten während er "fährt" und schaltet

und dann zum technischen

6. für was bitteschön macht der Kollege eine Laserpoint-Thermo Messung wenn ein Sensor schon verbaut ist (ja, der Sensor misst die Abgase und nicht die Turbinengehäusetemperatur, aber das reicht als Indikator wenn man eine Ahnung hat - oder man bringt eben noch eine Messstelle an).... auf jeden Fall ist so eine Messung auf ca. 1-2 Meter nicht mal annähernd genau - da kann man auch schätzen

zusammengefasst ...sehr sehr dilettantisch und unprofessionell....und sich dann premium nennen

Renate Stark

14. May 2012 um 9:32
Hallo Stefan,

Arbeitssicherheit ist ein fester Bestandteil der Unternehmensstrategie bei Audi. Die an der Aktion in der Höhenkammer beteiligten Mitarbeiter mussten sich im Vorfeld einem Gesundheitscheck unterziehen, vor Ort waren zwei ausgebildete Ersthelfer. Sollte es in der Höhenkammer zu Unregelmäßigkeiten kommen, kann mittels einer Sicherheitsschleuse umgehend reagiert werden. Und Mitarbeiter dürfen sich innerhalb der Höhenkammer nur an markierten Stellen mit einem Notaus-Schalter in unmittelbarer Nähe aufhalten. In diesem Video konnte die Arbeit der Kollegen nur auszugsweise dargestellt werden. Die Messungen in der Höhenkammer gingen aber weit über das Gezeigte hinaus.

Viele Grüße aus Ingolstadt
Renate Stark