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Johannes Polgar über Segeln und Autos

Bei der AMI in Leipzig zeigen zeigen Jungsportler vom Audi Sailing Team Germany an Segel-Simulatoren ihr Können. Mit dabei ist auch Johannes Polgar, zweifacher deutscher Meister und Europameister 2010 im Starboot. Wir haben ihn zum Interview getroffen.

 Johannes Polgar
Johannes Polgar
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Sportlich zeigt sich Audi auf der AMI in Leipzig. Segel-Übungsmodule auf dem Messestand laden die Besucher ein, ihr Talent zu testen. Für Tipps und Tricks stehen die Jungsegler des Audi Sailing Team Germany zur Verfügung, die Audi auf der AMI zu unterstützen. Mit dabei ist auch Johannes Polgar, zweifacher Deutscher Meister, Europameister und Olympiateilnehmer in der Olympischen Starbootklasse. Wir haben die Gelegenheit genutzt und mit ihm gesprochen.

Gemeinsam mit der Seglerin Constanze Stolz hast du den A3 auf der AMI Leipzig enthüllt. Wie passt für dich Segeln mit der Marke Audi zusammen?
Beim Segeln verbinden sich technische Ansprüche mit Natur und Sportlichkeit und das sehe ich auch in der Marke Audi. Die Technik beim Segeln ist eine progressive Entwicklung. Man sucht immer nach anderen Wegen das Boot hydrodynamisch und aerodynamisch zu optimieren, um aus den vorhandenen Mitteln das Beste heraus zu holen. Es ist etwas Besonderes, diesen Sport zu betreiben, denn Segeln begeistert und setzt positive Emotionen frei – und genau darin besteht auch die Gemeinsamkeit mit der Marke Audi.

Heute auf der AMI und morgen schon wieder auf dem Wasser. Ist Autofahren mit Segeln vergleichbar?
Unbedingt, denn die Fahrfreude, die man beim Autofahren erlebt, ist vergleichbar mit den Gefühlen, die ein Segler beim Steuern seines Bootes erlebt. Der Autofahrer fühlt sich verbunden mit seinem Fahrzeug und genau so geht es dem Segler.

In knapp zwei Wochen beginnt die Kieler Woche. Rund 4.500 Segler aus aller Welt werden erwartet. Wie hast du dich gemeinsam mit dem Audi Sailing Team Germany darauf vorbereitet?
Das Team trainiert schon seit einigen Monaten in Kiel am Olympia Stützpunkt. Die Kieler Woche ist für die deutschen Segler natürlich eine Art „Heimspiel“ und deshalb ist es auch eine ganz besondere Motivation, diese zu gewinnen.

Training und Vorbereitung sind in jedem Sport wichtig. Wie unterstützt du die Teams des Audi Sailing Team Germany, die derzeit für Olympia trainieren?
Wir halten einen sehr intensiven Wissensaustausch. Das bedeutet, dass wir unsere Erfahrung und unser Know-How uneingeschränkt an die jeweiligen Teams weiter geben. Zudem besprechen wir Videomaterial, das wir beim Training drehen, und analysieren Stärken und Schwächen – eben das typische Sparring, das man braucht, um erfolgreich zu sein.
Dieser Wissensaustausch ist auch genau der Vorteil, den das Audi Sailing Team Germany hat. Denn dadurch wachsen wir in Deutschland als eine Mannschaft zusammen.

Zu guter Letzt: Wie siehst du die Medaillenchancen für Olympia?
Wir schicken die bisher jüngste und motivierteste Mannschaft nach London / Weymouth. Ich bin begeistert von dem Spirit, der sich in dem Team entwickelt hat. Mein persönlicher Tipp: Zwei Medaillen in London / Weymouth und 2016 in Rio de Janeiro werden wir schon zu den führenden Seglerteams der Welt gehören.

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