Modell Audi design UNIverse 2017

Das Design von morgen heute erleben

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Studenten go Audi design UNIverse

Sie sind gekommen, um zu begeistern: 54 Nachwuchstalente aus fünf Design-Akademien präsentieren auf der sechsten Audi design UNIverse ihre Visionen der Mobilität von morgen. Ob Seetang oder Holz, Jet-Auto oder Bus: Vorhang auf für die automobile Zukunft.

Dashboard
Auf der Audi design UNIverse werden nicht nur Exterieurdesigns vorgestellt, sondern auch innovatives Interieur: Das Dashboard von morgen "sKin" begeistert. Designer: Christian Hametner, Steffen Moll (Hochschule München)

Spannung liegt in der Luft der Präsentationshalle. Mit Pinzette und Präzision bringt Tomáš Jančařík die Vier Ringe auf seinem Exponat an. Ein paar Meter entfernt poliert Mohammed Muqeet Shariff unter Hochdruck – bis alles glänzt. Julian Bell begutachtet kritisch sein Werk auf der Holzpallette und rückt es ein wenig zurecht. Die Studenten wissen: Gleich ist es so weit. Sie dürfen ihre Zukunftsvisionen präsentieren.

Unter den neugierigen Gästen ist auch Marc Lichte, Chefdesigner von Audi. Die Audi design UNIverse ist eine Plattform für Studenten, Hochschulen und Audi-Design. Dieses Jahr öffnet die kreative Ideenschmiede zum sechsten Mal ihre Türen.

Mit dabei sind 54 internationale Studenten der Academy of Fine Arts and Design Bratislava, Politecnico di Milano, Scuola Politecnica di Design Milano, FH Joanneum aus Graz und der Hochschule München sowie ihre von Audi design unterstützten Projekte.

„Für uns bietet Audi design UNIverse die Chance, die Perspektive zu wechseln und die Zukunft durch die Brille der nächsten Generation von Designern zu erleben“, erklärt Klemens Rossnagel, verantwortlich für den Bereich Research und Recruiting im Audi design. Er betreut die Studenten über den gesamten Prozess und entdeckt so frühzeitig potentielle Nachwuchstalente. Eine strategisch wichtige Aufgabe, denn bei Audi ist man sich einig: Mit den richtigen Leuten kann man alles erreichen. Audi bietet das professionelle Wissen und die Erfahrung, die Studenten bringen Kreativität und neue Impulse.

Die Rechnung geht auf. Das Team um Marc Lichte legt besonderen Wert darauf, mehr über die Wünsche, Träume, Sehnsüchte und Ängste der Studenten zu erfahren. Diese Emotionen bringen die Talente in Exponaten zum Ausdruck. Dafür stehen ihnen ein bis zwei Semester Zeit zur Verfügung. Das Motto in diesem Jahr lautet: Transformation. „Alles verändert sich, auch das Design. Wir müssen über uns hinauswachsen und jenseits unseres Wissens und unserer heutigen Vorstellungskraft denken und agieren“, sagt Lichte.

Marc Lichte, Chefdesigner von Audi, im Gespräch mit Studenten der Scuola Politecnica di Design Milano.

Marc Lichte (zweiter von links), Chefdesigner von Audi, im Gespräch mit Studenten der Scuola Politecnica di Design Milano. Modelle: Audi Aura (links), Audi One Space

Wie sieht das Design der Zukunft aus?

Die Studenten haben viele Antworten. Der Trend des Automobils geht weit über das reine Fahrerlebnis hinaus. Es entwickelt sich zum besonderen Lebensbereich und emotionalen Begleiter – autonom und elektrisch.

Die Schöpfer des Audi Aura konstruierten ihr Modell in Anlehnung an das Yin und Yang Prinzip, das etwa zum Meditieren oder Stressabbauen ausgerichtet ist. Informationen koordiniert der Fahrer via Gefühlslage oder Sprachsteuerung. Sportler aufgepasst: Erholung bietet auch Audi Revive, der mit integrierten Premium-Regenerations-Technologien bis zu vier Sportler vor und nach Events verwöhnt. Sportler und Muskeln sagen danke.

 

Zur Ruhe kommen? Im "Audi Aura" kein Problem. Designer: Peng-Cheng Zhan, Aleksander Krupa, Kartheek Malagondla, Akshay Prakash, Amey Waghodkar (Scuola Politecnica di Design Milano)

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Die Talente des "Audi Aura" stellen sich vor: Peng-Cheng Zhan, Aleksander Krupa, Kartheek Malagondla, Akshay Prakash und Amey Waghodkar. (Scuola Politecnica di Design Milano)

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Überzeugt mit äußeren und inneren Werten: "Audi Revive". Designer: Palash Agrawal, Giacomo Dionisi, Dwayne Graafland, Duncan Machi, Reece May (Scuola Politecnica di Design Milano)

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Work this way

Das Auto als Arbeitsplatz. Daran knüpft der Audi One Space an, ein Carsharing-Auto, das speziell für Digitale Nomaden entwickelt wurde. „Zu Hause am Schreibtisch arbeiten ist langweilig oder ablenkend“, erzählt der kanadische Mitentwickler Julian Bell. „Wir kreieren den Arbeitsplatz auf Rädern. Er bringt die Kunden an unterschiedliche Orte und sorgt so für Inspiration und Kreativität.“

Einen ähnlichen Ansatz setzten auch die Design-Talente der FH Joanneum in Graz um. Viele Pendler verbringen mehr als 50 Minuten am Tag in ihrem Auto. Zeit, die man effizienter nutzen kann. Zum Beispiel in einem Office-on-Wheels. Der autonome Bus, in Kooperation mit MAN, bietet Platz für 29 Personen, die sich in drei Bereichen aufhalten können, einem Konferenz- und Arbeitsbereich sowie einer Lounge. Für die Entwickler Julia Quentin und Lennert Bramski steht fest: „Unsere Idee ist simpel und realistisch. Technologien und Bedürfnisse dafür sind vorhanden. Es ist nur noch eine Frage der Zeit, bis die Visionen umgesetzt werden.“

Für digitale Nomaden: der "Audi One Space". Designer: Julian Bell, Shrikant Durwaas, Berk Kaplan, Joao Raiol (Scuola Politecnica di Design Milano)

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Der "Audi One Space" aus einem weiteren Blickwinkel. Designer: Julian Bell, Shrikant Durwaas, Berk Kaplan, Joao Raiol (Scuola Politecnica di Design Milano)

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Das Team der Scuola Politecnica di Design Milano präsentiert ihr Exponat "Audi One Space". Designer: Julian Bell, Shrikant Durwaas, Berk Kaplan, Joao Raiol

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Ein Blick in den "MAN Commuter Bus" der FH Joanneum in Graz. Designer: Lennart Baramsky, Julia Quentin

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Steer this way

Ein sportliches Zukunftsauto ohne Lenkrad? Unmöglich, sind sich Design-Talente von FH Graz und Politecnico di Milano einig. Der Audi Rebellion vereint zwei Szenarien: Im Kipp-Wechsel kann der Fahrer zwischen einem autonomen und aktiven Fahrmodus entscheiden. Holzdämpfungen garantieren ein unvergleichliches Fahrerlebnis. Der Audi Zephiors vereint Hybrid- und Rennauto. Die Architektur sorgt neben Kurvenspaß für geringen Luftwiderstand sowie niedrigen Kraftstoffverbrauch.

Autonom unterwegs oder aktiv am Lenkrad? Mit "Audi Rebellion" ist beides möglich. Designer: Frieder Heitmann, Dominik Lavorato (FH Joanneum Graz)

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In der Heckansicht birgt der "Audi Rebellion" ein überraschendes Design. Designer: Frieder Heitmann, Dominik Lavorato (FH Joanneum Graz)

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Der "Audi Rebellion" kombiniert die Technologien von heute und morgen. Designer: Frieder Heitmann, Dominik Lavorato (FH Joanneum Graz)

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Auch hier liegt der Fokus auf dem Antrieb: Der "Audi Zephiors" vereint Hybrid- und Rennauto. Designer: Ferdinando Avallone, Samuele Dell'Oro, Vincenzo Laviola (Politecnico di Milano)

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Feel this way

Die jungen Talente der Academy of Fine Arts and Design Bratislava haben die Transformation auf die Materialkunde übertragen und Substanzen für zukünftig nachhaltige Materialen erforscht. So könnten bald folgende Material-Konzepte die Automobilbranche revolutionieren: Zero-Waste oder Ocean-Waste Produktionen, Stoffe ohne Färbung, die ausschließlich aufgrund ihrer Struktur in einem bestimmten Farbspektrum leuchten, wärmeempfindliche Stoffe, die auf Berührungen reagieren sowie künstliches Bio-Leder aus Hopfenfasern der Bier-Produktion, elastischer Beton, Porzellan, Kork oder Seetang.

Stoffe, die ausschließlich aufgrund ihrer Struktur in einem bestimmten Farbspektrum leuchten. Inspirationsquelle: Der Schmetterling Morpho, dessen Flügel keine Pigmentierung haben. Designerin: Silvia Leitmannova (Academy of Fine Arts and Design Bratislava)

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Das Projekt "Kumo": wärmeempfindliche Stoffe, die auf Berührungen reagieren. Designerin: Karolína Ulrichová (Academy of Fine Arts and Design Bratislava)

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Ocean-Waste Produktion lautet die Devise für Monika Mandač und ihr Projekt "Go green" (Academy of Fine Arts and Design Bratislava)

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Silber, Gold oder Carbon? Kork ist die Zukunft. Prädikat: traditionell und innovativ zugleich. Modell: Audi in:sole, Designer: Jakub Štrpka (Academy of Fine Arts and Design Bratislava)

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"Nautiloos" - Heute in der Unterwasserwelt und morgen als Material im Audi. Designer: Tomáš Jančařík (Academy of Fine Arts and Design Bratislava)

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Martin Tittel ließ sich beim Design von morgen von der slovakischen Handwerkskunst inspirieren. (Academy of Fine Arts and Design Bratislava)

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Show this way

Die Talente der Hochschule München verknüpften autonomes Fahren mit Entertainment und Komfort durch effiziente und intuitive Interfaces. Mithilfe von CR4, einem Wearable in Form eines Ringes, muss der Fahrer im autonomen Modus nicht mehr auf das Dashboard zugreifen. Einfache Bedienungen sind über vier Knöpfe zu erledigen. Während AVA als virtuelle Assistentin in Form einer Glaskugel Sprache, Gesichtsausdrücke und Gestik erkennt, ermöglicht Scepter, in Form eines Zepters, Zugriff auf sekundäre Funktionen und präsentiert Informationen zur Umgebung.

Das Wearable "CR4" ermöglicht eine einfache Bedienung über vier Knöpfe und erspart die Bedienung des Dashboards im autonomen Fahrmodus. Designer: Fabian Frieß, Bruno Weicker (Hochschule München)

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Das Armband "Mojo" verbindet Fahrer und Auto. Designerin: Monika Otto (Hochschule München)

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"AVA" ist eine virtuelle Assistentin in Form einer Glaskugel, die Sprache, Gesichtsausdrücke und Gestik erkennt. Designer: Alexander Wolk-Karaczewski (Hochschule München)

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Bitte schwingen: "Scepter" ermöglicht Zugriffe auf sekundäre Funktionen und präsentiert Informationen zur Umgebung. Designer: Johanna Dübener, Daniel Schauer (Hochschule München)

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Die Ästehtik von Porzellan im Automobil der Zukunft präsentiert Laura Šunová. (Academy of Fine Arts and Design Bratislava)

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Wer hoch hinaus und dennoch am Boden bleiben möchte, dem sei "Audi Jet Experience" empfohlen. Geformt als Rakete, verleihen magnetische Technologien im Inneren das Gefühl, in der Luft zu schweben. Und das nicht zuletzt dank eines digitalen Concierge Services, ermöglicht durch Künstliche Intelligenz und Virtual Reality. Designer: Domenico Di Dia, Ivan Dulanovic, Tathagata Ghosh, Pablo Snachez Leal (Scuola Politecnica di Design Milano)

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Kennenlernen: Marc Lichte und die Ideenköpfe des "Audi Jet Experience". Designer: Domenico Di Dia, Ivan Dulanovic, Tathagata Ghosh, Pablo Snachez Leal (Scuola Politecnica di Design Milano)

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Emotionen garantiert "Audi Supersense": Dafür haben drei Studenten aus Mexiko, Indien und Polen eine taktile Membran in den Sitz eingebaut, die sich dem Körper des Fahrers anpasst. Spezielle Wandler erzeugen, abhängig von der Höhe der Beschleunigung, Frequenzen im Bereich von 15 bis 115 Hertz, die Empfindungen stimulieren. So garantieren sie reinstes Fahrerlebnis. „Das Auto ist ein exklusives Kunststück, ein Meisterwerk, das du dir selbst gestaltest“, erzählt Adrian Solis aus dem Team. Mithilfe eines 3D Holographic Projekt Assistenten kann sich jeder Kunde sein Automobil im Exterieur personalisieren. Designer: Michal Kurlej, Mohammed Muqeet Shariff, Adrian Solis (Scuola Politecnica di Design Milano)

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Es ist geschafft. Tosender Applaus. Die Next-Generation verneigt sich. Und wir uns vor ihnen. Das Design der Zukunft ist harte Arbeit und elektrisierend zugleich.

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