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Traumberuf: Profisportler

Die Audi Sportakademie fördert talentierte Nachwuchssportler in ihrem Internat. Von den insgesamt 22 Plätzen sind derzeit 18 vergeben. Das duale System bietet den Jugendlichen eine optimale Kombination aus Schule und Sport.

 Duales System: Nachwuchstalenten aus Fußball und Eishockey bietet die Audi Sportakademie eine Kombination aus Schule und Sport
Duales System: Nachwuchstalenten aus Fußball und Eishockey bietet die Audi Sportakademie eine Kombination aus Schule und Sport
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An der Tür hängt ein weißes Schild, sorgfältig an allen vier Ecken mit Klebeband befestigt. Darauf in ordentlicher Schrift zu lesen: „Bitte nicht wecken! Habe erst zur zweiten Stunde.“ Geschrieben wurde es von einem der 18 Jugendlichen aus der Audi Sportakademie in Ingolstadt. Das Internat ist ein Gemeinschaftsprojekt des Fußballvereins FC Ingolstadt 04 und des deutschen Eishockeymeisters ERC Ingolstadt. Mit 22 Apartments, Aufenthalts- und Freizeiträumen bietet es genug Platz für sportliche Nachwuchstalente aus den Sportbereichen Fußball und Eishockey.

„Wir sind stolz, bei einem solchen Projekt gemeinsam mit dem FC Ingolstadt zusammenzuarbeiten. Seit dem Start der Audi Sportakademie haben wir ein sehr positives Feedback erfahren und möchten unseren Nachwuchs nachhaltig für die Region fördern“, erzählt Claus Gröbner, Geschäftsführer des ERC Ingolstadt. Den Jugendlichen, alle zwischen 14 und 19 Jahren, wird eine ganzheitliche Betreuung geboten. 24 Stunden täglich, sieben Tage die Woche sind Pädagogen vor Ort um die Sportler optimal zu betreuen.

Das Internat kombiniert Schule und Sport. Nicola Knabl, Geschäftsführerin der Audi Sportakademie, ist es wichtig, dass die Nachwuchssportler einen geregelten Tagesablauf haben: „Die meisten Jugendlichen stehen gegen sechs Uhr auf und fahren um sieben mit dem Bus zur Schule. Wenn sie dann nach Hause kommen gibt es Mittagessen und sie müssen, genau wie andere Kinder, ihre Hausaufgaben machen.“

Eine beliebte Freizeitaktivität bei den Jugendlichen ist das Kicker spielen. Dabei geht es nicht um Gewinnen oder Verlieren - was zählt ist der Spaßfaktor

Danach steht das Training für die Nachwuchstalente auf dem Programm. Obwohl sie einen sehr geregelten Ablauf haben, bleibt den Jungs auch Zeit für sich. Am liebsten treffen sie sich dann mit Freunden, spielen Tischtennis oder Kicker. Aber auch Extraeinheiten sind für viele von ihnen ein Muss: „Von meinem Zimmer aus sehe ich, wie die Profis trainieren. Das ist für mich die größte Motivation“, erzählt Florian Shalaj. Der 17-jährige Münchner wurde von seinem jetzigen Trainer Stefan Leitl entdeckt und fühlt sich im Audi Sportinternat sehr wohl: „Ich wohne zwar nicht mehr zu Hause, sehe meine Eltern aber trotzdem sehr oft. Bei meinen Spielen sind sie immer dabei.“

Auch für den 15-jährigen Christian Schneider ist das duale System eine tolle Sache. Nach einem Turnier bekam er das Angebot in die Audi Sportakademie aufgenommen zu werden: „Sowohl ich als auch meine Eltern waren begeistert. Natürlich fällt es anfangs schwer in ein Internat zu ziehen, aber ich habe mich hier bestens eingelebt. Der Kontakt zu meinen Eltern leidet unter der Situation nicht. Ich telefoniere jeden Tag mit ihnen.“

Florian Shalaj bleibt am Ball. Fußball ist für den 17-Jährigen nicht nur ein Hobby. Er ist einer von derzeit 18 Nachwuchssportlern der Audi Sportakademie

Bei so vielen ehrgeizigen Jungs könnte man meinen, dass es oft Streit gibt. „Das ist absolut nicht der Fall“, klärt der rechte Verteidiger Shalaj auf. „Wir verstehen uns untereinander bestens. Soweit es die Zeit zulässt, schauen wir gegenseitig bei unseren Spielen zu. Wir verfolgen alle dasselbe Ziel und motivieren uns gegenseitig.“ Florians Vorbild ist übrigens Christiano Ronaldo und genau wie der, will er auch einmal Profifußballer werden.

 

 

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