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Treffpunkt der digitalen Vorreiter

Digitale Trends stehen noch bis Dienstag in München im Fokus der Innovationskonferenz DLD. Rund 800 internationale Teilnehmer diskutieren über digitale Wirtschaft, Technologie und Medien im Internetzeitalter – unterstützt von Audi.

 Rund 800 internationale Gäste disktuieren in München drei Tage lang über digitale Trends
Rund 800 internationale Gäste disktuieren in München drei Tage lang über digitale Trends
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Die Transformation von Märkten, Medien, Kultur und Gesellschaft durch das Internet und neue digitale Geschäftsmodelle stehen seit Sonntag im Fokus von Europas führender Digital- und Innovationskonferenz DLD. Rund 800 internationale Referenten und Gäste diskutieren drei Tage lang in München über digitale Trends – darunter Dan Rose von Facebook, Aaron Koblin von Google oder Zapos-Gründer Toni Hsieh. Unter dem Motto „Patterns that Connect“ geht es 2013 um das Thema Big Data.

Unter der Schirmherrschaft von Medienunternehmer Hubert Burda und dem israelischen Investor Yossi Vardi vernetzt DLD bereits zum achten Mal Pioniere und Vordenker verschiedenster Branchen. Als Seismographen für Veränderungen sind Lifestyle, Design, Musik und Kunst ebenfalls Themen der Konferenz. Audi unterstützt DLD erneut als Partner, bietet mit der Audi Speakerloung einen Ort zur Vernetzung und stellt das VIP-Shuttle mit 40 Audi-Modellen. Bei der Konferenz-Party am Dienstagabend im Münchner Club Heart ist außerdem ein Audi R8 PA zu sehen.

Auf dem Programm stehen 2013 Themen wie die Zukunft des E-Commerce oder das Brennpunktthema Digitale Sicherheit und Datenschutz. Unter anderem ist Eugene Kaspersky, der russische Experte für Computersicherheit und Gründer der Kaspersky Labs, in München zu Gast. Weitere Fragen auf der Agenda: Was sind die strategischen und logistischen Herausforderungen im Online-Handel? Wie verändern mobile Endgeräte das Verhalten von Käufern und Mediennutzern? Müssen Inhalte in Zukunft individuell zugeschnitten sein?

DLD 2013

Telekom-Chef René Obermann sprach über die Kooperation von Weltkonzernen und Start-ups

Mit Telekom-Chef René Obermann und René Schuster von Telefonica Germany sind gleich zwei Vertreter großer Telekommunikationskonzerne unter den Referenten. Obermann, der Ende des Jahres seinen Chefposten räumen wird, sprach zum Auftakt am Sonntag über digitale Partnerschaften mit innovativen Start-ups, die mittlerweile wichtige Partner der Weltkonzerne sind. Mobile Payment ist hier nur ein Stichwort, wenn das Smartphone zum komfortablen Zahlungsmittel wird.

Der Zugang zu den enormen Datenströmen unserer Zeit ist für Unternehmen interessant und eröffnet weltweit neue Möglichkeiten und Perspektiven nicht nur im digitalen Marketing. Hier helfen die große Mengen an Echtzeitdaten beispielsweise bei der exakten Steuerung von Online-Werbung. So entstehen neue Möglichkeiten, Produkte zu vermarkten und zu verkaufen, auf der anderen Seite erhält der Verbraucher eine neue Macht.

Der Konsument wird immer mehr zum Produzenten, kann selbst mitteilen oder teilen – und verändert so auch die Rolle der Medien. Im Zeitalter von Twitter, Facebook & Co. wird deshalb immer wieder die Frage nach der Deutungshoheit etablierter Medien und der Relevanz von Qualitätsjournalismus gestellt.

DLD 2013

„New York Times“-Herausgebers Arthur Sulzberger will die Leser zu Partnern machen

Nach Einschätzung von „New York Times“-Herausgebers Arthur Sulzberger können Qualitätsmedien ihre Meinungsführerschaft im digitalen Zeitalter nur verteidigen, wenn sie ihre Leser und Nutzer zu Partnern machen. „Wir haben uns ein großartiges und riesiges Qualitätspublikum aufgebaut. Jetzt müssen wir Wege finden, besser mit den Menschen zusammenzuarbeiten“, so Sulzberger am Sonntag in München. Eine aktive Einbindung der Nutzer, etwa über soziale Netzwerke, bedeute auch, „dass ihre Inhalte zu uns kommen.“ Was die Finanzierung der Qualitätsinhalte betrifft, geht die „New York Times“ den Weg über bezahlte Inhalte und konnte so bereits rund 600.000 digitale Abonnenten gewinnen.

Digitale Trends und Entwicklungen haben aber auch Auswirkungen auf Politik, Wissenschaft und Kunst – und auch diese Themen werden in München diskutiert. Noch bis Dienstag zeigt DLD 2013, welche Innovationen unsere Gesellschaft künftig verändern werden.

Weitere Informationen zur Digital- und Innovationskonferenz DLD finden Sie im Internet unter www.dld-conference.com. Dort können Sie die Konferenz auch im Livestream verfolgen.

DLD 2013
DLD 2013
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