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Vorsprung durch Erfahrung

Etwa 1.000 Studenten schreiben in diesem Jahr ihre Abschlussarbeit bei Audi. Ihre Motive sind vielfältig: Audi als Arbeitgeber kennenlernen, Einblicke in die berufliche Praxis erhalten oder die Jobchancen erhöhen.

 Den Grundstein für ihren Werdegang bei Audi legte Raphaela Scheuer mit einem Praktikum und einer Abschlussarbeit im Unternehmen.
Den Grundstein für ihren Werdegang bei Audi legte Raphaela Scheuer mit einem Praktikum und einer Abschlussarbeit im Unternehmen.
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Vor sechs Jahren betrat Raphaela Scheuer zum ersten Mal das Audi Werkgelände in Ingolstadt. Damals war sie gerade im zweiten Semester ihres Elektrotechnik-Studiums an der Technischen Universität München und begann ihr Praktikum in der Audi-Unfallforschung. Drei Jahre später schrieb sie ihre Diplomarbeit in dieser Abteilung und erhielt im Anschluss eine Festanstellung. Heute arbeitet die 26-Jährige als Entwicklungsingenieurin bei Audi und ist dafür zuständig, weltweit die Software von neuen Komponenten zu kontrollieren. „Das Praktikum und vor allem die Diplomarbeit haben für mich die Türen geöffnet“, sagt sie.

Im Rahmen ihrer Abschlussarbeit schrieb Scheuer ein Programm für die Unfallforschung, das bis heute verwendet wird. „Ich habe mich damals richtig ins Zeug gelegt. Denn ich habe mich schon immer für die Marke Audi begeistert und wollte dort unbedingt arbeiten“, erzählt die Entwicklungsingenieurin. Ihren damaligen Chef hatte sie damit überzeugt: Er stellte den Kontakt zum Personalreferat her, um die Kriterien zur Besetzung der Stelle zu prüfen. Nach zwei erfolgreichen Vorstellungsrunden war sie Teil des Erprobungsteams. „Wir schätzen es, wenn Bewerber Praxiserfahrung vorweisen können. Zudem ist es auch für uns ein schönes Erlebnis, wenn wir einen Bewerber bereits bei einem Praktikum kennenlernen konnten und er uns durch frische Ideen und Engagement von seiner Kompetenz und seiner Begeisterung für den „Vorsprung durch Technik“ überzeugt hat „, sagt Michael Groß, Leiter des Personalmarketings.

800 Studenten verfassten im vergangenen Jahr ihre Abschlussarbeit in Kooperation mit Audi – 1.000 Studenten werden es 2013 sein. Claudia Meier ist eine von ihnen. Die 26-Jährige studiert im dritten Semester Informatik an der Hochschule Regensburg und schreibt fernab der Universitätsbibliothek ihre Arbeit bei Audi. Im Rahmen ihrer Masterarbeit kontrolliert sie, wie gut das Zusammenspiel zwischen den verschiedenen Infotainment-Audio-Komponenten im Auto – wie Radio oder die Ansage der Navigation –funktioniert. Erhält ein Autofahrer beispielsweise einen Anruf, setzt das Radio automatisch aus. Meier entwickelt ein neues Modell, das diesen Vorgang überprüft.

Abschlussarbeiten bei Audi

Claudia Meier entwickelt im Rahmen ihrer Masterarbeit ein Modell, das die Tests des Infotainmentsystems überprüft.

Das Thema ihrer Abschlussarbeit fand Meier auf der Karriereseite von Audi. „Eine Arbeit im Bereich Infotainment-Erprobung klang richtig spannend und Audi war für mich schon immer ein attraktiver Arbeitgeber“, sagt Meier über die Gründe für ihre Bewerbung. Zudem empfiehlt der Lehrstuhl an ihrer Hochschule, dass Studenten ihre Abschlussarbeit in einem Unternehmen schreiben. Für Meier steht nun die Jobsuche an: „Vor meinem Studienabschluss im Februar war es für mich wichtig, nochmal einen Arbeitgeber kennenzulernen, bei dem ich später gerne arbeiten würde. Audi bot mir dazu die perfekten Rahmenbedingungen.“

Abschlussarbeiten im Unternehmen sind eine gute Möglichkeit für einen ausführlichen Blick hinter die Kulissen. Für Michael Groß ist es aber mehr als ein gegenseitiges Kennenlernen: „Abschlussarbeiten geben uns die Chance, Studenten für die Marke Audi zu begeistern und ihnen eine direkte Mitarbeit an einem praxisnahen Thema zu ermöglichen.“ Damit das gelingt, werden Studenten bei der Erstellung ihrer Abschlussarbeit von einem Fachbetreuer unterstützt. Zudem steht den Studenten jederzeit eine Fachbibliothek zur Verfügung.“

Grundsätzlich können bei Audi in allen Fachbereichen Abschlussarbeiten geschrieben werden. „Da Audi ein technikgetriebenes Unternehmen ist, liegt der Schwerpunkt allerdings im Ingenieursbereich und dabei besonders auf unseren Innovationsfeldern“, sagt Groß. Dazu gehören unter anderem Elektromobilität und alternative Antriebskonzepte sowie Leichtbau- und Vernetzungstechnologien. Und so bauen die Studenten mit ihren Arbeiten an der Mobilität von morgen mit.

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